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      «Griechenland würde um Jahrzehnte zurückfallen»

      Der griechische Premier Giorgos Papandreou hat mit seinen Abstimmungsplänen Europa verärgert. Doch was denken die Menschen in Athen, Thessaloniki, Piräus? Der Journalist Nikos Ikonomu hat Antworten.
      Herr Ikonomu, mit seinem Entscheid, die Beschlüsse des Eurogipfels vors Volk zu bringen, gefährdet Ministerpräsident Giorgos Papandreou die ganze Griechenland-Rettung. Was halten Sie von Papandreous Entscheid?
      Papandreou stand in den letzten Wochen nicht nur aussenpolitisch, sondern auch innenpolitisch sehr unter Druck. Fast alle Parteien – die Konservativen sowie die Linke – sind und waren schon immer gegen die Sparpakete der Eurozone. Nun fordern sie, die Wahlen, die für 2013 geplant sind, vorzuziehen. Durch die enormen Budgetkürzungen ist auch das Volk unter Druck geraten. In fast jeder Familie in Griechenland gibt es mindestens einen Beamten. Papandreou musste irgendwie reagieren.

      Welchen Rückhalt hat Papandreou in der Bevölkerung?
      Zurzeit ist die Bevölkerung über fast alle Politiker verärgert. Treten diese in der Öffentlichkeit auf, werden sie gerne mal mit Eiern oder Joghurt beworfen. Aber viele Griechen machen vor allem Papandreou für ihre schlechte finanzielle Lage verantwortlich. Dem Land ging es lange gut. Viele Griechen konnten sich ein Auto kaufen und Häuser bauen. Und plötzlich kam der Crash. Viele glauben, wenn Papandreou die Krise frühzeitig erkannt und richtig reagiert hätte, wäre die Lage jetzt rosig. Ich bin jedoch der Meinung, dass es Griechenland zwar besser gehen würde, die Welt aber nicht vollkommen in Ordnung wäre. Das Land hat die Misere nicht nur Papandreou zu verdanken. Die beiden grossen Parteien hätten sich frühzeitig zu einer Koalition vereinen müssen, um das Problem gemeinsam anzugehen. Nicht nur Papandreou, sondern auch der Oppositionsführer Antonis Samaras war damals nicht dazu bereit.

      Wie wird sich das Volk entscheiden, sollte es wirklich zur Urne gebeten werden?

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      Diktiana
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        Für Interessierte hier die Zusammenfassung einiger Kraftorte auf Kreta

        Auf der Nida Hochebene natürlich die Zeushöhle und hier eher auf der rechten Seite der Höhle.

        Die Antonioshöhle (eher eine Halbhöhle) zwischen Patsos und Mixourouma (Hier ist der stärkste Ort in dem kleinen Kirchlein. Die Ag. Antoniosschlucht ist übrigens sehr schön!

        Die Agios Pavlos Kapelle (hier beim Altar) liegt in einer Kurve 100 m nach dem Dörfchen Agios Ioannis, zwischen Festos uns Sivas.

        Das Kloster M. Odigirias, auf der Strecke Sivas-Listaros-Kali Limenes. Hier ist der stärkste Ort in der Kirche beim Altar. Die Kirche ist aber meistens geschlossen. Ich hatte immer Glück am Vormittag, so zwischen 10 und 11h.

        In Gortis ist der stärkste Platz in der Kirche auf dem Ausgrabungsgelände.

        Ein sehr schöner und starker Ort ist natürlich das minoische Gipfelheiligtum Kofinas (hier in dem kleinen Kirchlein).

        Sehr stark ist auch das minoische Gipfelheiligtum auf dem Jouchtas. Ein Natursträsschen führt südlich von Archanes auf den Gipfel. Oben ist eine Wallfahrtskirche und ein eingezäuntes Ausgrabungsgelände. Beides sind Kraftorte.

        Die Skotinohöhle (Strasse von Gouves zur Höhle) und die Ilithiahöhle, oberhalb von Amnisos.

