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      Doppelanschlag auf Griechenland

      Am Donnerstag wurden gleich zwei Terroranschläge auf Griechenland verübt. Zwischen den Bombenanschlägen in Athen und der Botschaft in Buenos Aires wird ein konkreter Zusammenhang vermutet.

      Erster Anschlag in Athen: Die Detonation liess in einem Umkreis von 200 Metern Fensterscheiben bersten.

      Vor einem Gericht in Athen und vor der griechischen Botschaft in Buenos Aires sind am Donnerstag zwei Sprengsätze explodiert. Die beiden Bomben führten zu Sachschaden, verletzt wurde aber niemand, wie die Behörden mitteilten. Die Anschläge ereigneten sich zweieinhalb Wochen vor dem Beginn eines Prozesses in Griechenland gegen mutmassliche Mitglieder einer radikalanarchistischen Gruppe.

      40 Minuten vor der Detonation des Sprengsatzes in der griechischen Hauptstadt gingen per Telefon anonyme Warnungen bei einem Fernsehsender und eine Tageszeitung ein, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei konnte die Gegend daher rechtzeitig evakuieren. Das Gebäude eines Verwaltungsgerichts nahe der Innenstadt wurde bei der Explosion beschädigt. Fernsehbilder zeigten Rauchwolken vor dem Gebäude, einige Fenster waren zerstört, parkende Autos beschädigt. Die Bombe enthielt laut Polizei vermutlich Industriesprengstoff, war mit einem Zeitschalter versehen und wurde auf einem gestohlenen Motorrad versteckt. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

      «Ziemlich starke» Explosion

      Ein Kioskbesitzer sagte dem Fernsehsender Alter, die Explosion sei «ziemlich stark» gewesen. Der Sprengsatz sei rund 100 Meter von seinem Kiosk detoniert, die Druckwelle habe alle Waren aus der Auslage gefegt. Ein Anwohner sagte dem Radiosender Flash, sein Haus habe bei der Detonation gewackelt. «Ich habe helle rote Flammen gesehen, die fünf Meter in die Höhe schossen.»

      Regierungssprecher George Petalotis verurteilte den Anschlag. «Wer solche Taten unternimmt, wird von den Bürgern und der Justiz verurteilt werden.» Der Anschlag habe darauf abgezielt, die Demokratie und die Menschen zu terrorisieren. Justizminister Haris Kastanides sagte bei einem Besuch des Tatorts, terroristische Angriffe könnten eine Demokratie nicht «einschüchtern».

      In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires warfen Unbekannte eine Brandbombe auf die griechische Botschaft, wie das Aussenministerium in Athen mitteilte. Es habe sich zu dem Zeitpunkt kein Botschaftsangehöriger in dem Gebäude befunden. Nach Angaben der argentinischen Polizei entstand nur geringer Sachschaden.

      Paketbombenserie im November

      Im November hatte eine Serie von Paketbomben aus Griechenland für Unruhe gesorgt. Mehr als ein Dutzend dieser Bomben waren entdeckt worden und teilweise detoniert. Die Pakete waren unter anderem an Botschaften in Athen gerichtet, Adressaten waren aber auch internationale Institutionen im Ausland und ausländische Regierungschefs, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Für die Taten werden griechische Linksextremisten der Gruppierung Verschwörung der Zellen des Feuers verantwortlich gemacht. Am 17. Januar soll in Griechenland ein Prozess gegen mehr als ein Dutzend mutmassliche Mitglieder der Gruppierung beginnen. Der Prozess wird aber nicht vor dem Gericht verhandeltausgetragen, das am Donnerstag Ziel des Bombenangriffs war.

      Am 23. Dezember detonierten in der Schweizer und in der chilenischen Botschaft Paketbomben und verletzten zwei Menschen. Zu den beiden Taten bekannte sich die italienische Anarchistengruppe Informelle Anarchistische Föderation (FAI), die sich mit in Griechenland inhaftierten Extremisten solidarisch erklärt hat. Vier Tage später wurde eine an die griechische Botschaft in Rom adressierte Paketbombe entschärft.

