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      Journalisten und Ärzte in Griechenland streiken wegen Sparprogramm

      In Griechenland haben nach der Ankündigung eines massiven Sparprogramms zur Abwendung des Staatsbankrotts landesweite Streiks der Ärzte und der Journalisten begonnen. In Spitälern wurden nur dringende Fälle behandelt.

      Seit 5 Uhr MEZ gab es im Radio und Fernsehen keine Nachrichten mehr. Der Streik der Journalisten soll 24 Stunden später beendet werden. Dagegen wurde ein geplanter Streik der Besatzungen der Fähren abgesagt. Ein Gericht erklärte ihn für illegal. Am Vortag hatten bereits die Lehrer gestreikt.

      Am Vorabend hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) ihr Kreditrating für Griechenland gesenkt. Die Kreditwürdigkeit des Landes werde von "A-" auf "BBB+" reduziert, teilte S&P in London mit.

      Die zuletzt getroffenen Sparmassnahmen der griechischen Regierung reichen laut Standard & Poor’s nicht aus, um eine nachhaltige Verminderung des Defizits zu erreichen. Zudem dürften Anstrengungen der Regierung zur Reform der öffentlichen Finanzen grosse Widerstände in Griechenland erfahren.

      Die Streiks richten sich denn auch gegen die Sparpolitik der sozialistischen Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreou und gegen Pläne, finanziell gesunde Rentenkassen mit defizitären zu fusionieren. Zudem fordern die Spitalärzte Anstellungen von mehr Personal.

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      Diktiana
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        Noch ein Schlag für Griechenland

        Mit Standard & Poor’s hat eine weitere Ratingagentur die Kreditwürdigkeit Griechenlands angesichts der anhaltend hohen Staatsverschuldung herabgestuft.

        Ein Land im Würgegriff der Finanzmärkte: Mit Griechenland geht es abwärts. «Griechenland droht, in Schulden zu versinken»
        Das teilte das Finanzunternehmen am Mittwoch in Athen mit. Das Rating wird von A- auf BBB+ herabgesetzt. Standard & Poor’s sei nicht überzeugt, dass die jüngst von der Regierung angekündigten Sparmassnahmen ausreichten, um die ausufernde Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen, hiess es weiter.

        Die Ratingagentur Fitch hatte Griechenland erst in der vergangenen Woche heruntergestuft. Die langfristige Bonitätsnote wurde auch von ihr auf BBB+ gesenkt – die schlechteste Einstufung aller Euro-Länder. Die dritte grosse Agentur, Moody’s, hat eine Überprüfung des Ratings und eine möglich Herabstufung angekündigt. Ein schlechteres Rating verteuert neue Darlehen – und verringert die Bonität des Landes damit noch weiter.

        Defizit soll bis 2013 sinken

        Die griechische Neuverschuldung liegt im laufenden Jahr bei über 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Insgesamt steht Griechenland mit 300 Milliarden Euro in der Kreide. 2010 soll das Staatsdefizit etwa 120 Prozent des BIP entsprechen. Beide Werte sind weit über den im EU-Stabilitätspakt vorgesehenen Obergrenzen, sie belaufen sich auf 3 beziehungsweise 60 Prozent.

        Bis 2013 soll das Haushaltsdefizit nach Angaben der Regierung allerdings wieder unter die Marke von 3 Prozent sinken. Ministerpräsident Giorgos Papandreou erklärte am Montag bei der Ankündigung des neuen Sparkurses, das Land laufe Gefahr, unter der staatlichen Schuldenlast zusammenzubrechen. Griechenland habe auf internationalem Parkett «jede Spur von Glaubwürdigkeit» verloren, sagte der Regierungschef.

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        Diktiana
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          Erst Dubai, dann Griechenland

          Der griechische Staat steht mit 300 Milliarden Euro in der Kreide. Nach der Ankündigung massiver Ausgabenkürzungen hat Ministerpräsident Giorgos Papandreou Rückenstärkung aus Brüssel bekommen.

