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als Antwort auf: suche Ausflugstips mit Kindern #28366
Bei einer Woche im Raum Rethymnon empfehle ich einen Besuch in Chania, den Kournas See oberhalb von Georgioupolis, eine Fahrt zur Südküste nach Frangokastello, einen Besuch des Klosters Arkadi (gut zu kombinieren mit den unterirdischen Wasserspeichern von Elefterna und der Melidoni-Höhle), eine Wanderung im Tal der Mühlen, eine fahrt durch die Kourtaliotis-Schlucht zum Kloster und (Palmen-) Strand von Preveli (mit Abstecher nach Spili) … und dann ist die Woche auch schon rum … 😉
als Antwort auf: Griechenland nach der Wahl #29036Parlamentswahl
Griechische Sozialisten feiern ihren SiegGriechenland steht vor einem Regierungswechsel. Die Sozialisten haben die Wahl so deutlich gewonnen, dass sie vermutlich allein regieren können. Die bisherige konservative Regierung unter Kostas Karamanlis räumte ihre Niederlage bereits ein. Sie hatte sich vor allem mit Skandalen unbeliebt gemacht.
Athen – Die griechischen Sozialisten haben die Parlamentswahlen am Sonntag gewonnen. Nach Auszählung von rund 22 Prozent der Stimmen bekommt die Panhellenische Sozialistische Bewegung (Pasok) von Oppositionsführer Giorgos Papandreou einen Stimmenanteil von mindestens 43,35 Prozent. Die bislang regierende konservative Nea Dimokratia (ND) unter Regierungschef Kostas Karamanlis kommt demnach auf 35,9 Prozent. Das ist das schlechteste Ergebnis seit der Gründung der Partei im Jahr 1974. 1981 hatte die ND 35,88 Prozent bekommen.
Mit ihrem Ergebnis erreichten die Sozialisten die absolute Mehrheit mit etwa 158 Abgeordneten im 300-köpfigen Parlament und werden alleine regieren. Im Zentrum Athens feierten Anhänger der Sozialisten mit Hupkonzerten und Feuerwerk die Rückkehr ihrer Partei an die Macht nach fünfeinhalb Jahren auf der Oppositionsbank.
Die Konservativen, auf die den Hochrechnungen zufolge 98 Mandate entfallen, räumten ihre Niederlage am Abend ein. Karamanlis gratulierte nach Angaben des staatlichen Rundfunks Papandreou telefonisch zu seinem Sieg. Zudem gab er seinen Rücktritt als Parteichef bekannt. "Ich übernehme die Verantwortung (für die Niederlage, Anm. d. Red.). Ich leite das Verfahren zur Wahl eines neuen Parteivorsitzenden ein. Ich werde nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren," sagte Karamanlis im griechischen Fernsehen.
Der Einzug ins Parlament gelang nach den Prognosen auch den Kommunisten, die sieben Prozent bekommen (19 Abgeordnete). Die nationalistisch- religiöse Völkische Orthodoxe Gesamtbewegung (LAOS) erreichte 5,33 Prozent und wird ebenfalls im Parlament vertreten sein, mit 14 Abgeordneten. Zudem schaffte das Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) mit 4,1 Prozent (11 Sitze) den Sprung ins Parlament. Dagegen verpassen die Grünen mit 2,5 Prozent den Einzug. In Griechenland gilt eine Drei-Prozent-Hürde.
"Ich bin mir sicher: Wir können Griechenland verändern"
Nach einem Wahlkampf unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise, hoher Staatsverschuldung und wachsender Haushaltsdefizite war mit einem Sieg der Sozialisten gerechnet worden. Alle Umfragen sahen Pasok als Gewinner der Wahl.