        Auf der Halbinsel Akrotiri, (bei Chania) nördlich vom Kloster Gouverneto die Bärenhöhle und beim Ruinenkloster Katholiko die Eremitenhöhle des Johannes (hier braucht man eine Taschenlampe)

        Dazu kommt Phalasarna, auf dem Hügel, rechts hinter den Resten der Hafenanlage.

        Lentas, hier ist es das kleine Kirchlein auf den Ruinen eines Tempels.

        Petsophas bei Paleokastro, allerdings ist hier der Kraftort nur für Spürende zu finden.

        Natürlich gibt es noch mehr Orte, aber diese sind schwer zu beschreiben und manche sollen auch geheim bleiben. (Selber ausprobieren)

        herzlichst
        Udo

        Diktiana
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          Papandreou erzürnt ganz Europa – Börsen stürzen ab

          Der griechische Ministerpräsident will das Volk über Beschlüsse des EU-Gipfels abstimmen lassen. In der Eurozone stösst dies auf Unverständnis. Merkel und Sarkozy holen zum Gegenschlag aus.

          Weltweites Kopfschütteln bei Regierungen und Finanzexperten hat die Ankündigung des griechischen Regierungschefs Papandreou ausgelöst, eine Volksabstimmung über die Entschuldung seines Landes durchzuführen. Staatsbankrott und Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone werden als Szenario genannt.

          Papandreou hat gestern die Volksabstimmung über das Rettungspaket der EU angekündigt, deren Ergebnis für die Regierung bindend sein soll. Das Referendum solle in einigen Wochen abgehalten werden, hiess es. Die Vertrauensfrage will Georgios Papandreou schon am Donnerstag oder Freitag stellen.

          Alles auf eine Karte gesetzt

          Die griechische Opposition hat den Vorschlag eines Referendums zurückgewiesen und fordert vorgezogene Wahlen. «Wahlen sind eine nationale Notwendigkeit», sagte der konservative Oppositionsführer Antonis Samaras nach Beratungen mit dem griechischen Präsidenten Karolos Papoulias.

          Ministerpräsident Giorgos Papandreou setze mit seinen Plänen für einen Volksentscheid die Mitgliedschaft Griechenlands in der Europäischen Union aufs Spiel. Seine Partei werde solche «opportunistischen Experimente» nicht mitmachen, erklärte der Chef der Partei Nea Dimokratia.

          Heftige Auswirkungen auf die Märkte

          Die Nachricht löste schwere Turbulenzen an den Börsen aus; insbesondere Aktien von Banken stehen massiv unter Druck. Die britische Regierung warnte unterdessen vor einem Scheitern der Rettung Griechenlands. «Wir müssen an den Beschlüssen der Euro-Zone-Länder von vergangener Woche festhalten», forderte Finanzminister George Osborne. «Das ist ein wichtiger Teil der Erholung, nicht nur in der Euro-Zone, sondern für die ganze Welt, inklusive Grossbritannien.»

          Deutschland und Frankreich wollen ihre Reaktion abstimmen. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel werden sich darum beraten. Das Präsidialamt in Paris teilte mit, am Mittag sei ein Telefonat der beiden Politiker geplant. Einen Kommentar zur Referendumsankündigung lehnte das Präsidialamt ab.

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          Diktiana
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            Griechenland in einer Flut von Protesten