          «Nur Griechenland kann dieses Problem lösen»
          Dubai, Spanien, Griechenland verschrecken die Anleger

          Griechische Regierung kündigt «Null Toleranz» an
          EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquín Almunia sprach am Dienstag von einem Schritt in die richtige Richtung. Der sozialistische Regierungschef traf unterdessen in Athen mit den Fraktionschefs der anderen Parteien zu einem Krisengespräch zusammen, das von Staatspräsident Karolos Papoulias geleitet wurde.

          Die Gewerkschaften kündigten derweil Proteste gegen die Sparmassnahmen an. Bereits am Dienstagmorgen versammelten sich rund 100 Demonstranten vor dem Finanzministerium in Athen. Auch Politiker von links bis rechts äusserten sich vor dem Krisentreffen skeptisch über Papandreous Vorschläge.

          Gehälter kürzen

          Der Ministerpräsident hat versprochen, das Haushaltsdefizit bis 2013 wieder unter die EU-Marke von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu bringen. Zurzeit liegt es bei 12,7 Prozent, insgesamt steht Griechenland mit 300 Milliarden Euro in der Kreide. Der Ministerpräsident hat deshalb Einschnitte bei den Regierungs- und Sozialausgaben um jeweils zehn Prozent angekündigt.

          Unter anderem sollen die Gehälter von Kabinettsmitgliedern und Staatssekretären sowie von Managern in staatlichen Unternehmen gekürzt werden. Bonus-Zahlungen im öffentlichen Dienst sollen drastisch begrenzt werden. Für Boni in der Privatwirtschaft, insbesondere bei Banken, werden Steuern bis zu 90 Prozent fällig.

          IfW warnt vor Staatsinsolvenz

          EU-Kommissar Almunia erklärte, Brüssel wolle «konkrete Massnahmen sehen», die die für 2010 geplanten Finanzanpassungen stärkten und eine «schnelle Konsolidierung der öffentlichen Finanzen sicherstellen.»

          Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) warnte vor der Insolvenz des hoch verschuldeten Landes. «Die Gefahr eines Staatsbankrotts ist real. Es kann sein, dass Griechenland irgendwann nicht mehr in der Lage ist, Anleihen zu platzieren», sagte IfW-Chef Denis Snower der Tageszeitung «Die Welt». Die Regierung in Athen müsse jetzt dringend eine glaubwürdige Politik verfolgen, die im Ausland Vertrauen schaffe. Snower schlug die Einrichtung einer unabhängigen Schuldenkommission vor, die über den Sparkurs Griechenlands wachen sollte.

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          Diktiana
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            als Antwort auf: Kreta – Thessaloniki #27892

            Ich war schon öfters auf dem Peloponess, wie auch in Mittel- und Nordgriechenland. Es ist nur die Frage, was Dich interessiert?
            Peloponess: Die karge Halbinsel Mani mit seinen Wehrwohntürmen fand ich sehr speziell und da auch die Seehöhlen von Pirgas Dirou (Man wird durchgerudert). Monemvasia ist sehr schön. Mistra ist sehenswert, wie auch der Zentralpeloponess um Dimitsiana (Schluchten, Berge und Klöster)
            Natürlich auch Naplio, Mykene und Epidaurus (Kraftort).
            Die Wahlfahrtskirche in der Nähe von Megalopolis mit den Bäumen auf dem Dach etc. etc.
            http://www.youtube.com/watch?v=pqaFo6MN73g

            Diktiana
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              «Griechenland steht vor der Gefahr, in Schulden zu versinken»

              Laut Ministerpräsident Giorgos Papandreou steht Griechenland vor dem Schuldenkollaps. In einer dramatischen Rede an die Nation kündigte er harte Sparmassnahmen an.

              Griechenland läuft laut Ministerpräsident Giorgos Papandreou Gefahr, unter der staatlichen Schuldenlast zusammenzubrechen. Das Land habe auf internationalem Parkett «jede Spur von Glaubwürdigkeit» verloren, sagte der Regierungschef am Montag in Athen in einer Rede vor Gewerkschaftsvertretern und Unternehmern. Er forderte die Griechen angesichts der Schuldenkrise des Landes zur Einheit auf. In den kommenden drei Monaten müsse seine Regierung Entscheidungen treffen, die in Griechenland seit Jahrzehnten verschoben worden seien. Die Märkte wollten Taten sehen, sagte er.