Karamanlis hatte vor einem Monat nach mehreren Skandalen und schlechten Umfragewerten für seine Partei vorzeitige Wahlen angesetzt. Regulär wären sie erst im September 2011 fällig gewesen. Während seiner Amtszeit jagte ein Skandal den anderen. Einer seiner Minister musste gehen, weil er Off-Shore-Unternehmen besaß, um in Griechenland weniger Steuern zu zahlen. Ein anderer Minister beschäftige illegal Migranten, ohne sie zu versichern. Zudem war der "Ton" von Karamanlis, als er sich an die Bürger wandte, oft als "schroff und distanziert" eingestuft worden.
Mit einer Staatsverschuldung von rund 260 Milliarden Euro ist jeder Grieche im Durchschnitt mit rund 25.000 Euro verschuldet. Papandreou versprach, die Vetternwirtschaft zu bekämpfen und mit Staatsgeld die Wirtschaft anzukurbeln.
"Die Zukunft des Landes ist heute in den Händen der Wähler", erklärte Karamanlis am Sonntag nach der Stimmabgabe im Rundfunk. "Ich bin mir sicher: Wir können Griechenland verändern," sagte Oppositionsführer Papandreou. Außenpolitisch sind beide großen Parteien pro-europäisch.
Der 57-jährige Papandreou stammt aus einer der einflussreichsten griechischen Politiker-Dynastien. Sein Großvater war in den sechziger Jahren Ministerpräsident, sein Vater in den achtziger und neunziger Jahren. Er selbst war von 1999 bis 2004 Außenminister.
als Antwort auf: … ab in den Urlaub! #29714Marina wrote: Kann man im Oktober eigentlich noch baden?
Na klar … – nur hier bei uns nicht … 🙁
als Antwort auf: ….Infoticker….. #27826suedy wrote: Da wir oberhalb von Drimiskos leider einen nicht ganz kleinen Brand beobachten konnten, bei dem auch ein Löschhubschrauber eingesetzt wurde, vermuten wir mal das dies zum besseren und schnelleren Einsatz der Löschfahrzeuge dient.
Ende August hat’s auf der anderen Bergseite (nach Spili) auch schon gebrannt … >:(
suedy wrote: Auch die ziemlich bergige und kurvige Strasse von Kapsodassos (Rodakino) nach Kallikratis
Ist aber auch asphaltiert immer noch ein tolles Erlebnis … 😮
als Antwort auf: Griechenland nach der Wahl #28570Erste Ergebnisse/Hochrechnungen:
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[tr]
[td]PASOK[/td][td]42,5 %[/td]
[/tr]
[tr]
[td]NEA D[/td][td]36,4 %[/td]
[/tr]
[/table]Hier die Original-Meldung:
PASOK wins Greek parliamentary elections, majority: CAPA research exit poll
4 October 2009 | 19:30 | FOCUS News Agency
Athens. Greek socialist party PASOK wins the parliamentary elections in Greece, held on October 4. This is what the results from the exist poll worked out by CAPA research and made to order of Vima newspaper and Internet page News in. According to the date PASOK wins 42.5% of the votes, New Democracy-36.4%, Communist Party of Greece-7.9%, SIRIZA-3.7%, LAOS-5.3%, Ecologist party the Greens-2.7%.
The results show the next Parliament would probably be formed of five parties and PASOK is succeeding in winning majority because it will gave between 155 MPs in the 300 seated Parliament.
According to the exit poll seat in the Parliament are distributed in the following way:
PASOK-155, New Democracy-99, Communist Party of Greece-22, LAOS-14, SIRIZA-10.als Antwort auf: Griechenland vor den Wahlen #28124Griechenland vor den Wahlen – Gesetze als Rechtfertigung fürs Nichtstun
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1. Das organisierte Gebrechen
2. Der Staat als Hauptarbeitgeber
3. Gesetze als Rechtfertigung fürs NichtstunUnd wo ist das Gemeinwohl geblieben? "Gemeinwohl? So etwas kennen wir hier nicht", sagt der Schriftsteller Dionysis Charitopoulos. "Auch die Bürger kümmert nur mehr ihr privates Überleben." Das Volk ist Komplize. Arbeitet schwarz. Baut illegal im Wald und erwartet, dass der Staat am nächsten Tag Strom und Wasser liefert. Und der Staat liefert. Bis heute ermutigen Gesetzeslücken die Brandstifter geradezu, den Wald in Asche zu legen, damit daraus neue Villen erwachsen.