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      Diktiana
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        als Antwort auf: Frohe Weihnachten!!! #31647

        Allen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest

        Liebe Grüsse
        Udo

        Diktiana
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          Parlament in Athen stimmt strengem Sparhaushalt zu

          Das griechische Parlament hat nach fünftägiger Debatte den härtesten Haushalt in der jüngsten Geschichte des Landes gebilligt. Mit dem Budget, das weitere Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vorsieht, soll ein Bankrott verhindert werden.
          Für den Haushalt 2011 stimmten alle 156 Abgeordneten der regierenden Sozialisten. Dagegen votierten 142 Abgeordnete der konservativen und kommunistischen Opposition. Zwei Abgeordnete fehlten bei der Abstimmung.

          Der Etat sieht massive Sparmassnahmen und Mehrbelastungen für die Bürger vor. Für viele Produkte, darunter Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, soll ab Januar der höhere Mehrwertsteuersatz von 23 Prozent gelten. Der mittlere Mehrwertsteuersatz soll von 11 auf 13 Prozent erhöht werden.

          Für Medikamente und in Hotels wird ein Satz von 6,5 Prozent gelten. Die Steuer auf Heizöl soll ebenfalls erhöht werden, allerdings erst im Oktober 2011. Zigaretten sollen 30 Cent pro Packung teurer werden. Die Rüstungsausgaben werden um rund 500 Millionen Euro gekürzt. Auch im Gesundheitswesen sieht der Haushalt massive Kürzungen vor.

          Das Defizit soll durch den Sparhaushalt auf 7,4 Prozent gedrückt werden. 2009 lag es nach EU-Angaben noch bei 15,4 Prozent.

          Das Votum galt als Vertrauensabstimmung für die sozialistische Regierung von Giorgos Papandreou. Er sei "entschlossen", alle nötigen Änderungen durchzusetzen, um das Land aus der Krise zu führen, sagte Papandreou in einer Rede vor den Abgeordneten. "Trotz aller Schwierigkeiten bin ich optimistisch, dass Griechenland nicht Bankrott gehen wird."

          Ohne den europäischen Krisenmechanismus wäre das Land bereits "zusammengebrochen", sagte Papandreou. Die EU und der Internationale Währungsfonds hatten einen harten Sparkurs zur Vorbedingung für ihre Milliardenhilfen an das hoch verschuldete Land gemacht.

          Der konservative Oppositionschef Antonis Samaras erklärte im Parlament, die Politik der Regierung, die Wirtschaft durch ständiges Sparen und neue Steuern einzuschränken und sie abzuwürgen sei falsch. "Der Konsum fällt, der Staat kassiert nicht", sagte Samaras. "Der Ausweg aus der Krise liegt im Wachstum."

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          Diktiana
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            Stunde der Wahrheit in Griechenland

            In der Nacht auf Donnerstag stimmt Griechenland über das neue Budget ab. Die Sozialisten wollen das Defizit gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte senken. Die Wut in der Bevölkerung wächst.

            Im griechischen Parlament geht die Debatte über den umstrittenen Sparhaushalt in die letzte Runde. Nach fünf Tagen hitziger Kontroversen soll am Donnerstagmorgen unmittelbar nach Mitternacht die Abstimmung über den Haushalt 2011 beginnen.

            Das neue Budget sieht massive Sparmassnahmen und Mehrbelastungen für die Bürger vor. Damit will die sozialistische Regierung über sechs Milliarden Euro zusätzlich aufbringen. Das Defizit soll dadurch auf 7,4 Prozent gedrückt werden. 2009 waren es nach EU- Angaben noch 15,4 Prozent.