            In einer regelrechten Protestwelle versinken die Hauptstadt Athen und viele andere Landesteile in dieser Woche. Höhepunkt ist der morgige Mittwoch und der Donnerstag. Dann soll vom Parlament ein Mulit-Gesetz verabschiedet werden, das u. a. drastische Gehalts-, Lohn- und Rentenkürzungen vorsieht. Auch die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sollen dadurch teilweise grundlegend verändert werden.
            Als Zeichen des Widerstandes gegen dieses Gesetz demonstrieren zahlreiche Arbeitnehmer. Besonders aktiv sind bestimmte Gruppen des öffentlichen Sektors wie etwa bei der Müllabfuhr, bei den Verkehrsbetrieben, wie auch Zöllner oder Finanzbeamte.
            Am Mittwoch und Donnerstag (19. und 20. Oktober) führen die zwei größten Gewerkschaftsverbände, öffentlicher Dienst (ADEDY) und Privatwirtschaft (GSEE), gemeinsam einen 48-stündigen Generalstreik durch. Daran werden sich u. a. die Fluglotsen beteiligen, wodurch der Flugverkehr an beiden Tagen zusammenbrechen dürfte. Zudem haben GSEE und ADEDY an beiden Tagen zu Großkundgebungen aufgerufen. Höhepunkt ist voraussichtlich die Kundgebung am Donnerstagvormittag vor dem Parlament am Athener Syntagmaplatz. Gewerkschafter wollen an diesem Tag außerdem das dort befindliche Parlament abriegeln, was auch früher schon der Fall war. Erstmals wird sich an dieser Aktion die kommunistische KKE beteiligen.
            Am zweitägigen Generalstreik beteiligen sich u.a. die Ärzte in öffentlichen Krankenhäusern, die Mitarbeiter des Notrettungsdienstes, der Gesundheitszentren, der Soziale Fürsorge sowie Lehrer, Mitarbeiter der Sozialversicherungskassen und die Beschäftigten der Staatsbetriebe DEKO. Anschließen wollen sich ihnen auch die Besitzer von Taxi- und Lkw-Lizenzen. Die Griechische Bahn OSE wird einschließlich der Vorortbahn „Proastiakos", die Athen mit dem Internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos" verbindet, seit dem heutigen Dienstag bis einschließlich Donnerstag (20.10.) bestreikt. Stundenweise Arbeitsniederlegungen haben für Mittwoch und Donnerstag (19./20.) die Nahverkehrsbetriebe angekündigt; sie verkehren in aller Regel erst ab 9 oder 10.00 Uhr und rücken abends eher in die Depots ein, zum Teil bereits ab 18.00, zum Teil ab 20.00 Uhr.
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            Diktiana
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              Neue Streikwelle vor neuer Sparrunde in Griechenland

              Athen Aus Protest gegen den Sparkurs der Regierung haben griechische Arbeitnehmer am Montag massive Streiks gestartet, die im Laufe der Woche noch ausgeweitet werden sollen.

              Zwischen Piräus und den Ägäis-Inseln gab es keine Fährverbindung.

              Die Müllabfuhr streikte den zehnten Tag infolge: Müll lag in fast allen Stadtteilen Athens, obwohl die Regierung Privatunternehmen damit beauftragt hatte, die Müllberge zu beseitigen. Bürgermeister Giorgos Kaminis schlug vor, dass das Militär die Müllabfuhr übernehmen könne.

              Die Streikenden protestieren gegen geplante Kürzungen ihrer Gehälter sowie gegen Entlassungen. Ärzte der staatlichen Versicherung (IKA) streikten am Montag ebenso wie Beamte des Finanzministeriums und der Steuerämter sowie Zöllner.

              Parlament berät über Entlassungen

              Die Lage soll sich in den kommenden Tagen verschärfen: Für Mittwoch und Donnerstag haben die beiden grössten Gewerkschaftsverbände des staatlichen und privaten Bereichs (GSEE und ADEDY) zu massiven Streiks aufgerufen. Dann soll der Flugverkehr zusammenbrechen.

              Die Fluglotsen wollen am Dienstag bekanntgeben, ob der griechische Luftraum am Mittwoch und Donnerstag vollständig oder nur für einige Stunden geschlossen wird.

              Die Bus- und U-Bahnfahrer sowie die Taxieigner wollen ab Mittwochmorgen für 48 Stunden streiken. Am Dienstag soll es keine Nachrichten geben, weil die Journalisten die Arbeit für 24 Stunden niederlegen wollen.

              Am Donnerstag will das Parlament in Athen ein neues Gesetz billigen, mit dem erstmals seit 100 Jahren Entlassungen von Staatsbediensteten ermöglicht werden sollen.

