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als Antwort auf: Minuspunkte für Matala? #22155
Hallo,
Die Diskussion nimmt hier langsam seltsame Formen an. Denkt hier eigentlich auch einer an die Griechen bzw. Kreter.
Wie kann man so arrogant und anmaßend sein und Kreta, als Teil eines Landes, als geschützten Freizeitpark für gestresste Nord – und Mitteleuropäer ansehen.
Es gibt leider immer Menschen die sich eine „heile Welt“ zusammenbasteln, dann geschockt sind wenn die „heile Welt“ sich plötzlich als recht weltlich zeigt.
Mir fällt als Paradebeispiel ein Freund aus Kaiserlautern ein, der mir immer von einem neuen, kleinen italienischen Lokal vorschwärmte, wo die Mama am Herd steht, und alles so authentisch ist. Nachdem wir uns dann mal dort getroffen hatten, wurde der Wirt von meinem Freund in ein Gespräch verwickelt, um zu erfahren was er dann vorher so gemacht hatte, in der Annahme nun zu hören, dass es sich um einen Pizzabäcker aus Napoli handelt. Der Schock war groß! Betrieben Wirt und Mama doch vorher eine chemische Reinigung in irgendeinem schmuddeligen Vorort von Mailand. Das Essen war an diesem Tag dann auch nicht mehr so toll, mein Freund ist nie mehr hingegangen.
Nichts anderes passiert auf Kreta. Zunächst ist der Kreter darauf bedacht sein Leben zu verbessern. Sein gutes Recht. Wie können wir uns anmaßen die auf dem Esel reitende Oma mit einem Zahn als „glücklich“ zu bezeichnen. Das spielt sich doch nur in unserem Kopf ab, weil es für uns einfach nur exotisch anders ist. Vor 25 Jahren gab es in manchen Regionen Südkretas noch keinen Strom. Nur „romantische“ Petroleum Lampen. Orte an denen Späthippies und „68er-Verpasser“ meinten ihren Frieden gefunden zu haben.
Doch dann kamen die bösen Stromkonzerne, mit ihren gierigen Aktionären um den Leuten dort elektrisches Licht aufzuzwingen. Viel lieber hätte die Bevölkerung weiter im Dunkeln gesessen um uns unvergessene romantische Stunden zu bescheren. Viel zu verdienen war mit dieser Show allerdings nicht, da besagte Aussteiger und Individualtouristen, oftmals durch leere Kassen glänzten.
Wir dürfen doch nicht in einer naiven, kindlichen Vorstellung leben, und uns in anderen Ländern ein Freizeit-Disneyland aufbauen. Möglichst soll dort nichts touristisch erschlossen werden, alles so bleiben wie es früher, in der „guten alten Zeit“ mal war. Aber auch nur als Geheimtip für wenige. Egoismus pur.
Nach drei Wochen Erholung fahren wir dann wieder nach Hause, arbeiten eventuell in den riesigen Containerhäfen Hamburgs oder Bremerhaven, die tausenden Menschen Arbeit geben. Arbeiten vielleicht bei Stromkonzernen, oder Baufirmen die Autobahnen durch Landschaften bauen, usw. Alleine Bremerhaven hat seit 1968 2.5 Millionen m² Landschaft für das Containerterminal verbaut. Seehundbänke gab und gibt es noch heute dort. 85.000 Menschen sind direkt und indirekt beschäftigt. Ich konnte nichts darüber finden, dass damals Griechen, Spanier oder Bürger anderer Nationen zu Protesten gegen den Bau aufgerufen haben.
Wir sind jedoch so egoistisch und verlangen von anderen Völkern Genügsamkeit, Armut, Rückschritt und Primitivität, nur um unsere Pseudo- Ferienidylle zu erhalten.
Nicht anders verhält es sich mit dem viel diskutierten Supermarkt in Matala. Sicherlich wird das dort beschäftigte Personal nicht aus Frankreich kommen. Auch die Produkte werden vielfältig sein. Auch die Steuern werden nicht nach Paris abgeführt. Manchen Einheimischen aus Matala wird es freuen, braucht er doch nicht mehr weite Wege zu fahren um günstiger einzukaufen.