              «Griechenland steht vor der Gefahr, in Schulden zu versinken», sagte Papandreou. Bis 2013 solle das Haushaltsdefizit unter die von der EU vorgegebene Marke von drei Prozent sinken, kündigte er an. In einer dramatischen Rede rief Papandreou alle Griechen auf, «die Reihen zu schliessen» und gemeinsam die nötigen Entscheidungen zu treffen.

              Die Neuverschuldung liegt im laufenden Jahr bei über 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Insgesamt steht Griechenland mit 300 Milliarden Euro in der Kreide. 2010 soll das Staatsdefizit etwa 120 Prozent des BIP entsprechen. Beide Werte sind weit über den im EU-Stabilitätspakt vorgesehenen Obergrenzen, sie belaufen sich auf drei beziehungsweise 60 Prozent.

              Hunderttausende Migranten legalisieren

              Zu den von Papandreou angekündigten Sofortmassnahmen gehören Bekämpfung von Korruption, Vetternwirtschaft und Steuerhinterziehung vorzugehen. Daneben will der Regierungschef mit Wachstum und Privatisierungen sowie Förderung der Umwelttechnologie sein Land ändern. Zudem will er das marode Rentenkassensystem Griechenlands durch Fusionen sanieren.

              Hunderttausende Migranten, die schwarz im Land arbeiten, sollen legalisiert werden und damit auch ihre Beiträge an die Rentenkassen zahlen. Daneben seien auch bei Beamten Sparmassnahmen vorgesehen, ebenso wie bei staatlich kontrollierten Banken und Behörden. Papandreou kündigte zudem ein neues Steuersystem an, bei dem auch Off-Shore-Unternehmen besteuert werden sollen. Zudem würden Immobiliensteuern und indirekten Steuern erhöht.

              Werbetour durch Europa

              «Transparenz überall und sozialer Schutz für die Schwachen. Ich brauche aber die Kooperation aller», sagte Papandreou. An diesem Dienstag wollen sich die Vorsitzenden der Parlamentsparteien bei Staatspräsident Karolos Papoulias treffen, um sich auf Massnahmen zur Sanierung des schwer defizitären Landes zu einigen.

              Auch der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou will mit einer Blitzreise durch Europa um Vertrauen werben. Zunächst ist am Dienstag ein Treffen mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble in Berlin vorgesehen. Am Dienstagnachmittag ist ein Treffen in Paris mit der französischen Finanzministerin Christine Lagarde geplant. Papakonstantinou will anschliessend auch nach London reisen.

              Ratingagenturen drohen mit Herabstufung

              Vor seiner Rede hatte der Sozialist Papandreou, der erst seit zwei Monaten im Amt ist, während einer Kabinettssitzung erklärt: «Wir müssen harte und schmerzhafte Entscheidungen treffen.» Die sei auch eine Gelegenheit, die chronischen Probleme anzupacken, die Politik und öffentliches Leben belasten.

              Griechenland ist zuletzt wegen eines stark angestiegenen Haushalts- und Staatsdefizit unter grossen Druck geraten. Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit des Landes jüngst wegen der hohen Staatsverschuldung herabgestuft. Die langfristige Bonitätsnote wurde von «A-» auf «BBB&» von zuvor «A-» abgestuft – die schlechteste Einstufung aller Euro-Länder. Die beiden anderen grossen Ratingagenturen, Standard & Poor’s und Moody’s, haben dem Land mit einer Herabstufung gedroht. Ein schlechteres Rating verteuert den Schuldendienst – und verringert die Bonität des Landes damit noch weiter.

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              Diktiana
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                Griechenland hat rund 300 Milliarden Euro Schulden

                Griechenland hat rund 300 Milliarden Euro Schulden angehäuft. Wie Vize-Finanzminister Philippos Sahinidis vor dem Parlament in Athen sagte, ist dies der höchste Schuldenstand in der Geschichte des Landes. Das Defizit sei so hoch wie seit 16 Jahren nicht mehr.
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                Im Haushalt für 2010, den das Parlament Ende Dezember verabschieden soll, rechnet die Regierung mit 294,95 Milliarden Euro Schulden, was 120,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Für 2009 sind demnach 272,3 Milliarden Euro Schulden und eine Schuldenquote von 113,4 Prozent zu erwarten.