Nicht fehlende Gesetze jedoch seien das Problem, sagt Anwalt Tsevas. Im Gegenteil, hier stürze sich die Regierung geradezu besessen ins Gesetzemachen – "damit sie nicht handeln muss." Tsevas ringt sich ein trockenes Lachen ab. "Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass aus Griechenland noch ein Rechtsstaat wird."
14 Uhr 50: Das Handy klingelt. Ein Athener Unternehmer. Er braucht eine Baugenehmigung, bietet Chaitidis 3600 Euro für "etwas Hilfe" an. Chaitidis bricht das Gespräch ab. Er ist seit 26 Jahren Beamter, verdient 1200 Euro im Monat. Damit zählt er zu den Besserverdienenden. Aber andere Beamte haben sich millionenteure Villen gebaut, fahren BMW. Chaitidis lebt mit seiner Familie im Haus des verstorbenen Vaters und fährt den alten Ford.
Schmiergeld nennt man in Griechenland Spende
"Hätte mein Vater je erfahren, dass ich Schmiergeld nehme, er hätte mich keines Blickes mehr gewürdigt." Und die täglichen Rusfeti? Hat er nicht selbst gesagt, in der Woche läpperten sich so 200 bis 250 Freundschaftsdienste zusammen? "Das gehört zum Geschäft. Wenn ich mich hier auskopple, würde mich nicht nur lächerlich, sondern auch unglaubwürdig machen." Später wird er dem Unternehmer eine Spende für die Kinderhilfsstiftung der Gemeinde vorschlagen.
"Ein Land geboren aus Zorn". So sieht es der Autor und Verleger Aris Maragopoulos. Er bestellt einen Kaffee, setzt an und holt erst eine Stunde später wieder Luft: "Wir hatten einen Bürgerkrieg, später, bis 1974, die Militärdiktatur. Dieses Erbe drückt noch heute unserem Leben den Stempel auf. Das Land ist gefangen in Ideologien. Links oder Rechts, Freund oder Feind.
Die Zielscheibe der Griechen ist der Staat. Und ihre Religion ist der Zorn. Deshalb sehen sie sich immer im Recht, egal wie sehr sie dem Gemeinwohl schaden. Wie es um das Land bestellt ist? Schau‘ dir unseren Bauernsalat an. Hier gibt es die aromatischsten Tomaten und Gurken, den besten Fetakäse. Und was machen sie daraus in unseren Tavernen? Schmeißen es auf den Teller als sei es Abfall und gießen schlechtes Olivenöl darüber. Die Menschen glauben nicht mehr an sich."
Nur das Netzwerk zählt
15 Uhr 35: Im Nachbarort treffen sich zwanzig Bürgermeister, alle von der Nea Dimokratia. Parteichef Karamanlis kommt nach Saloniki. Sie brauchen Omnibusse für ihre Gemeindemitglieder. Chaitidis telefoniert mit einem befreundeten Reisebusveranstalter und überredet ihn, drei Busse zur Verfügung zu stellen. Das Gespräch dauert keine 30 Sekunden, über einen Preis wurde nicht gesprochen.
Im Dezember 2008 stockte dem Land der Atem. Diesmal brannte die Hauptstadt. Auf den Straßen die Jugend, die ihren Zorn und ihre Verzweiflung herausbrüllte. Zorn über 30 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, über Löhne von 700 Euro in einer Stadt teurer als München, über die Demütigung, dass nicht Eifer, Leistung oder Intelligenz zählen, sondern allein die Netzwerke der Rusfeti. "Das gibt mir Hoffnung", sagt der Dichter und Musiker Giannis Aggelakas: "Zum ersten Mal reagiert eine Generation auf den Verfall des Systems."