Die authentischen, ach so armen „Tante Emma Läden“, die im übrigen oftmals nicht sehr arm sind. (Die zahnlose Oma hat sich ihr Gebiss nicht vom Raki-Verkauf finanziert), haben halt einfach Nepppreise. Dazu kommt überlagerte und teilweise dadurch schlechte Ware. Auch in diesen Läden habe ich bereits vor 20 Jahren so authentische Produkte wie Coca Cola, Heineken, Beck’s, Marlboro, oder Kraft-Scheibletten gefunden.
Wenn ich original einheimische Produkte möchte, gehe ich direkt zum Erzeuger oder auf den Markt hier wie dort. Nur das ist authentisch und zudem auch billiger!
Gewisse globale Entwicklungen kann man nicht mehr aufhalten, man muss sich damit arrangieren und das für sich Beste daraus machen. Bevor ich jedoch in typisch deutscher Manier, mit erhobenem Zeigefinger versuche andere Nationen zu missionieren, sollte vor der eigenen Hütte gekehrt werden.
Wer gerne auf Eseln reitet und unterentwickelte Regionen sucht, für den wird Europa langsam zu klein. Da gibt es nur noch Gebiete in Rumänien, Bulgarien oder Teile des östlichen Anatoliens. Ansonsten stehen überall auch dort bereits Supermärkte.
In diesem Sinne….
Felix
als Antwort auf: Container-Terminal in Timbaki ? #9836Hallo,
leider gibt es zur Zeit Meldungen die dazu beitragen könnten den Bau des Terminals durchzuziehen.
Der Hintergrund: Seit Jahren gibt es Bemühungen im östlichen Mittelmeerraum einen Containerhafen für Schiffe der neusten Generation zu schaffen. Die großen Containerfrachter aus Asien oder den USA können zur Zeit in diesem Gebiet keinen Hafen anlaufen.
Ein Großteil des Umschlags erfolgt über die Norseehäfen und dann über die Straßen, oder per Umladung auf kleinere Schiffe.
Seit geraumer Zeit gibt es Pläne, den bereits vorhandenen Containerhafen in Izmir,Türkei zu einem Tiefseehafen zu erweitern. Aus diesem Grund sollte der bislang staatliche Hafen privatisiert werden. Der Zuschlag ging an ein Konsortium unter Führung der chinesischen Hutchison Group, die 1,2 Milliarden zahlen will. Dies wäre gut für Kreta gewesen, da zwei Containerumschlagplätze dieser Größenordnung auf "engem Seeraum" nicht notwendig sind.
Vor 14 Tagen wurde dieser Verkauf jedoch durch ein türkisches Gericht annuliert. Inwiefern sich hier juristisch noch etwas ändern kann, entzieht sich meiner Kenntnis.
Fakt ist jedoch, dass damit die Disskusion neu entfachen wird. China als Exportnation wird weiterhin nach Möglichkeiten suchen und drängen, den östlichen Mittelmeerraum direkt anzusteuern. Der Hutchinson Group, als weltweit größtem Hafenbetreiber, stehen fast unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung.
Es ist heutzutage notwendig dieses Thema global zu betrachten. Es wird sicher einen Hafen´in dieser Region geben, noch ist nicht sicher wo.
Viele Grüße
Felixals Antwort auf: Feuer auf Kreta #18393Air and ground forces have joined firefighters in the area of Orthouni, Crete, in an effort to contain a forest fire that is ravaging the area, due to constant rekindlings.
Crete regional governor Nikos Barbarousis told NET radio station that the wild fire in Meskla had been contained. However, a mountainous village was evacuated for precautionary reason.
The wild fire in Lousakies has also been brought under control, while another in the area of Analoukas, eastern Crete, has also been contained.
als Antwort auf: Leihwagen mieten– nicht so einfach #19712Hallo,
ich kann "kafetzakis@carrentalcrete.gr" nur wärmstens empfehlen.
