Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
als Antwort auf: Club-Sandwich #29756
Silvia wrote: Meine kretische Freundin macht Paximadia, wie das Brot ohne Auflage heisst,
stimmt, jetzt wo Du den Namen sagst…. so nannten die das auch – fiel mir bloß nicht wieder ein… Naja [smiley=_50+.gif]
Was da sonst noch reinkam, hat sie mir nicht gesagt und ich hab auch nicht speziell gefragt, da ich es eh nicht nachbacken kann 😉
Sie sagte nur was von Roggenmehl, weil die Eltern wegen Diabetes nicht soviel Weißbrot essen sollten.
Schönen Donnerstag allen!
als Antwort auf: Stammuser verlassen die Bühne…. #29851niemand. war nur ein Vorschlag. 🙂
als Antwort auf: Stammuser verlassen die Bühne…. #29757Schließen heißt nicht löschen. Ich denke es ist nun zu dem Thema wirklich alles gesagt.
Grüße, Ruth
als Antwort auf: Club-Sandwich #29233Georg, man könnte sagen, es ist die kretische Variante eines Bruschetta.
Wobei…. original ist es doppelt gebackenes Brot mit Roggenmehl. Durch diese Art des Backens wird es am Ende wie Zwieback.
Ich kenne es von meinen Vermietern, die haben einen eigenen Brotbackofen und haben hin und wieder Backtag und dann gibts das.
Lecker! [smiley=kuechenchef.gif]Wie Julia richtig beschrieb, wird es wenn Olivenöl und Tomaten ein wenig "gezogen" haben weicher. In dem Film den Herbert hier verlinkte über den Bio-Kräuterladen, da konntest Du die Herstellung sehen.
Im Laden / Supermarkt findest Du das Brot das man dafür nimmt in großen Plastikbeuteln. Gut es sieht nicht sehr attraktiv aus, aber es ist genau das Brot, das man dafür nimmt. Die Tomaten reibt man auf einer Reibe fein, Salz und Pfeffer und dann streut man den Feta obenauf und wenn Du magst und hast, kannst Du noch Basilikum oder Oregano drauf tun.
Wenn es heiß ist, ist das ein leckerer Snack. Auch wenn das jetzt nicht den 1. Preis macht.
Ich will Dir auch nicht dein Sandwich vermiesen (das kann ich wohl eh nicht ;D ) aber ernährungstechnisch ist das Dakos gesünder als das Mayo-Sandwich.
Aber wer zählt im Urlaub schon Kalorien? 😉
Liebe Grüße -> auch an Susanne
Ruthals Antwort auf: Stammuser verlassen die Bühne…. #29571Roadrunner30 wrote: Servus
Ich sage nur meine Meinung dazu…und mir is es ziemlich "wurscht" ob Euch das jetz passt oder nicht!
Es geht nicht darum, die Meinung nicht zu akzeptieren, sondern darum WIE sie geäußert wurde.
Pauschalurteile sind eben nicht zielführend, Wolfi. Wenn Du jemandem etwas vorzuwerfen hast, dann wende Dich doch direkt an diese Person und schreibe nicht pauschal
Tja …seits ja schöne Streithansel! sowie: Habt´s es wieder gschafft zwei engagierte "Forumskollegen"
loszuwerden…super!Vorwürfe hintenherum im Rundumschlag – was soll das denn?
Niemand wollte hier irgendwen "loswerden" weder absichtlich noch unabsichtlich. Hier stand eine Meinung (Hauke)gegen einige andere und wenn Tinchen sich solidarisiert…. hat sie eine Entscheidung getroffen. Mir ist jedenfalls keine "Causa Tinchen" bekannt. 😕 Ich will jetzt auch keine Beweise vorgelegt haben. Ich bekam mit, daß die beiden sich wohl persönlich kannten. Wie sehr weiß ich nicht.