              Zudem sollen die Löhne und Gehälter von Beamten und anderen Staatsbediensteten um weitere 20 Prozent gekürzt und weitere Steuern erhoben werden. Die regierenden Sozialisten verfügen über eine knappe Mehrheit von 154 Abgeordneten im 300-köpfigen Parlament.

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              Diktiana
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                als Antwort auf: Urlaub in Matala #31916

                Wobei ein grosser Teil der kretischen Bevölkerung auch die Ruhe ohne Touristen in der kälteren Jahreszeit geniesst. Es gibt da ja auch noch einiges zu tun, wie die Olivenernte.

                Diktiana
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                  Versinkt Griechenland in einer Müll- und Protestwelle?

                  Bis zum Donnerstag kommender Woche versinken Athen und viele andere Landesteile in einer regelrechten Protestwelle. Hintergrund ist die Ratifizierung eines Multi-Gesetzes, das drastische Gehalts-, Lohn- und Rentenkürzungen vorsieht. Auch die Beziehungen Arbeitgeber-Arbeitnehmer sollen dadurch teilweise grundlegend verändert werden. Nach Vorgaben der „Troika" (Europäische Kommission, Europäische Zentralbank und Internationalem Währungsfonds) soll dieses Gesetz bis spätestens Donnerstag kommender Woche (20. Oktober) vom Parlament verabschiedet werden.
                  Um dies zu verhindern, oder um zumindest ihren Widerstand zum Ausdruck zu bringen, streiken und demonstrieren zahlreiche Arbeitnehmer. Besonders aktiv sind bestimmte Gruppen des öffentlichen Sektors wie etwa bei der Müllabfuhr, bei den Verkehrsbetrieben, Zöllner, Finanzbeamte – die durch ihre Aufgabenbereiche entsprechenden Druck auf die Öffentlichkeit ausüben können.

                  Generalstreik am Mittwoch und Donnerstag

                  Am kommenden Mittwoch und Donnerstag (19. und 20. Oktober) werden die zwei größten Gewerkschaftsverbände, öffentlicher Dienst (ADEDY) und Privatwirtschaft (GSEE), gemeinsam einen 48-stündigen Generalstreik durchführen. Daran werden sich u. a. die Fluglotsen beteiligen. Falls der Streik nicht rückgängig gemacht wird, dürfte der Flugverkehr an diesen beiden Tagen zusammenbrechen. Bereits seit mehreren Wochen üben die Lotsen „Dienst nach Vorschrift" aus, was in der Praxis immer wieder zu Flugverspätungen führte.
                  Am 19. Oktober findet die Zentrale Demonstration um 11.00 Uhr am Athener Pedion tou Areos Platz statt. Am 20. Oktober wird ab 11.00 Uhr vor dem Parlament am Syntagma-Platz protestiert.

                  Öffentlicher Nahverkehrsmittel bleiben in den Depots

                  Am heutigen Freitag legen zum zweiten Tag in Folge die Angestellten der Athener öffentlichen Nahverkehrsmittel ihre Arbeit nieder. Einzige Ausnahme bildet die Vorortbahn Proastiakos. In ihren Depots bleiben ganztägig die blauen Stadtbusse, die Oberleitungsbusse (Trolley), die Straßenbahnen (Tram), die Elektrobahnen (ISAP) und U-Bahnen (Attiko Metro). Der Arbeitsniederlegung haben sich am Freitag auch die Besitzer von Taxilizenzen angeschlossen, die ebenfalls die Handbremse hochziehen.

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                  Diktiana
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                    als Antwort auf: Urlaub in Matala #31578

                    Matala ist ein Touristenort mit Reiz. (Im Winter wohnt hier praktisch niemand, die Betreiber wohnen in der Umgebung wie Mires etc.)
                    Die ehemaligen Althippies kommen auch als meistens unauffällige Touristen nach Matala (wie ich: war 1970 da). Natürlich wird dieser besondere Status noch hochgehalten (wie dieses Jahr mit Fest). Es ist aber einfach Geschichte. In den Höhlen darf heute niemand mehr wohnen. Trotzdem lohnt es sich den Ort zu besuchen und die gegen Abend beschaulichere Ruhe zu geniessen.