            Knappe Mehrheit der Sozialisten

            Die regierenden Sozialisten von Ministerpräsident Giorgos Papandreou verfügen über eine Mehrheit von 156 Abgeordneten im 300- köpfigen griechischen Parlament. Aus Protest gegen die harten Sparmassnahmen legten Busfahrer und Zugführer in Athen am Mittwoch erneut für 24 Stunden die Arbeit nieder. Auch Staatsbedienstete wollten um die Mittagszeit für drei Stunden in den Streik treten und vor dem Parlament demonstrieren.

            Auf den Zufahrtsstrassen zur griechischen Hauptstadt entstanden grosse Staus, weil viele Menschen versuchten, mit dem eigenen Wagen oder mit dem Taxi zur Arbeit zu kommen.

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            Diktiana
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              als Antwort auf: Beiträge #30835

              rei, das ist doch schön!

              Herzlich Willkommen
              und liebe Grüsse
              Udo

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              Diktiana
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                Proteste gegen Sparpakete werden fortgesetzt

                Griechenland / Athen. Zu weiteren Protesten von Arbeitnehmern kommt es auch in dieser Woche. Am heutigen Dienstag verkehren in Athen von 11.00 bis 16.00 Uhr überhaupt keine öffentlichen Nahverkehrsmittel. Am morgigen Mittwoch wird die Gewerkschaft der Angestellten im Privatsektor GSEE zusammen mit der Gewerkschaft der Angestellten im öffentlichen Dienst ADEDY von 12 bis 15 Uhr eine dreistündige Arbeitsniederlegung durchführen. In den großen Städten des Landes finden parallel dazu Protestkundgebungen statt. Komplett bestreikt werden morgen für 24 Stunden alle öffentlichen Nahverkehrsmittel. Am Freitag wollen sich deren Angestellte über weitere Proteste beraten. Mit einem 24-stündigen Streik schließt sich die Gewerkschaft der Mittelschullehrer OLME den Protesten an. Hintergrund ist die Verabschiedung des Haushaltes 2011 am Mittwoch im Parlament. Außerdem kann es in diesen Tagen auch immer wieder zu Stornierungen oder Verspätungen im Zugverkehr kommen, weil die Eisenbahner vor allem gegen die in dieser Woche begonnenen Personalversetzungen Front machen. Insgesamt sollen bei der chronisch defizitären Griechischen Bahn OSE und ihren Tochterfirmen Trainose und Egose 2.700 Angestellte auf andere Posten im öffentlichen Dienst versetzt werden.

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                Diktiana
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                  Streiks in Griechenland – Krawalle in Athen

                  Brutale Ausschreitungen auf den Strassen Athens
                  Demonstranten schlugen bei Protesten gegen die Sparmassnahmen der Regierung einen Ex-Minister blutig.
                  Die Proteste richten sich gegen die sozialistische Regierung, die im Kampf gegen die massive Staatsverschuldung auch auf Druck der Europäischen Union harte Einschnitte beschlossen hat.

                  Der Generalstreik ist am Mittag in Krawalle umgeschlagen. Die Polizei in Athen setzte Tränengas gegen Demonstranten ein, die Brandsätze auf Luxushotels und die Sicherheitskräfte im Zentrum der Hauptstadt geworfen hatten. Die Polizei zog ihre Einheiten in Athen zusammen.

                  Vor dem Parlament in Athen herrschte Chaos. Immer wieder waren Explosionen zu hören. Zahlreiche Menschen flohen aus dem Zentrum. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters sahen, wie eine wütende Menge vor dem Parlamentsgebäude den ehemaligen Verkehrsminister Kostis Hatzidakis mit Steinen und Stöcken angriffen.

                  Die etwa 200 linken Demonstranten riefen "Diebe! Schäm dich!" Hatzidakis rettete sich mit blutüberströmtem Gesicht in ein nahe gelegenes Gebäude.