Im Gegensatz zu Dir, habe ich die Diskussion mitverfolgt – wenn auch nicht eingegriffen.Wenn jemand nicht damit klar kommt, daß er mit seiner Meinung gegen viele Gegenmeinungen steht.. ist das sein Problem und das hat mit Hobbypsychologie nur ansatzweise zu tun, es ist halt mal so – im Leben wie im Internet. Entweder ist mir das wurscht, oder ich muß die Konsesquenzen ziehen. Hauke hat letzteres wohl gewählt.
Und damit sollte der "Fall" zu den Akten gelegt werden.
Herbert, schließe doch bitte den Thread.
Danke. 🙂als Antwort auf: Stammuser verlassen die Bühne…. #29004ohne jetzt auf die beiden von Wakefossil verlinkten Ereignisse einzugehen…
@Wolfi,
ob die Mitschreiber hier der Grund sind, denke ich solltest Du hier nicht rumunken. Du warst nicht dabei.
DasTja …seits ja schöne Streithansel!
ist wenig hilfreich, es nun allen Foristen pauschal um die Ohren zu klatschen ist nicht sinnvoll und vor allem ungerecht. Wenn es ein Problem geben sollte, da hülfe beispielsweise eine PN. Nur so am Rande. Dafür ist diese Funktion vorhanden. Muß man dafür einen Thread aufmachen? 😕
Das ist ein Forum und keine Bühne zur Selbstdarstellung.Ansonsten:
Ich bin in unterschiedlichen Foren und war auch davor schon mal hier und mal da. Manche Foren haben eben so ihre Phasen – ähnlich wie Freizeitbeschäftigungen. Wer wie ich, schon diverse Erfahrungen gemacht hat und nicht nur in einem oder zwei Foren ….. der weiß, in jedem Forum gibt es ein Kommen und ein Gehen. Jedes davon hat einen Grund ….. oder auch keinen….. (weil man keine Zeit mehr hat oder einfach keine Lust mehr, oder weil die Vorlieben sich änderten). Hier etwas hineinzugeheimnissen, wenn jemand plötzlich so verschwindet oder nach einer Diskussion weg ist, ist müßig und solange derjenige selbst sich nicht äußert äußerst spekuklativ. Stellvertreterdiskussionen hinterlassen immer ein "Gschmäckle".
Wer etwas zu sagen hat, soll es selbst tun. Und Roß und Reiter nennen oder PN schreiben.
Es genügt sachlich ohne Zeigefinger darauf hinzuweisen, daß das Thread-Thema ein anderes ist und man ggf. bei Interesse ein eigenes zu dieser Thematik aufmachen kann. Dann kann Herbert von sich aus oder auf Bitte, Beiträge die dahineingehören verschieben. Es kommt halt mal vor, wenn alles gesagt war, daß man das Thema wechselt. Keiner ist davor gefeit. Viele haben es schon gemacht, ich auch. ::) Es ist aber kein Beinbruch. Ein kurzer freundlicher Hinweis genügt und das war´s.
Und das ist oft auch der Hauptgrund solcher inszenierten Forenabgänge ("Ade du schnöde Welt")
Es gibt Leute, die sind überempfindlich/ dünnhäutig. Die Gründe sind unterschiedlich und haben oft mit dem Forum gar nichts zu tun. Sie werden manchmal einfach nur zum Anlaß genommen.
Diskussionen dürfen durchaus mal kontrovers mit unterschiedlichen Meinungen geführt werden. Wer meint hier wie im realen Leben alle müssen sich lieben / gleicher Meinung sein und jedes kontroverse Thema gleich zugebuddelt werden – bloß nix ansprechen, der sollte eben Diskussionen meiden, weil solche Personen sich gerne Schuhe anziehen, die nicht für sie persönlich gedacht sind. Nicht immer ist der Sender schuld, wenn der Empfänger etwas anders auffasst. Nicht immer liegt es an "den Anderen", wenn man nicht die erwartete Aufmerksamkeit erhält.