                Athen steht wegen seines massiven Defizits unter grossem Druck aus der EU, nachdem die Regierung ihre Defizitprognose für dieses Jahr deutlich nach oben korrigiert hatte. Mehrere Rating-Agenturen stuften die Kreditwürdigkeit des südeuropäischen Landes herab.

                Die EU-Kommission rechnet in diesem Jahr für Griechenland mit einer Neuverschuldung von 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Nach den EU-Vorgaben für die Euro-Zone darf die Nettoneuverschuldung allerdings nur drei Prozent des BIP betragen.

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                Diktiana
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                  als Antwort auf: Siebenschläfer #28174

                  Hallo Angela

                  Vielleicht ist es eine Herbstdepression, oder ein besinnliches Dasein, oder sind alle im weihnachtlichen Einkaufsrausch, oder auf Facebook anzutreffen, oder doch schon am frohlocken???
                  Auf jeden Fall ist Ruhe (ich könnte natürlich auch wieder etwas über Kraftorte schreiben, aber da kommt Unruhe rein). ::) ::) ::)

                  Liebe Grüsse
                  Udo

                  Diktiana
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                    Griechenland hat grosse finanzielle Probleme. Doch kann von der EU kann das Land keine konkrete Hilfe erwarten.
                    Das stellte der finnische Ministerpräsident Matti Vanhanen am Donnerstagvormittag am Rande eines EU-Spitzentreffens der europäischen Liberalen klar. «Die EU kann nicht helfen; das ist Teil unserer Regeln. Sie wurden festgelegt, damit die Mitgliedstaaten sich selbst um finanzielle Stabilität bemühen», sagte Vanhanen.

                    Auch die schwedische Europaministerin Cecilia Malmström erklärte: «Nur Griechenland kann dieses Problem lösen.» In der EU gebe es aber durchaus Bereitschaft, einander im Notfall zu unterstützen, fügte sie hinzu. Wie eine solche Unterstützung aussehen könnte, wollte Malmström nicht sagen.

                    Nein vom deutschen Finanzminister

                    Bereits zu Beginn dieses Jahres war wegen steigender Zinsen auf Staatsanleihen Griechenlands, Irlands und Spaniens über die Schaffung einer sogenannten Euro-Anleihe diskutiert worden, die gleiche Zinsen für alle Länder der Währungsunion bedeuten würde. Der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatte eine solche Lösung stets abgelehnt, weil sie für Deutschland erhebliche Mehrkosten bedeuten würde.

                    EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquín Almunia stellte damals aber klar, die Gemeinschaft werde niemanden fallen lassen. Zwar verbiete der EU-Vertrag «einen Bail-out eines Mitglieds der Währungsunion», also eine Art Gemeinschaftshaftung für die Verbindlichkeiten eines einzelnen Landes. Aber ehe ein Mitglied der Eurozone den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe bitten müsse, werde es eine EU-interne Lösung geben.

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                    Diktiana
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                      Ermahnungen der EU – Athen soll eisernen Sparkurs fahren

                      Als Reaktion auf die Schuldenkrise in Griechenland fordert die Europäische Union einen eisernen Sparkurs. Die Regierung in Athen müsse endlich anfangen, eine seriöse Finanzpolitik zu betreiben, mahnte der Vorsitzende des EU-Finanzministerrats, Anders Borg.
                      Das Land, das seit Jahren tiefrote Zahlen nach Brüssel meldet, solle einen mehrjährigen Sanierungsplan vorlegen und kurzfristig drastisch sparen. Eine Pleite drohe aber nicht, ergänzte Schwedens Finanzminister Borg.

                      EU-Währungskommissar Joaquin Almunia will den Defizitsünder verstärkt in den Blick nehmen: "Eine schwierige Lage in einem Mitgliedstaat ist für die gesamte Euro-Zone ein Grund zur Sorge."