                  Im Mai waren bei schweren Ausschreitungen in Athen drei Menschen ums Leben gekommen. Autonome Gruppierungen mischen sich immer wieder unter die Demonstranten und lösen Krawalle aus.

                  Am Dienstagabend hatte das griechische Parlament nach einer zum Teil stürmisch verlaufenen Debatte eine Reihe von einschneidenden Änderungen in der Arbeitsmarktpolitik gebilligt. In den kommenden Tagen soll der Sparhaushalt 2011 verabschiedet werden.

                  "Wir setzen Reformen in die Tat um, an die sich niemand in den vergangenen Jahrzehnten herangetraut hat", sagte Ministerpräsident Giorgos Papandreou. Es gebe keine Alternative ausser dem Bankrott des Landes.

                  Ab 1. Januar sollen etwa die Abfindungen bei Entlassungen halbiert werden. Die von den Gewerkschaftsverbänden ausgehandelten Löhne gelten nicht mehr automatisch. Stattdessen können Arbeitgeber mit den Betriebsräten niedrigere Gehälter aushandeln.

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                  Diktiana
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                    Generalstreik gegen Reformen legt Griechenland lahm

                    Alle Flüge, Bahn- und Fährverbindungen wurden abgesagt, und der öffentliche Nahverkehr ist unterbrochen. Spitäler arbeiten nur mit einem Notdienst.

                    Die Schulen im Land sollen ebenfalls geschlossen bleiben. An den Arbeitsniederlegungen wollen sich auch die Journalisten beteiligen: Am Donnerstag sollten deshalb keine Zeitungen erscheinen.

                    Mit dem Generalstreik protestieren die Gewerkschaften gegen Arbeitsmarktreformen der griechischen Regierung, die das Parlament erst am Dienstagabend mit 156 zu 130 Stimmen gebilligt hatte. Die Reform sieht unter anderem weitere Lohnkürzungen vor.

                    Der siebte Generalstreik im Jahr 2010
                    In Athen sind zwei Kundgebungen geplant. Die Polizei ist in Alarmbereitschaft, nachdem im Mai bei Protesten drei Menschen in einer Bank ums Leben gekommen waren, die Randalierer angezündet hatten.

                    Es ist bereits der siebte Generalstreik in diesem Jahr. Grund sind die drastischen Sparmassnahmen, zu denen sich die Regierung gezwungen sieht, nachdem das Land von der EU und vom Internationalen Währungsfonds mit Milliardenkrediten vor der Pleite gerettet worden war.

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                    Diktiana
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                      Was ist mit Margarete Maria – oder besser wer ist sie?

                      Sie hat sich seit ihrem Text hier nie mehr unter ihrem Namen im Forum eingeklickt. Geschrieben und weg?

                      herzlichst Udo

                      Diktiana
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                        Gehaltskürzungen im öffentlichen Sektor