Solange man sachlich argumentiert ist das doch kein Problem. Das ist ein Forum und kein Reservat für Leute die sich ständig lieb haben müssen. Es ist doch normal, daß man unterschiedliche Ansichten hat und unterschiedliches erlebt hat. Man muß auch mal so viel Toleranz aufbringen können und auch akzeptieren können, daß nicht alle das gleiche Denken und Meinen. Dafür gibt es den Meinungs"austausch". Und wenn jemand trotzdem bei seinem Standpunkt bleibt, dann bleibt er halt. Es ist EIN Standpunkt d.h. nicht daß man dann automatisch den ganzen Menschen nun damit bewertet. Man muß doch auch differenzieren können! Und vor allem nicht missionieren wollen.
Und wenn das der einzige Punkt ist, wo man nicht zusammenkommt… In einem Forum müssen ja nicht alle gleich zusammen im Sandkasten spielen. Manche kennen sich, manche nicht. Manche lernen sich kennen und manche nie. Ja und? Das Forum ist doch nicht meine Lebenswirklichkeit! Ist das was in einem Forum gesagt wird immer alles wahr? Es gibt viele Leute in vielen Foren, die stricken sich ihre Forenpersönlichkeit, die nicht immer mit der Wirklichkeit stand hält. Es gibt Forenfakes – es gibt Provokateure. Das ist jetzt allgemein gesagt und nicht auf dieses Forum speziell gemünzt. Nicht daß wieder was hineingeheimnist oder unterstellt wird. Aber diese erkennt man dann auch und dann funktioniert auch die Forenhygiene. Das heißt: man geht eben nicht auf sie ein, und da ihnen die Aufmerksamkeit fehlt, gehen sie auch wieder. Man kann solche Leute tatsächlich ignorieren! Und auch das könnte ein Grund für einen Weggang sein.Sollte sich ein Sender im Ton vergreifen oder mal sich irrtümlich vergallopieren, kann man das auch wie im richtigen Leben wie unter Erwachsenen und reifen Menschen lösen.
Man spricht miteinander.
Man kann einen Zwischenruf machen, oder zwischen zwei Leuten könnten diese Leute auch per PN die Sache untereinander klären. Mein Gott, was ist dabei?! Schreibe PN, Hallo XY wie war folgende Bemerkung gemeint? Bei mir kam das so und so an. Dann hat derjenige die Gelegenheit dazu Stellung zu nehmen und u.U. kann auch ein Mißverständnis ganz einfach aufgelöst werden. Und dann Schwamm drüber! Es macht durchaus Sinn erst mal zu fragen, bevor man jemanden mit Vorwürfen überhäuft.
SO machen das Erwachsene.
Ich denke, wir könnten jetzt den Thread auch schließen. 🙂
Schöne Restwoche allen zusammen. 😉
als Antwort auf: Ach ja,…;-)) #27126ist das Fleisch dann eher fest? Und wie ist der Geschmack in etwas zu beschreiben?
Bissi neugierig! 😉
als Antwort auf: Live Ships Map/Schiffsverkehr live im Internet #27765Interessant 😎
Danke Campona 🙂
als Antwort auf: Was ist das denn? #29569Kathy_Fraizy wrote: Hä???? und wo ist dann der Fuß?? Männliche Logik??? [smiley=bla_bla.gif] [smiley=lol.gif] [smiley=rolleyes.gif] [smiley=rofl1.gif] [smiley=no_no.gif] [smiley=grin.gif] [smiley=hmmm.gif] [smiley=cheesy.gif]
DagmarDagmar, natürlich ist der Mann hier sehr lange gestanden (hat vielleicht auf seine Frau gewartet, die sich nicht vom Souveniershop an der Strandpromenade lösen konnte [smiley=rofl1.gif] ) und in der Hitze hat er so geschwitzt, daß hinterher als er endlich mit ihr sein Stammplätzchen aufsuchen konnte einen mächtigen Schweißfußabdruck hinterließ, der dann in der Folge wuchs und gedieh….