                    Liebe Grüsse
                    Udo

                    Diktiana
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                      als Antwort auf: Welcher Strand ?? #31423

                      Tja, das ist die Bucht von Kommos. Rechts sind auch die Ausgrabungen der antiken Hafenstadt Kommos.
                      (der Hafen von Festos)

                      Liebe Grüsse

                      Diktiana
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                        als Antwort auf: Wetter #31235

                        Schaut nach Sonne und Temperaturen von 17 – 23 Grad aus.

                        Diktiana
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                          Beitragsanzahl: 1535

                          Alle Flüge von und nach Griechenland gestrichen

                          Zehntausende unzufriedene Staatsangestellte protestieren gegen die Sparmassnahmen. In Athen geht nichts mehr. In Spitälern harrt nur eine Notbesetzung aus. Der Flugverkehr über Griechenland wird eingestellt.

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                          Diktiana
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                            Generalstreik in Griechenland von Kundgebungen umrahmt

                            Aufgrund eines 24-stündigen Generalstreiks der Gewerkschaften Öffentlicher Dienst (ADEDY) und der Privatwirtschaft (GSEE) ist am heutigen Mittwoch das öffentliche Leben in Athen mehr oder weniger lahm gelegt. Vom Streik betroffen sind auch Touristen: Museen und Archäologische Städte bleiben geschlossen. Der Flug- und Zugverkehr ruht komplett. Probleme sind auch beim Fährverkehr zu erwarten.

                            In Athen kommt es heute durch einen Generalstreik zu deutlichen Behinderungen im öffentlichen Leben. Der Flug- und Zugverkehr ruht. Probleme und Verspätungen werden auch im Schiffverkehr erwartet. Touristen können keine staatlichen Museen oder Archäologische Stätte besuchen, weil sich das Personal dem Streik angeschlossen hat. Lehrer und Hochschullehrer erscheinen ebenfalls nicht am Arbeitsplatz. Ihre Arbeit legen auch Rechtsanwälte, Ärzte und Krankenhauspersonal nieder. In den staatlichen Krankenhäusern ist heute nur Notpersonal im Dienst. In den Streik treten auch die Gefängniswärter. Sie haben sich heute Vormittag vor der zentralen Haftanstalt im Athener Stadtteil Korydallos versammelt. Sie setzen sich für die Auszahlung für bereits geleistete Überstunden und Nachtschicht-Zuschläge seit dem Jahre 2009 ein. Zudem protestieren sie dagegen, dass sie schusssichere Westen und ihre Ausbildung selber bezahlen mussten.
                            Im Rahmen des Streiks finden heute zahlreiche Kundgebungen in Griechenland statt. Um 11.00 Uhr führen die beiden großen Gewerkschaftsverbänden ADEDY und GSEE eine Protestkundgebung am Athener Klafthmonos-Platz statt. Im Anschluss folgt ein Protestmarsch Richtung Parlament. Um 10.30 Uhr trafen sich Mitglieder und Anhänger der der kommunistischen Partei nahestehenden Gewerkschaft PAME am Omonia Platz. Es ist mit starken Behinderungen des Straßenverkehrs zu rechnen. Die Angestellten bei den öffentlichen Nahverkehrsmitteln in Athen legen nur teilweise ihre Arbeit nieder, um die Zufahrt der Demonstranten in das Athener Zentrum zu ermöglichen.

                            >> Quelle und weiterlesen

                            Diktiana
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                              Süchtige denken eben immer nur an das Eine

                              [smiley=hmmm.gif] [smiley=thumbsup.gif]

                              Diktiana
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                                als Antwort auf: Sie sind die Troika #30997

                                Griechen und Troika uneins über Job-Abbau beim Staat

                                Begleitet von neuerlichen Protesten haben Griechenland und die Troika ihr Ringen um die Freigabe der nächsten Milliardenhilfe für das hoch verschuldete Euro-Land fortgesetzt.

                                Dabei wurden am Samstag Differenzen mit der EU, der EZB und dem Internationalen Währungsfonds (IW) über den Umfang des Stellenabbaus im öffentlichen Dienst deutlich.