                      Griechenland hatte jüngst wegen seines hohen Defizits sowie immenser Verschuldung sein Rating der Agentur Fitch aus der obersten Klasse der sicheren Schuldner verloren. Fitch senkte ihr Kreditrating für Griechenland von A- auf BBB+. Die Herabstufung verteuert den Schuldendienst des Landes.

                      Damit ist erstmals in der elfjährigen Geschichte der Europäischen Währungsunion ein Mitgliedsland nicht mehr in der höchsten Ratingkategorie. Die Regierung in Athen erklärte, sie stehe unter einem "europäischen Schutzschirm", wolle die Krise jedoch aus eigener Kraft meistern.

                      Nach Ansicht der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft ist Griechenland auch noch kein Fall für den Internationalen Währungsfonds.

                      Der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou erwartet weitere Turbulenzen wegen der schlechten Finanzlage in Griechenland. "Es ist wahr, die Wirtschaft des Landes geht durch schwierige Zeiten", sagte er in Athen.

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                        Griechenland büßt an Kreditwürdigkeit ein

                        Klatsche für Griechenland: Die Rating-Agentur Fitch hält den EU-Staat für weniger kreditwürdig und stuft die Bonität herab. Seit zehn Jahren ist es das erste Mal, dass dem Land der A-Status aberkannt wird. Eine weitere Korrektur nach unten ist möglich.

                        Athen – Die immense Staatsverschuldung lässt Griechenlands Kreditwürdigkeit sinken: Die Rating-Agentur Fitch hat die Bonität des Landes von "A-" auf "BBB+" herabgestuft. Der mittelfristige Ausblick für die Entwicklung der Staatsfinanzen mache Sorgen, teilte Fitch mit.

                        Erstmals seit zehn Jahren wird der Euro-Staat damit nicht mehr als sogenanntes A-Land eingestuft. Top-Schuldner wie die Bundesrepublik Deutschland haben mit "AAA" das beste Rating. Der Ausblick für das Land sei negativ, hieß es weiter. Auch eine weitere Herabstufung sei möglich. Der Ausblick könne auf stabil angehoben werden, wenn die Regierung sich zu deutlichen politischen Maßnahmen entschließe.

                        Die Nachrichten schickten am Dienstag Bankaktien in Griechenland weiter auf Talfahrt. Der Euro baute seine Verluste ebenfalls aus.

                        Griechenland hat nach der Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit einen entschlossenen Schuldenabbau angekündigt. Die Regierung werde alles tun, was nötig sei, um das Haushaltsdefizit zu reduzieren, sagte Finanzminister George Papaconstantinou.

                        Die Entscheidung der Agentur zeige, dass es Griechenland an den Märkten an Glaubwürdigkeit fehle. Fitch habe allerdings die Initiativen der Regierung zur Stabilisierung der Finanzlage nicht umfassend berücksichtigt. Papaconstantinou kündigte Pläne an, Steuern auf einer breiteren Basis zu erheben und überflüssige Maßnahmen aus dem Staatsbudget zu streichen.

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                          Griechenland: Weitere Protestkundgebungen für Dienstagabend im Athener Zentrum angekündigt