Ihr seht ja, hinten die Ferse und vorne die Zehen…. (eindeutiger Plattfuß)
oder so 😉
(ich hoffe die Frauen hier verzeihen mir nun doch noch [smiley=flowers4u.gif] )
@ Georg -> nicht nur Du hast Phantasie! 😉
als Antwort auf: Was ist das denn? #29498Raini wrote: Hallo,
ich tippe auf Fußpilz oder 3 Tage altes Gyros 😎
aus der minoischen Zeit oder eher Türkischen Ursprungs? 😀 ::)
als Antwort auf: Urlauberrückgang in Kreta 2009 #26984Roadrunner30 wrote: Hallo Ihr!
Seit wann sind den die Griechen Heilige?….das sind auch nur Menschen wie du und ich!
Teilweise wird Griechenland von manchen Leuten auf ein Podest gestellt…finde ich etwas komisch und übertrieben…
Hallo Wolfi,
stimmt, und niemand muß sich für seine Art Urlaub zu machen hier nun rechtfertigen. Es geht nicht darum AI zu verdammen oder Individualurlaub in den Himmel zu loben. Leben und leben lassen! Das ist ja auch der Grund, warum hier bei Anfragen immer gefragt wird, wonach derjenige sucht, sonst landet man am Ende an einem Ort wohin man nicht wollte und der Urlaub ist verdorben – das wäre doch schade!Überall auf der Welt gibt es die breite Palette der Menschlichkeiten.
Chersonissos meide ich grundsätzlich, mir reicht es schon da durchfahren zu müssen. Gehe aber gerne mal nach Agios Nikolaos wenn mir nach den Vorzügen eines Touristenortes ist. Gerne bin ich in Sitia und Ierapetra, weil man hier noch das Leben einer Kleinstadt in der ganzen Bandbreite erleben kann – also nicht nur Tourismus, sondern normale Geschäfte, geschäftige Bürger die ihrem Beruf nachgehen, der nix mit Hotelerie usw. zu tun hat. Also ich bin kein Eremit im Urlaub, sondern ich wähle bewußt das Dorf und das Mietauto, damit ich individuell entscheiden kann, ob mir heute nach Ruhe und Natur oder morgen nach Shoppen und sitzen in einer Taverne an einer pulsierenden Straße/Platz ist.Griechen sind keine Heiligen und gehören auch nicht auf ein Podest. Das geht schon deshalb nicht, weil am Dorf keine Podeste rumstehen ;D Naja, Spaß beiseite….. durch die persönlichen Kontakte weiß ich, daß auch die Kreter keine Sonderschutzzone im Leben haben… auch da gibt es Sorgen und Nöte, läuft mit der Familie nicht immer alles wunschgemäß, streitet man sich und versöhnt sich wieder.
Was wir im Urlaub erleben und was viele von uns begeistert ist, daß man in Kreta noch zu seinen Traditionen und Werten steht und diese pflegt. Das gibt auch ein heimeliges Gefühl. Es ist aber trotzdem immer noch ein Unterschied, ob ich hier für 2-3 Wochen eintauche oder immer danach leben soll.
Und 9 Monate Sonnenschein und Trockenheit, das mag für uns aus Regionen in welchen es öfter kühl und feucht ist zunächst paradiesisch anmuten, aber den Südländern macht das manchmal auch Sorgen.