Sehr gute Preise, Antwort in Deutsch am selben Tag. Fahrzeug steht am Flughafen bereit.
Ob es dann in der Praxis auch so gut klappt werden wir sehen.Viele Grüße
Felixals Antwort auf: Lentas – Kazantzakis – Alexis Sorbas #18374Hallo,
kann mich der Meinung nur anschließen. Bin Mitte bis Ende Juli zwei Wochen in Lentas, werde mich mal inspirieren lassen. 😎Viele Grüße
Felixals Antwort auf: Süd-Ostkreta #19834Hallo Herbert,
vielen Dank!
Du musst aber zugeben, dass ich dicht dran war. 😎
Viele Grüße
Felixals Antwort auf: Kraftorte, Gipfelheiligtümer, Höhlen… #17236Hallo,
jeden den es interessiert kann hier einmal nachschauen. Es sind schöne Plätze dabei. Vom jeweiligen Bundesland bis zu weltweiten Zielen (auch Kreta), wird hier alles ohne Übertreibung geschildert.
Viele Grüße
Felixals Antwort auf: Süd-Ostkreta #19737Noch eine Frage an dieser, wenn auch unpassenden Stelle.
Seit ich mich hier angemeldet habe, versuche ich, leider peinlicherweise vergebens, ein kleines Bildchen als Avatar einzufügen.
Es gibt 3 Möglichkeiten:
1. ich bin ein DAU
2. ich habe mal wieder nicht richtig gelesen
3. es funktioniert im Moment nicht (was ich hoffe)Danke für eine kurze Hilfestellung oder Aufklärung.
Felix
als Antwort auf: Süd-Ostkreta #19669Hallo,
habe mal eine Frage zu den vielen schönen Tourberichten auf diesen Seiten.Viele der interessantesten Plätze scheinen nur mit einem geländegängigen Fahrzeug zu bewerkstelligen sein. Daher mal die Frage, wie aktuell sind diese Berichte? Sind eventuell Straßen zwischenzeitlich besser "ausgebaut"? Mit meinem Leih-Kleinwagen stoße ich womöglich schnell an Grenzen, und muss auf halbem Wege umkehren.
Auf Naxos hat mich allerdings immer ein Szuzuki Samurai selbst aus schier ausweglosen Situationen heil herausgebracht. Seitdem lasse ich auf dieses Fahrzeug nichts kommen.
Mich interessiert alle Ziele rund um Lentas die in einer Tagesetappe zu erreichen sind.
Vielen Dank schon mal.
Felix,der noch 122 Tage ausharren muss.
als Antwort auf: Südküste – Lentas #19764Moin Haui,
genau dieses Studio habe ich mir auch vorher rausgesucht. War auf kreta.com
Bin mal gespannt.
Das letzte was ich allerdings suche sind touristisch erschlossene Gebiete. In dem Bericht hat mich nur der Dreck und die Öl-Raffinerie geschockt.Von anderen griechischen Inseln (wie z.B Naxos ;)) bin ich das nicht mehr gewohnt. Man hat das Müllproblem dort eigentlich im Griff.
Ich treibe mich nun bereits seit 25 Jahren in diesen Gefilden herum. Viele Griechen haben ein etwas anderes Verhältnis zur Umwelt. Nachdem ich jedoch auch in der Türkei abseits der Touri Routen unterwegs war, kann ich nur sagen dass es zu den Zuständen dort, kaum noch eine Steigerung gibt. Für manchen Türken ist der Müll entsorgt, wenn er aus dem Fenster geschmissen wurde.
Dort wie auch in Griechenland würde es Wunder bewirken wenn ein Pfand auf PET Flaschen und Dosen erhoben würde.