                          Griechenland / Athen. Abermalige Protestkundgebungen wurden für den heutigen Dienstagabend vor den Propyläen im Athener Zentrum angekündigt. Anlass ist der Jahrestag der Ermordung des Schülers Alexis Grigoropoulos am 6. Dezember 2008. Der neue Vorsitzende der größten Oppositionspartei Nea Dimokratia, Antonis Samaras, stattet heute dem Rektor der Athener Universität, Christos Kittas, einen Besuch im Krankenhaus ab. Dieser war am Sonntag von Vermummten brutal zusammengeschlagen worden. Mit der Frage des Universitätsasyls wollen sich die Rektoren des Landes auf ihrer Konferenz am Freitag und Samstag befassen. Der Vorsitzende der Orthodoxen Volkssammlungsbewegung, Jorgos Karatzaferis, richtete heute an Premier Jorgos Papandreou die Frage, ob der geltende rechtliche Rahmen für das bestehende Universitätsasyl beibehalten werden soll. Diese Frage sei deshalb wichtig, weil „in vielen Fällen Personen, die keinerlei Bezug zur Universität haben“, dieses Universitätsasyl dazu benutzen, um Straftaten zu verüben.
                          Auch am gestrigen Montagabend war es im Athener Zentrum abermals zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und autonomen Gruppierungen gekommen. Schauplatz war vor allem die Gegend um das Universitätsverwaltungsgebäude. Während die Jugendlichen Steine und andere Objekte auf die Polizisten warfen, reagierten diese mit dem Einsatz von Tränengas.
                          Insgesamt forderten die Zusammenstöße mindestens 31 Verletzte, davon fünf Bürger und 26 Polizisten. Es entstanden Sachschäden an mehr als 25 Geschäften und Banken sowie an zahlreichen Pkw.
                          Allein am gestrigen Montag wurden im Athener Zentrum mehr als 20 Schaufenster und Bankfassaden zerstört oder beschädigt.
                          Insgesamt sind in den vergangenen 48 Stunden in ganz Griechenland mehr als 140 Personen verhaftet, 800 Personen wurden verhört. Etwa ein Dutzend von ihnen war aus dem Ausland angereist.
                          Die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) stellte fest, dass sie bei den Protesten nicht abwesend sei, denn der Mord an einem Kind dürfe „nicht vergessen werden.“
                          Auch Mitglieder des Bündnisses der radikalen Linken SYRIZA nahmen „an den friedlichen Demonstrationen zur Erinnerung an den Mord von Alexis Grigoropoulos teil“, erklärte der Parteivorsitzende Alexis Tsipras.
                          Regierungssprecher Jorgos Petalotis sagte, dass die Regierung einer Szene des Terrors und des Chaos wie im vorigen Jahr im Athener Zentrum „null Toleranz“ entgegenbringe.

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                            Krawalle ein Jahr nach Tötung von 15-Jährigem durch Polizeikugel
                            Ein Jahr nach dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel in Griechenland ist es erneut zu Krawallen gekommen. In Athen scherten vermummte Jugendliche aus einem Demonstrationszug aus und lieferten sich Strassenschlachten mit der Polizei.

                            Obwohl allein in der Hauptstadt mehr als 6000 Polizisten im Einsatz waren, um Zusammenstösse wie vor einem Jahr zu verhindern, wurden Schaufensterscheiben zertrümmert und Mülltonnen angezündet. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein.

                            Laut Radioberichten drangen Autonome auch in das Rektorat der Universität ein, beschmierten die Wände mit Sprüchen und hissten die rotschwarze Fahne der Anarchie auf dem historischen Gebäude. Der Rektor der Universität wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.

                            Am Abend wurde ein Fussballspiel im Athener Olympiastadion für eine halbe Stunde unterbrochen. Unbekannte hatten während der Halbzeit des Spiels zweier Stadtclubs ausserhalb des Stadions die Polizei angegriffen. Das von den Beamten eingesetzte Tränengas wurde vom Wind ins Stadion getrieben, weshalb das Spiel ausgesetzt wurde.

                            In der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki kam es zu Ausschreitungen. Vermummte warfen dort Dutzene Brandflaschen auf die Polizei und zerstörten mehrere Schaufenster. Hunderte Passanten flohen aus dem Zentrum, wie das Fernsehen berichtete. Für Montag waren landesweit weitere Demonstrationen gegen "Polizeiwillkür" angekündigt.

                            Die Sicherheitskräfte nahmen mehr als 160 Menschen vorläufig fest, in 84 Fällen wurde Anklage erhoben. Unter den Festgenommenen waren nach Medienberichten auch zwei Spanierinnen und fünf Italiener.

                            Friedlich haben derweil in der der Athener Vorstadt Palaio Faliro zahlreiche Menschen an einer "Seelenmesse" am Grab des 15-Jährigen teil. Die Mutter rief zu friedlichen Protesten auf, um das Andenken an ihren Sohn zu wahren. Die Medien wurden gebeten, dem Grab fernzubleiben.