Als Beispiel in unserer kleinen Appartmentanlage gibt es eine kleine Liegewiese mit einer Gartendusche. Obwohl der Ausfluß des Beckens in den Garten geht, achten die Einheimischen sehr auf den Wasserverbrauch – eben weil es in Kreta besonders im Osten knapp ist. Einer der Stammgäste stand abends unter der Dusche und fing eine Unterhaltung mit dem Vermieter an. Anstatt das Wasser abzustellen, stand er und stand und stand und ich sah in dessen Gesicht und bemerkte die wachsende innere Verzweiflung über die Tatsache des Dauerduschens und der Höfllichkeit ggü. einem Gast. Der jedoch bemerkte nichts davon – es fehlte ihm das Gespür dafür, denn für ihn ist Wasser einfach da, es kommt aus der Leitung. Für die Einheimischen gibt es für die Olivenhaine sogar Zuteilungsraten und feste Gießzeiten, damit für jeden Olivenbauern eine gerechte und gleichmäßige Menge an Wasser zur Verfügung steht.
In Kreta mag oberflächlich betrachtet alles locker und langsam aussehen, aber die Bewohner haben nur einen anderen Tagesrhytmus. Auch in Kreta wird den Leuten nichts geschenkt und sie müssen andere Dinge beachten als wir bei uns zuhause. Das Leben dort ist nicht besser oder schlechter, es ist anders. Und ähnlich ist es mit den Menschen, auch die sind nicht besser oder schlechter, sie werden eben nach ihren Werten und Traditionen und angepasst an das Klima aufgezogen. Ich tauche ganz gerne mal in dieses andere Leben ein, aber nur auf Zeit. Dauerhaft bin ich in meiner Welt mehr verwurzelt.
Ich denke die Dom. Republik hat inzwischen erkannt, daß die einseitige Hinwendung auf die AIs ihnen mehr schadet. Früher war Karibik etwas besonderes, heute rümpft man die Nase, wenn man den Namen der Insel ausspricht, nicht nur wegen AI sondern auch wegen der Prostitutions- und Kriminalitätsrate, die als Ausweich entstanden sind, weil die Einwohner sonst keine Chance für den Broterwerb mehr gesehen haben. Es kommen dahin Leute, die sich Karibik sonst nicht leisten könnten oder die mal den großen Maxen raushängen wollen. Für die Leute dort sind die Urlauber jedoch reich! Die Clubs dort sind daher hermetisch abgeriegelt – wie ein Gefängnis. Ich mache keinen Urlaub in einem Reservat, dann bliebe ich lieber zuhause.
Ich fühle mich in Kreta sicher und ich denke auch andere schätzen das. Und ich möchte, daß das so bleibt.Viele Grüße!
als Antwort auf: Urlauberrückgang in Kreta 2009 #26915Hallo Wolfi,
Du schriebst:Für viele Griechen sind wir aber auch bloß nur Touris(Geldsäcke) die es das Geld aus der Tasche zu ziehn gilt
mag sein für einige, aber es gibt ja auch keinen Standardmenschen (Gottseidank!) 😉
Meine Erfahrung im kleinen unbedeutenden Küstendorf ist anders.
Im Süden herrscht noch das was man als südländische Gastfreundschaft bezeichnen würde. Wenn man auf die Leute offen und herzlich zugeht und sich für sie und ihr Leben interessiert, dann lassen sie uns auch ein klein wenig an ihrer Herzlichkeit und einem Ausschnitt ihres Lebens teilnehmen. Solange wir aber mit unseren Vorstellungen und Werten versuchen sie in unserem Sinne zu verändern, werden wir günstigstenfalls Gäste sein und bleiben, manchmal sind sie auch einfach nur höflich genug uns nicht merken zu lassen, wenn wir zu weit gegangen sein sollten. 😉@ Fischkopp
ich widerspreche hier der geäußerten Ansicht, daß der Süden nichts für Familien ist. Unser Sohn war ca. 11 Jahre alt, als wir erstmals nach Kreta kamen – auf´s Dorf – infiziert wurden von diese Art Urlaub zu machen. Das hängt alles immer davon ab, ob man es als Eltern schafft Prioritäten zu setzen und Regeln einzuhalten – ohne sich durch Bequemlichkeiten lenken zu lassen. Kinder haben sehr schnelll ein Gefühl dafür, daß sie in dieser Welt angenommen und wertgeschätzt werden und dann erwarten sie auch nicht ein Füllhorn von Dingen die nur oberflächlich sind. Der Süden ist auch für Familien gut, wenn man sich auf das Leben dort einläßt. Auf jedenfalle schärft es die Sinne der Kinder, weil sie einen anderen Blick für eine andere Art von Leben bekommen.