                        Griechenland / Athen. Am Donnerstagabend erörterte das Regierungskabinett unter Vorsitz von Premier Jorgos Papandreou neue Maßnahmen, durch die das Land aus der Finanz- und Wirtschaftskrise geführt werden soll. Dabei soll es auch zu Gehaltskürzungen im öffentlichen Sektor sowie zu weiteren Steuererhöhungen kommen. Für die Maximalgehälter bei Angestellten der Betriebe der öffentlichen Hand (DEKO) wurde die Obergrenze auf 4.000 Euro monatlich festgesetzt. Außerdem werden sämtliche Gehälter, die 1800 Euro brutto im Monat überschreiten, um 10 % gekürzt. Diese Maßnahme zielt vor allem auf die Sanierung chronisch defizitärer Betriebe wie der Eisenbahngesellschaft OSE, der Athener Elektrobahn ISAP, die den Athener Nobelvorort Kifissia mit Piräus verbindet, sowie der blauen Stadtbusse Athens (ETHEL) ab. Am Montag soll das Parlament über diese Maßnahmen beraten. Bereits am Dienstag soll darüber in der Vollversammlung abgestimmt werden.
                        In den insgesamt vier Gesetzesnovellen ist auch eine zweiprozentige Erhöhung der Mehrwertsteuer von 11 % auf 13 % beinhaltet. Gleichzeitig soll die Mehrwertsteuer für Medikamente reduziert werden. Außerdem soll auch die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen soll von 11 % auf 6,5 % sinken. Der Tourismus ist für Griechenland eine der wichtigsten Einnahmequellen. Die Regierung will diese Branche, die immer wieder als die „Schwerindustrie Griechenlands“ bezeichnet wird, steuerlich begünstigen, um das Tourismusgeschäft anzukurbeln. Begünstigt werden soll per Gesetz auch der Verkauf von neuen Pkw’s bzw. die Verschrottung älterer Fahrzeuge.
                        Unterdessen hat die Börse am Donnerstag einen Gewinn von 1,24 % erwirtschaftet. Negativ bleiben aber die Zahlen, die das Bruttoinlandprodukt (AEP) betreffen, dieses ist um 4,6 % gesunken. Die Arbeitslosigkeit liegt derzeit bei 12,6 %, Tendenz steigend. Gegen die neuen Maßnahmen der Regierung protestieren die Gewerkschaften des Landes am kommenden Mittwoch, den 15. Dezember, mit einem 24-stündigen Streik. Daran beteiligen sich sowohl die Angestellten im privaten als auch im öffentlichen Sektor. Am Streik werden sich auch die Luftlotsen beteiligen, deshalb werden vermutlich sämtliche Flugverbindungen storniert.
                        Der EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, Olli Rehn, hielt sich am Donnerstag in Athen auf, wo er u.a. an einem Kongress zum Thema „Den Euro am Leben erhalten: Wirtschaftsaufschwung in Griechenland“ teilnahm. Positiv äußerte er sich dabei über den von griechischer Seite vorgetragenen Wunsch, die Rückzahlung des Kredites in Höhe von 110 Mrd. zeitlich zu verlängern. Gewährt worden war diese Summe von IWF, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission. Die Auszahlung an Griechenland erfolgt in mehreren Raten. Rehn stellte fest, dass durch einen solchen Schritt die Probleme, die sich durch die geplante Rückzahlung vor allem in den Jahren 2014 und 2015 für Griechenland ergeben würden, „überwunden“ werden könnten. Außerdem bestätige eine derartige Maßnahme gleichzeitig auch die „Stabilität und das Vertrauen in das griechische Reformprogramm“. Im Zentrum stünden dabei vor allem mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt, die Bekämpfung der Steuerflucht, die Liberalisierung der so genannten „geschlossenen Berufe“ und eine Reduzierung des staatlichen Sektors. Mit den Reformen, die von der EU-Kommission „absolut unterstützt“ würden, könne Griechenland „auf den Weg der Entwicklung“ zurückkehren, so Rehn.

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                          Gedenkproteste in Griechenland endeten mit Ausschreitungen

                          Griechenland / Athen. Während der Proteste zum zweiten Jahrestag der Ermordung des Schülers Alexandros Grigoropoulos kam es am Montag zu einigen Ausschreitungen in Athen. Aktivisten mit vermummten Gesichtern warfen Steine, Pomeranzen und Molotowcocktails auf Polizisten.
                          Darauf brachte die Polizei Tränengas zum Einsatz. Drei Personen wurden verletzt. Eine Passantin erlitt einen Schock. Einige Busstationen, Autos und viele Mülltonnen wurden in Brand gesetzt. Die Straßen im Zentrum Athens waren seit gestern Vormittag bis heute Morgen weiträumig gesperrt. 44 Personen wurden verhaftet. 102 wurden vorläufig festgenommen. In Thessaloniki wurde ein 16-Jähriger verhaftet. Zu Ausschreitungen kam es auch In Chania auf Kreta und im Mittelgriechischen Trikala. Zwei Protestkundgebungen in Patras auf der Peloponnes sind zum größten Teil friedlich verlaufen.
                          Am 6. Dezember 2008 war der 15-jährige Schüler Alexandros Grigoropoulos
                          von einer Kugel aus einer Polizeiwaffe getötet worden. Daraufhin kam es vor allem in Athen zu Demonstrationen und gewalttätigen Ausschreitungen, die sich auch auf andere griechische Städte und zum Teil sogar auf das Ausland ausweiteten. Der Polizist der den tödlichen Schuss abgefeuert hatte, wurde kürzlich zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt.

