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  • Diktiana
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      Für die Reform stimmten am Mittwoch 155 der insgesamt 300 Abgeordneten. 138 votierten dagegen, 5 enthielten sich und 2 nahmen an der weltweit beachteten Abstimmung nicht teil. Papandreou verfügt im Parlament über eine Mehrheit von 155 der insgesamt 300 Sitzen

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      Diktiana
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        Grünes Licht für weitere Milliardenhilfen für Griechenland

        Das griechische Parlament hat dem Sparpaket der Regierung zugestimmt. 151 Abgeordnete stimmten nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP in Athen für das Paket. Damit ist die entscheidende Voraussetzung für weitere Milliardenhilfen von EU und IWF erfüllt.

        Bei einer Ablehnung des Sparpakets von Ministerpräsident Giorgos Papandreou hätte dem hoch verschuldeten Land eine Staatspleite gedroht. Das Sparpaket sieht neben Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von insgesamt etwa 28 Milliarden Euro auch umfangreiche Privatisierungen im Umfang von rund 50 Milliarden Euro vor.

        Die Zustimmung zu den drastischen Sparplänen hatte sich abgezeichnet. Abgeordnete der Opposition und aus den Reihen der Rebellen in der regierenden Sozialistischen Partei hatten vor der Abstimmung angekündigt, mit der Regierung zu stimmen. Begleitet wurde die Debatte im Parlament von schweren Krawallen in Athen.

        Politischer Selbstmord

        Vor der Abstimmung erhöhte Zentralbankchef Giorgos Provopoulos noch einmal den Druck auf die Abgeordneten: "Es wäre ein Verbrechen, wenn das Parlament dagegen stimmen würde. Das Land würde damit seinen Selbstmord besiegeln", sagte Provopoulos der "Financial Times".

        Am Donnerstag müssen die Abgeordneten die Einzelgesetze billigen, die zur Umsetzung der Sparmassnahmen nötig sind. Auch hier sind die Mehrheitsverhältnisse unsicher. Ungeachtet der Entscheidungen im Parlament rechnen viele Experten mittelfristig mit einer Umschuldung Griechenlands.

        Streik und Demonstrationen

        Auf Athens Syntagma-Platz vor dem Parlament versammelten sich erneut zehntausende Menschen, um gegen die Pläne der sozialistischen Regierung zu protestieren. Mit dem Einsatz von Tränengas verhinderte die Polizei das Vordringen von Steine werfenden Demonstranten auf das Parlamentsgebäude.

        Die Gewerkschaften hatten zum Generalstreik aufgerufen, der das öffentliche Leben weitgehend lahmlegte. Für den frühen Abend war die Hauptdemonstration geplant.

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        Diktiana
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          Ich bin gespannt wie sich dieses Drama weiterentwickeln wird. Immerhin haben die Griechen jahrelang konsequent über ihre Verhältnisse gelebt.
          Die griechische Regierung schätzt das allein in der Schweiz 24 Milliarden Franken an Schwarzgelder liegen sollen. da wäre etwas zu holen. Andere lassen es sich hier bei uns gut gehen (z.B. Nana Mouskuri hat ein geschätztes Vermögen von 100 – 200 Millionen Fr. und lebt in der Schweiz).
          Die Superreichen wurden bis zum geht nicht mehr in Griechenland geschont, nun müssen die "Kleinen" die Zeche bezahlen. Das Korruptionssystem (Fakelaki) konnt sich jahrelang entwickeln und die meisten haben mitgespielt und einige eingesackt.
          Aber jetzt müsste Griechenland 10 Jahre lang jährlich um 22% wachsen um einen vernünftigen Verschuldungsgrad zu erreichen. (Italien 11%, Irland 12%, Portugal 9%, Spanien 5%)

          Quo vadis Europa und Griechenland???

          Diktiana
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            Was ist eigentlich so schwer zu akzeptieren, das verschiedene Orte , Plätze, Bauwerke, Kultplätze, Bäume usw. eine ganz besondere energetische Ausstrahlung auf Menschen haben können?
            Ich bin immer wieder berührt von gewissen Kraftorten und Kreta hat viele davon.

            Herzlichst
            Udo

            Diktiana
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              Wie die Balten die Rosskur der Griechen überstanden
              Immer neue Sparauflagen: In Lettland, Litauen und Estland hat man wenig Verständnis für die Proteste der Griechen. Die Balten mussten tiefe Einschnitte erdulden – und sehen jetzt Licht am Horizont.
              Lettland, Litauen und Estland sind Beispiele dafür, wie Staaten eine Wirtschaftskrise mit Hilfe von einschneidenden Sparmassnahmen überwinden können. Die drei baltischen Länder durchlitten während der weltweiten Finanzkrise europaweit die tiefste Rezession, und ihre Bürger mussten die bitteren Pillen schlucken, die nun auch den Griechen verabreicht werden sollen.