Auch heute noch (er ist inzwischen längst erwachsen) ist es uns weit wichtiger den Rhytmus zu leben und zu uns selbst zu kommen. Das schaffen heute viele nicht mehr, viele Menschen lassen ihr Leben fremdleben. Das ist einer der Gründe für den Erfolg von AI-Clubs (neben der überschaubaren Kostenfrage). 😉 Manche erkennen das irgendwann, manche nicht.
Ich wette, daß ich trotz vieler folgender Aufenthalte weit weniger Orte und Kulturstätten kennengelernt habe als so manch anderer. Aber das ist für mich nicht so wichtig. Dinge die ich hier im Forum erfahre lege dann in meinem "Computer" ab – manchmal auch mit dem "Zettelchen" versehen, vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit. 😉 Man soll nie NIE sagen. 🙂
Zum Urlauberrückgang nur ein Satz: Für die Tourismusbranche in Kreta kann dies auch eine Gelegenheit sein, sich zu besinnen, welche Art Reiseziel die Insel sein möchte. Aber auch, was sie tun könnten um nicht zu sehr vom Tourismus abhängig zu sein. Ich denke z.B. die neuentstehenden Kooperativen sind ein der Möglichkeiten.
Schönen Sonntag allen 🙂
als Antwort auf: Urlauberrückgang in Kreta 2009 #26749Hallo Fischkopp,
ich bin ja eh immer im Süden und da war auch an der Long Beach schon ein AI Club, der konnte sich jedoch nicht so halten. Woran das lag weiß ich jedoch nicht genau, denke aber es liegt an div. Faktoren.
Um dahin zu kommen ist für Pauschalreisende der Transfer mit Bus einfach zu unattraktiv. Schon mit dem Auto braucht man – auch mit vorh. Ortskenntnissen ca. 1,5 h mit dem Bus wird ja ab Heraklion getingelt und da muß man dann locker 3 h einkalkulieren oder mehr (?) – für Familien mit kleinen Kindern einfach nicht so attraktiv und gerade AI-Kunden schätzen ja solche Dinge eh nicht so sehr. Was ich auch noch so nebenbei immer mal wieder höre ist, daß viel AI-Touris diese Urlaubsform ja gerade daher wählen, weil hier die Kosten genau kalkulierbar sind. Wer Kinder im Grundschulalter hat kennt die Problematik – ständig Durst, ständig Eis und sonstige Kleinigkeiten, die sich bei 2 Kindern schon summieren können. Solchen Dinge sind ja bereits im Preis enthalten. Die klassischen AI-ler bleiben dann auch meist im Club und gehen eh eher weniger statt ans hauseigene Büffet in die Taverne. Die brauchen keinen Supermarkt, die Bar ist im Hause Unterhaltung wird angeboten und die paar Mitbringsel, wenn überhaupt, kauft man u.U. auch noch da, wenn das AI sehr außerhalb ist. Manche machen auch nur dann Ausflüge, wenn sie im Preis enthalten sind oder sehr kostengünstig als Halbtagesausflug angeboten werden. Ich hörte von einigen schon die Aussagen. Mir reicht es morgens ans Frühstücksbüffet zu gehen, den ganzen Tag am hauseigenen Strand zu lümmeln, Mittagssnack, Abendbüffet und -unterhaltung zu haben und mehr will ich nicht vom Urlaub. Und ob die dann in Kreta, irgendwo anders in Griechenland, in der Türkei, in Spanien oder was weiß ich wo landen….. ist nebensächlich. Für diese Leute zählt: Sonne, STrand, Meer und ein vernünftiges Hotelangebot zu kalkulierbaren Kosten.Ich halte auch nichts davon hier nun eine Ideologie-Diskussion vom Zaun zu brechen. Ich finde immer Leben und Leben lassen.