                            Der Jugendliche war am 6. Dezember 2008 im Stadtteil Exarchia durch eine Kugel aus der Waffe eines Polizisten getötet worden. In den folgenden Tagen und Wochen demonstrierten in Griechenland zehntausende Menschen gegen die Polizeigewalt.

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                            Diktiana
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                              Festnahmen vor Protest wegen Tötung von 15-Jährigem in Athen

                              Ein Jahr nach dem Tod eines 15-jährigen Griechen durch eine Polizeikugel ist es in Athen in der Nacht zu neuen Ausschreitungen gekommen. Vermummte zerstörten mehrere Autos im Zentrum der griechischen Hauptstadt. Die Polizei setze massiv Tränengas ein.

                              In der Vorstadt Keratsini besetzten Autonome mehrere Stunden lang das Rathaus. Zuvor hatte die Polizei bei einer Razzia in einer Bar der autonomen Szene Brandflaschen, Beile und Benzinkanister entdeckt.

                              Die Beamten nahmen mehr als 160 Menschen in Gewahrsam. Wie die Polizei mitteilte, waren darunter auch fünf Italiener und drei Albaner. Sie wurden im zentralen Stadtteil Exarchia gefasst, wo zuvor zwei Autos in Brand gesteckt worden waren. In 70 Fällen wurde Anklage erhoben, hiess es.

                              Auch am frühen Morgen kam es noch zu vereinzelten Zwischenfällen. Mit Brandflaschen attackieren Vermummte eine Polizeistation in Athen. Verletzt wurde niemand. Fünf Jugendliche wurden in der Hafenstadt Thessaloniki festgenommen. Sie warfen Brandflaschen auf Autos und Polizisten, wie das Staatsradio weiter berichtete.

                              An diesem Wochenende jährt sich der Todestag des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos. Studenten- und Schülerverbände haben landesweit Demonstrationen angekündigt. Es wurde jedoch befürchtet, dass Extremisten die Gelegenheit nutzen könnten, um die griechische Hauptstadt ins Chaos zu stürzen.

                              Im Anschluss an einen Gottesdienst am Grab von Grigoropoulos in einem Athener Aussenbezirk sollte es einen Protestmarsch in die Innenstadt geben. Schüler und Studierende, Gewerkschaften und linksgerichtete Organisationen kündigten auch für kommende Woche Demonstrationen und Kundgebungen an.

                              Mehr als 10’000 Polizisten wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Der Minister für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis, warnte: "Wir werden Athen nicht den Vandalen überlassen." An die Polizei sei der Befehl ergangen, die Demonstrationen zunächst zu beobachten, aber bei Gewalt "Null Toleranz" zu zeigen.

                              Im Zusammenhang mit der Tötung des Jungen soll sich ein Polizist ab dem 20. Januar vor Gericht wegen Mordes verantworten.

                              Grigoropoulos war am 6. Dezember 2008 bei einem Polizeieinsatz in Athen getötet worden. In den folgenden Tagen und Wochen demonstrierten in Griechenland zehntausende Menschen gegen die Polizeigewalt.

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                              Diktiana
                              Teilnehmer
                                Beitragsanzahl: 1535

                                Da bin ich weiter gespannt auf schöne Bilder

                                Herzliche Grüsse
                                an Alle
                                Udo

                                Diktiana
                                Teilnehmer
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                                  Geiseln in deutscher Schule in Griechenland wieder frei

                                  Ein verurteilter Entführer auf Freigang ist am Mittwoch bewaffnet in die deutsche Schule in Thessaloniki eingedrungen. Zeitweise hatte er drei Angestellte in seiner Gewalt.

                                  Hunderte Schüler der Grund- und Oberschule in der nordgriechischen Hafenstadt konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die deutsche Schuldirektorin, eine Lehrkraft und der griechische Finanzchef der Einrichtung wurden nach gut einer Stunde in der Gewalt des Mannes unverletzt freigelassen.

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                                Ansicht von 15 Beiträgen – 421 bis 435 (von insgesamt 1,004)