                                Ein Regierungsvertreter bestätigte indirekt einen Bericht der Zeitung "Ta Nea", wonach die Troika besorgt ist, dass nur ältere Staatsbedienstete in die angekündigte "Personalreserve" geschickt würden. Die Troika habe von Griechenland wiederholt reale und nicht virtuelle Pläne gefordert, sagte der Regierungsvertreter.

                                Zudem gibt es laut "Ta Nea" in der Troika die Befürchtung, dass viele der laut Verfassung unkündbaren Staatsbediensteten vor Gericht ziehen und dort ihre Wiedereinstellung erstreiten könnten.

                                Die Verkleinerung des überdimensionierten öffentlichen Dienstes in Griechenland ist eine der Bedingungen, die die EU, die Europäische Zentralbank (EZB) und der IWF an die Auszahlung der nächsten Hilfstranche von acht Milliarden Euro geknüpft haben. Mit diesem Geld sollen die Gehälter im öffentlichen Dienst bezahlt werden.

                                Weniger Lohn

                                Die Regierung in Athen hatte vor knapp zwei Wochen beschlossen, Renten über 1200 Euro um 20 Prozent zu kappen und 30’000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in "Reserve" zu schicken. Dort sollen ihnen nur noch 60 Prozent ihres Gehalts ausgezahlt werden.

                                Sie haben ein Jahr Zeit, sich im öffentlichen Sektor eine neue Stelle zu suchen, ansonsten verlieren sie ihren Arbeitsplatz. Am Sonntag will die Regierung ihre Pläne für den Personalabbau bei den Beratungen über das Budget 2012 finalisieren. Mit dem Troika-Bericht wird in zwei bis drei Wochen gerechnet.

                                >> Quelle

                                Diktiana
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                                  Beitragsanzahl: 1535

                                  Proteste gegen Sparpolitik und Troika-Besuch in Athen

                                  Griechenland / Athen. Die harten Sparmaßnahmen der Regierung und die Rückkehr der Troika nach Athen haben auch am Freitag zu diversen Demonstrationen und Protestaktionen geführt, darunter auch zu Besetzungen von Ministerien durch Angestellte. Am Freitagmittag traf sich die Troika-Delegation mit dem Finanzminister und stellvertretenden Regierungschef Evangelos Venizelos und mit dem Minister für Verwaltungsreform und E-Goverment Dimitris Reppas. Für den Abend war zudem ein Treffen mit dem Minister für Infrastruktur, Transport- und Netzwerke, Jannis Rangoussis, geplant. Besprochen werden sollten bei diesem Treffen die Liberalisierung der geschlossenen Berufe und Veränderungen im öffentlichen Nahverkehr.
                                  Weil der Eingang zum Transportministerium, das sich an der Athener Mesogion-Avenue befindet, von etwa 50 Angestellten des Ministeriums besetzt bzw. gesperrt worden war, musste dieses Treffen an einen anderen Ort verlegt werden.
                                  Bereits zum zweiten Tag sind heute auch die Ministerien für Finanzen und Umwelt von aufgebrachten Beamten besetzt. Auch dort sollten geplante Treffen zwischen Venizelos und den Troika-Experten verhindert werden.
                                  Die der kommunistischen Partei nahe stehenden Gewerkschaft PAME führte am Freitag Proteste vor Finanzämtern und vor Filialen der Elektrizitätsgesellschaft DEI durch.

                                  Proteste lösen Verkehrschaos aus……….

                                  …..
                                  Auf der Insel Kreta haben Physikstudenten der dortigen Universität das Hauptgebäude der Präfektur Kreta symbolisch besetzt. Zudem sind etwa 60 Schulgebäude unter Besetzung, es kam zu Sachschäden. Gegen die Verantwortlichen soll nun die Staatsanwaltschaft ermitteln.
                                  Arbeitsniederlegungen und andere Protestaktionen könnte Mitte Oktober auch die Seemannsgewerkschaft PNO durchführen………

                                  >> Quelle und vollständiger Text

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