Die Jungen, glaubt auch Aris Maragopoulos, verstünden den Ernst der Lage, anders als ihre Eltern. "Aus dem Instinkt heraus. Da gärt etwas." Wann also dürfen wir mit dem ersten Blinzeln des Komapatienten rechnen? Der Komiker: "In zwei Jahren." Der Verleger: "In fünf bis zehn Jahren." Der Rechtsanwalt: "In 100 Jahren. Bei den nächsten Olympischen Spielen in Athen."
18 Uhr 30: Auf der Fahrt nach Hause. Das Handy klingelt. Am anderen Ende meldet sich ein junger Mann, der nun monatlich 500 Euro EU-Fördermittel erhalten wird. Der Mann bedankt sich bei Chaitidis für den "Praktikumsplatz". Seine Stimme habe er. Der Bürgermeister schaut zufrieden.
als Antwort auf: Griechenland vor den Wahlen #27824Griechenland vor den Wahlen – Der Staat als Hauptarbeitgeber
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1. Das organisierte Gebrechen
2. Der Staat als Hauptarbeitgeber
3. Gesetze als Rechtfertigung fürs Nichtstun"Zwei Drittel des Bruttoinlandsproduktes stellt der öffentliche Sektor. Er ist der größte Käufer", sagt der Rechtsanwalt Thanos Tsevas. "Deshalb hat das Klientelsystem alles im Griff." Ziel einer Partei ist es, den Staat zu erobern, um ihn unter den eigenen Leuten aufzuteilen. "Was meinst Du, wo das Bestechungsgeld von Siemens hin ist?", fragt Lakis Lazopoulos: "Das verteilen sie. An ihre Leute. An die Journalisten." Lazopoulos ist der bekannteste politische Komiker Griechenlands. Er hat eine Show auf Alpha TV. Es ist ihm bitterernst.
Nach den Feuern von 2007 teilte die Regierung aus: 3000 Euro auf die Hand, für jeden Bewohner der Brandgebiete. Es reichte, den Pass vorzuzeigen. Leute reisten aus dem Ausland an. Im Monat darauf fanden Wahlen statt. Die Regierung gewann. "Hier kaufst du alles, auch den Führerschein", sagt Lazopoulos: "Ämter funktionieren hier wie Firmen. Eine Hausbaulizenz kostet eigentlich 300 Euro? Dann bezahlst du 5000." Jeder macht mit. Krankenhausärzte laden zur Folgeuntersuchung in die Privatpraxis. Jobs stehen nicht im Stellenmarkt. "Ihr Sohn möchte die Stelle als Hafenbeamter? Ich höre, Sie haben da einen schönen Orangenhain."
Reformen? "Karamanlis ist gescheitert. Papandreou wird scheitern. 1000 Prozent", sagt Lazopoulos. "Sie reißen nicht ein, was sie selbst aufgebaut haben." Karamanlis, der Konservative; Papandreou, der Sozialist. Zwei Familien, ein System. "Als mein Vater noch ein Kind war in den 1930er Jahren, war der alte Karamanlis Abgeordneter. Jetzt leben meine Kinder wieder unter einem Karamanlis", sagt Rechtsanwalt Tsevas: "Wir hatten den Großvater Papandreou, den Sohn Papandreou, nun bekommen wir den Enkel Papandreou."
Regierungsangestellte schaffen Jobs für ihre Verwandten
Die konservative Regierung wird die Wahlen verlieren. Also hat sie in diesem Jahr 70000 neue Stellen geschaffen. Für Töchter, Söhne, Vettern, Onkel und Freunde. Junge Griechen träumen davon, Beamte zu werden. So viele Leute, die ihr Geld vom Staat beziehen, gibt es sonst nirgendwo in Europa: Jeder vierte Erwerbstätige. Dabei ist der Staat praktisch bankrott. "Griechenland pleite? Verzeihung, aber das ist eine Information die wir so nicht haben", sagt Lakis Lazopoulos und lächelt: "Du sagst, du hast kein Geld? Komm schon …" Er zwinkert: "Irgendwo hast du noch was versteckt. Jeder Grieche hat etwas versteckt. Auch der Staat. Daran glauben wir. Fest."