Das Problem ist aber manchmal, daß an manchen Orten die AIs überhand nehmen und landestypische Familienhotels / Familienferienappartmentanlangen mehr und mehr von AIs zurückgedrämehr von AIs zurückgedrängt werden. Viele dieser Clubs stehen unter intern. Leitung und verfügen über Rahmenverträge für alles Mögliche. Wenn dann auch noch das Personal nicht vor Ort rekrutiert wird, sondern als Billliglöhner aus Bulgarien oder woher auch immer als Saisonarbeiter herangekarrt werden, dann ist über kurz oder lang die Region der Verlierer. Denn dann haben sie neben der Umweltproblematik, KEINE Arbeitsplätze für die Einwohner, keine Einnahmen für Tavernen, Bars, Shops, Supermärkte und da wird dann aus einer möglichen und friedlichen Koexistenz schnell mal ein echtes Problem vor Ort, weil Frust wächst, und die Kriminalität. Die muß noch nicht mal von den Einheimischen kommen, denn auch Saisonarbeiter können der Problemherd sein.Ich halte es persönlich immer so, daß ich auch als Individualreisender nun nicht erwarte, daß vor Ort eine Art Museum zwangsweise erwartet wird. Die Zeit geht weiter und man muß es auch den Leuten die dort leben gestatten, mit der Zeit zu gehen. Wir sehen immer nur einen Ausschnitt, aber diese Leute leben dort und es ist nicht immer praktisch in einem "Museum" leben zu dürfen/sollen.
Auch bei den Supermärkten gibt es ja auch einheimische Anbieter. Solange Lidl und diese größeren und kleineren Supermärkte in friedlicher Koexistenz nebeneinander stehen und nicht der internationale Konzern die erste Geige spielt sehe ich da auch kein Problem darin. Ich selbst gestehe offen, daß ich für unser Appartment eine kleine Grundausstattung dort erstehe. Jedoch dann auch den Tagesbedarf in Ferma decke. Ich gehe in den Fermamarkt, weil ich dort auch Kleinportionen / Einzelportionen kaufen kann und keine Gebinde. Ich kaufe die Frühstückszutaten immer bei Dorfbäcker und gehe am Wochenende auf den Wochenmarkt nach Ierapetra um dort die eine oder andere Kleinigkeit einzukaufen.Diese AIs und Konzernsupermärkte wirken immer dann zerstörerisch wenn es zu ungesunden Wucherungen kommt. Dafür sind aber nicht nur die Touristen verantwortlich, sondern natürlich gehört dies auch zu den Aufgaben der Gemeinde-/Stadtverwaltung vor Ort. Die erteilen immerhin die Baugenehmigungen.
Wegen der Bequemlichkeit werden auf Kreta solche Clubs mehr an der Nordküste angeboten.
Viele Grüßeals Antwort auf: Urlauberrückgang in Kreta 2009 #26541strahlebacke_sonni wrote: Ich habe das h vergessen.
ist verziehen 😉
Ich finde, je klarer man in seinen Aussagen ist / wird, desto klarer auch die Persönlichkeit.