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                            Engpässe auf griechischen Inseln – Seemannsstreik bis Dienstag verlängert

                            Bis zum Dienstag um 6 Uhr morgens werden keine griechischen Schiffe in der Ägäis verkehren. Grund ist ein Streik des griechischen Seemannverbandes PNO. Die Aktion der Seemänner dauert bereits seit dem 23. November an. Wegen des Streiks kommt es zu erheblichen Problemen im Verkehr zwischen den hunderten griechischen Inseln und dem Festland. Vor allem kleinere Inseln, die über keinem Flughafen verfügen, sind regelrecht von der Außenwelt abgeschnitten. Die Viele Landwirte können ihre Produkte nicht an dem Mann bringen und müssen, so wie auf Kreta, Tonnen von leicht verderblichem Obst und Gemüse vernichten. Am Wochenende hat die PNO dort das Auslaufen von nur drei Schiffen Richtung Piräus gestattet. Auf Bord befanden sich nur Produkte, Passagiere waren nicht erlaubt. Von Mytilini aus konnte am Wochenende ein Schiff auslaufen. An Bord waren auch hier nur leicht verderbliche Produkte. Der griechische Seemannsverband wird heute über das weitere Vorgehen beraten.
                            Auf dem Forderungskatalog der PNO steht der Abschluss von Tarifverträgen, die auch Lohnerhöhungen mit sich bringen sollen. Die Schiffseigentümer vertreten die Ansicht, dass sie sich keine Lohnerhöhungen leisten können, da sie sonst Bankrott gehen würden. Auch die Regierung will nicht nachgeben und sprach davon, dass die Seeleute die kritische Wirtschaftslage nicht realistisch einschätzten.

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                              Griechische Inseln bis Sonntag von der Außenwelt abgeschnitten

                              Der Griechische Seemannsverband PNO hat eine weitere 48-stündige Arbeitsniederlegung bis zum Sonntag angekündigt. Der Streik hält bereits seit Anfang der Woche an, wodurch keine Schiffe verkehren. Besonders betroffen sind die kleineren griechischen Inseln, die über keine Flughäfen verfügen. Landwirte auf einigen Inseln beschweren sich bereits jetzt, dass sie ihre Produkte nicht verkaufen können, da diese nicht den Weg in den Handel finden. Andererseits kommt es in den Geschäften auf den Inseln zu Versorgungsengpässen. Die Seemänner fordern Tarifverträge, die auch Lohnerhöhungen mit sich bringen sollen. Die Schiffseigentümer geben weiterhin an, dass sie sich keine Lohnerhöhungen leisten können, da sie sonst Bankrott gehen würden. Unterdessen mehren sich die Anzeichen, dass der Streik auch in der nächsten Woche fortgesetzt werden könnte.

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                                Papandreou sieht Sparkurs nach kommunalen Stichwahlen bestätigt

                                Die Sozialisten stellen erstmals seit 24 Jahren wieder den Bürgermeister von Athen. Auch in anderen wichtigen Regionen und Städten schnitten die Sozialisten besser ab als die Konservativen.