Kurz vor 12: In der Ablage des Ford liegt ein Briefumschlag. Darauf ein Name: der Assistent des Polizeipräsidenten. Geld? Schon die Vermutung bringt Bürgermeister Chaitidis in Rage. "Ich habe noch nie Geld angenommen. Und ich habe noch nie jemanden geschmiert." Was also? "Es ist eine Baugenehmigung für ein Haus in Xiloupoli. Wir kommen aus demselben Dorf. Und da ich gerade in der Gegend bin, bringe ich ihm die Unterlagen vorbei." Bürgerservice. Der Beamte bedankt sich mit einem Frappé und der Versicherung, die ganze Familie werde beim nächsten Urnengang Chaitidis wählen.
Der Geist von Olympia ist längst nicht mehr da
Die Olympischen Spiele 2004. Aufbruch. Begeisterung. Perfekte Organisation. "Damals dachten wir: Jawohl, das sind wir! Wir waren so stolz. Es hätte ein Neuanfang sein können", sagt Thanos Tsevas. Der kranke Apparat, die grassierende Steuerflucht: "Das hätten unsere nächsten Spiele sein können. Alle hätten mitgemacht." Bloß einer machte nicht mit: Das alte System.
Eine Vollbremsung sei das gewesen 2004, meint auch der Verleger Fotis Georgeles: "Und wenn du eine Vollbremsung machst, dann haut es dich eben durch die Windschutzscheibe." In der vom Weltwirtschaftsforum erstellten Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit stand Griechenland im Jahr 2000 auf Platz 33. Heute steht es auf Platz 71, hinter Botswana und Kasachstan.
als Antwort auf: Wahlen in Griechenland am 4. Oktober #29138Zwei Bomben vor Wahl in Griechenland
Zwei Tage vor der Parlamentswahl in Griechenland sind am Freitagabend am Rande einer Wahlkampfveranstaltung von Regierungschef Konstantinos Karamanlis in Athen zwei kleine Bomben explodiert. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Die Sprengsätze waren in einem Mistkübel rund 200 Meter von der Stelle entfernt, wo Karamanlis wenige Minuten später zu seinen Anhängern sprechen wollte. Vor der Detonation ging ein anonymer Warnanruf bei einer Zeitung ein.
Bei der Detonation entstand Sachschaden an einem Hauseingang und an zwei geparkten Motorrädern. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. In jüngster Zeit hat es immer wieder Anschläge linksextremistischer Organisationen gegeben.
Waffen und Munition im Meer entdeckt
Die Sicherheitsbehörden hatten bereits vor mehreren Tagen Handgranaten, zwei Panzerfäuste, einen Granatwerfer und Munition im Meer vor der Küste Athens entdeckt. Es wird vermutet, dass Mitglieder einer linken Untergrundorganisation die Waffen ins Meer vor der Küste der Vorstadt Vouliagmeni warfen. Einwohner hatten einen Mann beobachtet, der mehrere Kästen ins Meer warf und benachrichtigten die Polizei. Von dem unbekannten Mann fehlt jede Spur.
Die Versenkung der Waffen wird mit einem anderen Fall in Verbindung gebracht: Vor kurzem hatte die griechische Polizei vier mutmaßliche Mitglieder einer anarchistischen Organisation "Konspiration der Zellen des Feuers" festgenommen und einen Unterschlupf entdeckt, indem auch Dynamit und Bestandteile einer Bombe sichergestellt worden waren. Die Behörden vermuten Kontakte dieser Organisation, mit der Terrororganisation "Revolutionären-Sekte", die in den vergangenen Monaten einen Polizisten getötet und einen anderen schwer verletzt hatte. Seitdem werden in ganz Athen immer wieder Hausdurchsuchungen gemacht. Es wird vermutet, dass Mitglieder der "Revolutionären-Sekte" die Waffen loswerden wollten, bevor die Polizei sie entdeckt.