———————————————————————
Daß man sich dabei nicht mit jedem "gut Freund" wird schließt das ein, aber man muß nicht jeden lieben und ich erwarte das auch nicht. Mir sind ein paar Leute, bei denen ich weiß woran ich bin, lieber als ein ganzer Haufen. Auch in Foren (kenne eine ganze Reihe) fallen immer wieder Leute auf, die von jedermann geliebt und beachtet werden wollen und dann bitter enttäuscht sind, wenn das nicht jeder so sieht und sich so ihm/ihr gegenüber verhält. Dabei, wenn man den Begriff aufschlüsselt in ent – täuscht, dann erkennt man, daß man selbst die Ursache ist, denn man hat sich selbst etwas vorgemacht d.h. sich selbst getäuscht und darum kann man dann auch ent – täuscht werden, wenn die Realität ans Licht kommt. Das wäre eine Gelegenheit dafür das Motiv zu ergründen, aber da wären wir schon mitten in der Psychologie 😉
Unterhaltungen mit Einheimischen in Kreta, die auch in der Gastronomie arbeiten schärfen den Blick für wesentliche Elemente. Wie werden Gäste gesehen und ab wann / womit wird man als Gast wahrgenommen. Wenn ich mit den Leuten vor Ort achtsam umgehe, werde ich auch so behandelt. Zudem leben und leben lassen. Nur weil ich ein guter Gast bin, bin ich nicht gleich ein Familienmitglied – auch das verwechseln einige. Dazu braucht es noch ein paar Dinge mehr.
Mich ärgert z.B. so mancher Tourist, der daheim den Schw*** einzieht und im Urlaub die Sau raus läßt und sich benimmt wie Großkotz persönlich. Frei nach dem Motto: Da kennt mich keiner und ich komm auch nicht mehr. Ich benehme mich so wie immer und sehe mein Verhalten auch als das eines Botschafter meines Landes. Ich hinterlasse ein Bild eines Deutschen. Hinterlassen Deutsche eine gute Visitenkarte, werden sie auch geachtet, andernfalls verachtet und als jemand gesehen, den man getrost ausnehmen kann, ohne sich ein schlechtes Gewissen machen zu müssen.
Gewisse Orte fahre ich gar nicht mehr an, weil ich dort damit rechnen muß in einen Topf mit jenen geschmissen zu werden. Das raubt mir Lebensfreude für diesen Urlaubstag und ist für mich Verschwendung an Lebensenergie.Ich möchte im Urlaub auftanken, durchatmen und Neues integrieren.
Das ist zum Beispiel einer der Gründe, warum ich in Kreta hängengeblieben bin.
Dabei entgeht mir auch nicht, daß auch das Leben auf Kreta kein täglicher Urlaub ist – auch wenn Sonne, Strand und Meer dazu verleiten können so zu denken.
Allen Kretafreunden ein schönes Wochenende. 😎
als Antwort auf: Urlauberrückgang in Kreta 2009 #26100ist auf einer Seite sicher verständlich. Andererseits finde ich die Entwicklung zu AI nicht positiv und zwar für die Einwohner der Region. Wenn die AI-Nutzer alles im Club nur innerhalb des Arrangements nutzen und außerhalb keine Zusatzkosten mehr eingehen wollen, dann geht dabei die Infrastruktur vor Ort flöten. Einzige Möglichkeit für diejenigen, die keine Anstellung im AI Club kriegen ist dann die Kriminalität. Bestes Beispiel Dom.Rep. Sehr schade ist auch, daß viele Clubnutzer von Land und Leuten keine Ahnung haben. Hauptsache billig, hauptsache alles schon bezahlt und Hauptsache Sonne, Strand; Meer. Und dazu noch allüberall die gleichen Büffets am Abend.
Ich hab in meinem Leben selbst so 2-3 Mal Cluburlaub gemacht (jedoch nie echtes AI) und würde so nicht mehr urlauben wollen. Zuviel Ursprünglichkeit vor Ort geht verloren. Aber das ist natürlich Einstellungssache.
Ich bin da inzwischen auch sehr klar in meinen persönlichen Entscheidungen: Kannst du dir den Wunschurlaub nicht leisten, dann lieber keinen als einen Pseudourlaub. Mein Lebensglück hängt sicher nicht davon ab ob ich während des Jahres eine Urlaubsreise gemacht habe. Ich hab da sehr klare Prioritäten für mich gefunden.
-
AutorBeiträge