Viele Grüße von Felix , der es mal wieder nicht erwarten kann
als Antwort auf: Südküste – Lentas #19576Hallo,
habe gerade folgende Seite entdeckt:Liest sich nicht gerade gut. Kommt mir aber schon ein wenig komisch vor, da der Tenor im Net ansonsten überall relativ positiv ist.
http://www.interconnections.de/onlinebuecher/kreta/index.html?/onlinebuecher/kreta/kreta-lendas.html
Vierzig Kilometer Östlich von Matala. Das von der Außenwelt fast gänzlich abgeschnittene kleine Fischerdorf zwischen Meer und Bergen hat, eingebettet in eine felsige Landschaft, nichts Spektakuläres zu bieten: ein winziger, enger Strand, schmuddelige Gassen und halbfertige Betonkonstruktionen. Wenn man hier jemandem begegnet, der nicht wie ein Grieche ausschaut, so handelt es sich mit Sicherheit um einen intelligenten, aber etwas verloren dreinblickenden Teutonen. Die in Krotos beginnende, tadellose Teerstraße durchquert eine karge Landschaft, welche gerade daraus ihren besonderen Reiz zieht, und endet überraschend an der Bucht von Lendas, einem der letzten landschaftlichen Schmuckstücke Kretas. Wer den eigenwilligen Reiz allerdings für sich entdecken möchte, sollte mindestens zwei Tage einplanen; einfach nur durchfahren ist sinnlos. Machen wir uns jeoch nichts vor: Lendas besitzt weder Ansichtskarten-Qualität, noch ist es sauber oder romantisch verlassen. Alle mit beschränkter Urlaubszeit sollten lieber weiterziehen.
Anfahrt
Von Heraklion: in der Hauptsaison verkehren ein oder zwei Busse pro Tag.
Von Mires, Matala oder Haghia Galini: nachfragen.Kost & Logis
Eine Handvoll Pensionen; insgesamt etwa fünfzig Betten im Dorf.Für schmale Geldbeutel
Pension Niki Apostolaki: gleich die erste Pension im Dorf, ohne Hinweisschild. Eine liebenswürdige Dame vermietet vier gepflegte, schlichte Zimmer; Duschen außerhalb.Schicker
Pension Stella und Pension Levin: einer der raren Neubauten; weißgetünchtes Doppelhaus etwas oberhalb des Dorfes, mit blauen Fensterläden. Beide Pensionen bieten bequeme, tadellose Zimmer, mit Kühlschrank und Herdplatte im Stella und Küche im Levin, nebst einer Terrasse mit Blick aufs Meer.Strandleben
Weitläufiger Strand im Westen von Lendas, mit Vorkommen von FKK-Anhängern. Weiter östlich weitere kleine Strände, die über einen Fußweg zu erreichen sind. Dort stößt man auf zahlreiche Camper und etwas mehr Schmutz.
Kali Limenes·: unbedingt meiden! Verdreckter Strand, eine Erdölanlage gibt der Romantik den Rest.Felix
als Antwort auf: Südküste – Lentas #19521Hallo an Alle,
herzlichen Dank für die Unterstützung. Habe gleich bei carrental angefragt und heute morgen eine überaus nette Antwort bekommen. Schein mir für diese Zeit ein fairer Preis zu sein.
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Buero tel. 0030- 2810330557 Handy nr. 0030 -6944963443Das heißt die Urlaubskasse hat neue Reserven für das Ein ode Andere. Ich wede einen Ouzo auf (mit) euch trinken, und mir ggfs. "Dinner for One" als Vorbild nehmen. 😉
Felixals Antwort auf: Südküste – Lentas #18330Hallo Julia,
vielen Dank, das mit dem Berg dazwischen sehe ich eher positiv, schreckt vieleicht auch den einen oder anderen ab mal in diesem Örtchen einzufallen.
Selbst habe ich kein Problem mit dem Autofahren – ist im Urlaub eher entspannend für mich, da man ja mal nicht termingebunden ist. Nach maximal 2 Stunden am Strand liegen werde ich hibbelig. Also wird die Gegend erkundet.Habe mal die interessanten Berichte und Eindrücke von Udo hier im Forum gelesen, und beschlossen mich auf die Spuren der geschilderten Kraftorte begeben. Ob es nun wirkt oder nicht , schöne Plätze sind es allemal.
Sind 438 € für einen Hyundai Atos eigentlich in Ordnung (für 14 Tage incl. Vollkasko und km frei) oder bucht man günstiger dort?
Felix
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