In Griechenland finden seit Dezember vergangenen Jahres immer wieder Anschläge statt. Sie hatten nach dem Tod eines 15-Jährigen im Dezember 2008 begonnen, der durch die Kugel aus einer Polizeiwaffe getötet worden war.
als Antwort auf: Wo waren diese Frösche zuhause? #29257Die hört man da Abends auch sehr deutlich, wenn man dort beim Pizza-Essen sitzt …
als Antwort auf: Griechenland-Fußball Saison 2009/2010 #26093Und hier noch als Nachtrag das Ergotelis-Ergebnis vom 4. Spieltag:
APO Levadiakos – Ergotelis 2:2 (1:0)
als Antwort auf: Wahlen in Griechenland am 4. Oktober #29020Wahl in Griechenland: Letzte Folge des Familienduells?
Papandreou oder Karamanlis? Wieder einmal stehen die Griechen bei der Parlamentswahl vor dieser Alternative. Seit fünf Jahrzehnten rivalisieren die beiden Polit-Clans um die Macht.1955 wurde Konstantin Karamanlis, der Onkel des heutigen Premiers, Ministerpräsident. Manche sprechen von ihm als dem "griechischen Adenauer" – wegen seiner Ausdauer auf der Politikbühne, die er erst 1995 im Alter von 88 Jahren verließ. Sein Gegenspieler war in den 1960er Jahren Georgios Papandreou, der Großvater des heutigen Oppositionsführers. Er konnte zwar 1964 Karamanlis als Premier ablösen, aber schon drei Jahre später übernahmen die Obristen die Macht. Nach dem Sturz der Diktatur standen sich der "alte" Karamanlis und Andreas Papandreou gegenüber, der Sohn des inzwischen verstorbenen Georgios. In den 80er und 90er Jahren übten sich die beiden Rivalen recht einträchtig in der Kunst der Kohabitation: Papandreou war Regierungschef, Karamanlis Staatspräsident.
Der Name sorgt für die Karriere
Jetzt will der jüngste Papandreou, Giorgos, seit 2004 Vorsitzender der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (Pasok) seinen Vater beerben und den Karamanlis-Neffen Kostas als Regierungschef ablösen. Für beide Kontrahenten gilt allerdings: sie erreichen bei weitem nicht das politische Format ihrer Vorfahren. Ihre Partei-Karriere verdanken sie in erster Linie ihrem Namen. So lähmt die Rivalität der Polit-Clans, zu denen neben den Familien Karamanlis und Papandreou auch die aus der liberalen Venizelos-Dynastie hervorgegangene Sippe Mitsotakis gehört, seit mehr als einem halben Jahrhundert das politische Leben des Landes. Denn wer nicht zu einer dieser Familien oder ihren Günstlingen gehört, hat in der griechischen Politik keine großen Chancen. Vielleicht ändert sich das in Zukunft. Denn diese Wahl ist voraussichtlich die letzte Folge des Familienduells Karamanlis-Papandreou. Wer von beiden die Wahl verliert, muss wohl abtreten. Die Familie Papandreou hat nach dem kinderlosen 57-jährigen Giorgos keinen Politiker mehr in petto. Kostas Karamanlis (53) ist zwar Vater von Zwillingen. Aber die wurden erst Anfang September eingeschult.
als Antwort auf: …und noch ein WC #29353Ich glaube, es ist in den Kreta-Impressionen unter West-Kreta zu finden …, oder? 😉
als Antwort auf: und wieder mal das allseits beliebte………… #30084😉
als Antwort auf: und wieder mal das allseits beliebte………… #29899@Sonni
Jetzt hast du meine geheimen Leidenschaften hier einfach so ausgeplaudert … >:(als Antwort auf: und wieder mal das allseits beliebte………… #29815kretachicken wrote: Das ist da, wo Herbert immer mal wieder gerne hin möchte, es allerdings nie so ganz schaft
🙁
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