                                Der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou sieht auch vom Ausgang der kommunalen Stichwahlen den harten Sparkurs durch die Wähler bestätigt. Seine Sozialisten stellen erstmals seit 24 Jahren wieder den Bürgermeister von Athen. Zudem gewann ein von den Sozialisten unterstützter Kandidat das Gouverneursamt für den Grossraum Athen. Auch in anderen wichtigen Regionen und Städten lagen Sozialisten vor den Konservativen.

                                Papandreou sagte, das gute Abschneiden seiner Panhellenische Sozialistische Bewegung (Pasok) sei ein Zeichen öffentlicher Unterstützung für die schmerzhafte Sparpolitik seiner Regierung. Schon nach dem knappen Wahlsieg in der vergangenen Woche sah er sich darin bestätigt. In sieben der 13 Verwaltungsregionen erhielt seine Pasok die meisten Stimmen. Für den Fall eines Debakels hatte der Regierungschef die Neuwahl des Parlaments angekündigt.

                                Hauptthema des Wahlkampfs war der nach einem internationalen Kredit in Höhe von 110 Milliarden Euro verordnete Sparkurs. Die EU wird am Montag voraussichtlich das Haushaltsdefizit des Landes aus dem Jahr 2009 auf mehr als 15 Prozent korrigieren. Bislang hatte es offiziell bei 13,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gelegen.

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                                  Weitere Briefbomben im Großraum Athen entdeckt

                                  Griechenland / Athen. Die Antiterroreinheit der Polizei konnte heute eine Paketbombe, die an die französische Botschaft in Athen adressiert war, entschärfen. Diese Bombe war in einer Buchsendung versteckt. Als Absender war der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymos angegeben. Den Tipp erhielt die Polizei von einem Kurierdienst-Unternehmen, das den Transport dieser Sendung übernommen hatte. Ein weiteres privates Paketzustellunternehmen hat mindestens vier weitere verdächtige Päckchen identifiziert. Antiterrorspezialisten sind vor Ort, um gefährliche Päckchen oder Briefe gegebenenfalls unschädlich zu machen. In den letzten Tagen konnten bereits zahlreiche Briefbomben, die u.a. an mehrere Botschaften adressiert waren, entschärft werden. Eine Sendung war an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gerichtet, eine weitere schaffte es sogar bis ins Kanzleramt nach Berlin.
                                  Gegen zwei mutmaßliche Terroristen im Alter von 22 und 24 Jahren, die bereits am Montag der Polizei in die Hände gefallen waren, wurde heute offiziell eine vorläufige Haft angeordnet. In ihrem Besitz befanden sich zum Zeitpunkt der Festnahme zwei Briefbomben, zwei Handfeuerwaffen und eine schusssichere Weste. Sie waren heute mit starkem Polizeiaufgebot in die Gerichtsgebäude in der früheren Athener Kadettenanstalt (griechisch: Evelpidon) gebracht worden. Gegenüber der Staatsanwältin verweigerten sie jede Aussage mit dem Hinweis, dass sie sich an einem solchen Verfahren nicht beteiligen würden. Vorgeworfen werden ihnen u.a. terroristische Aktivitäten, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Herstellung und Besitz von Sprengstoffen und Bomben und illegaler Waffenbesitz.
                                  Als Farce stellten sich unterdessen zwei Bobendrohungen in der Athener U-Bahn (Attiko Metro) am gestrigen Mittwochabend heraus. Um 18.20 Uhr hatte ein Unbekannter bei einem privaten Radiosender angerufen und mitgeteilt, dass eine halbe Stunde später ein Sprengsatz in der zentralen U-Bahnstation am Syntagmaplatz detonieren werde. Daraufhin wurde die Station evakuiert. Die Bahnen fuhren an der Station „Syntagma" lediglich vorbei ohne dort anzuhalten. Die Drohung stellte sich als Farce heraus, und der Verkehr wurde wieder normalisiert. Um 23.15 Uhr gab es eine zweite Bombendrohung, dieses Mal an der U-Bahn-Station Ägaleo. Auch diese stellte sich als Farce heraus.

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