              Renten, Sozialleistungen und die Gehälter im öffentlichen Dienst wurden gekürzt, die Steuern erhöht. In Lettland, das kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand, wurden tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst entlassen, Schulen und Krankenhäuser geschlossen. Die Rosskur war schmerzhaft, aber sie wirkte. Die drei ehemaligen Sowjetrepubliken sind auf dem Weg der wirtschaftlichen Erholung, und die lettische Regierung, die für die drastischen Einschnitte verantwortlich war, wurde im vergangenen Jahr sogar wiedergewählt.

              Verwunderung über Griechen

              «Lettland hält viele Lektionen für Griechenland bereit, aber sie kommen alle zu spät», sagt Morten Hansen, Leiter der wirtschaftlichen Fakultät der Stockholm School of Economics (SSE) in Riga. Als wichtigsten Punkt nennt er die schnelle Umsetzung von Sparmassnahmen, bevor die Unterstützung dafür in der Bevölkerung schwindet. «Man kann diese Unterstützung für einige Zeit bekommen, aber nicht für drei, vier Jahre», sagt Hansen. «Jetzt fangen die Leute (in Lettland) an, unzufriedener zu werden, aber das Schlimmste ist jetzt vorbei.»
              Auffallende Parallelen

              Deimante Doksaite aus Litauen stimmt dem zu. «Die Griechen sind verwöhnt. Stillzuhalten hat uns geholfen, die Krise zu bewältigen», sagt Doksaite, die damals ihren Job als Pressereferentin verlor.

              Dabei gibt es auffallende Parallelen zwischen Lettland 2009 und der aktuellen Lage in Griechenland. Damals näherte sich Lettland mit mehr als 300 Prozent fällig werdenden Auslandsschulden als Reserven der Zahlungsunfähigkeit.

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              Diktiana
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                EU-Gipfel appelliert an Griechenland zu Einhaltung von Sparkurs

                Griechenland soll von der EU Finanzhilfe erhalten, muss aber weiter sparen. Die EU-Staats- und Regierungschefs fanden beim Gipfel in Brüssel deutliche Worte und forderten die griechische Opposition auf, die Sparpolitik mitzutragen.

                Vor allem der Internationale Währungsfonds (IWF) hat zur Bedingung für weitere Milliardenhilfe an das hoch verschuldete Land gemacht, dass der Sparkurs auch von der Opposition getragen wird. EU-Währungskommissar Olli Rehn forderte ebenfalls einen parteiübergreifenden Konsens.

                Der konservative griechische Oppositionsführer Antonis Samaras wollte sich aber beim Treffen der konservativen Parteien in Brüssel nicht umstimmen lassen. Die bisherige Sparpolitik müsse korrigiert werden. Nur mit einer Kursänderung werde es Griechenland möglich sein, seine Schulden zurückzahlen zu können, sagte er.

                Deutliche Worte

                "In einer solchen Situation müssen in einem Land alle zusammenstehen", sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das sei in Irland und in Portugal gelungen und sollte auch in Griechenland möglich sein. Beim Parteitreffen sei ein Appell an die Opposition gerichtet worden, "ihrer historischen Verantwortung gerecht zu werden".

                Deutliche Worte fand die litauische Staatspräsidentin und frühere EU-Kommissarin Dalia Grybauskaite: "Die politische Elite in Griechenland hat während Jahren unverantwortlich gehandelt. Das zahlen nun das griechische Volk und der europäische Steuerzahler".

                Der luxemburgische Ministerpräsident und Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker forderte Samaras auf, "seine negative Haltung aufzugeben". Bis Ende Juni muss das griechische Parlament ein weiteres Spar- und Privatisierungsprogramm verabschieden.
                Entscheide am 3. Juli

                "Wenn Griechenland alle Voraussetzungen erfüllt, werden wir am 3. Juli die nächste Tranche freigeben und uns über ein zweites Hilfsprogramm verständigen", sagte Juncker. Der Fahrplan sei klar, es gebe keinen Plan B. Ohne die 12-Milliarden-Euro-Tranche aus dem aktuellen Hilfsfonds droht Griechenland Mitte Juli der Bankrott.

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                Diktiana
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                  Hallo Ruth

                  Denk doch an die armen Politiker. Das Regieren könnte so schön sein, wenn sich nicht immer öfter das Volk einmischen würde. Und dann müssen sich diese armen Leute immer wieder zur Wiederwahl stellen und das Blaue vom Himmel versprechen.
                  Ohne die Einmischung der Bevölkerung, oder ohne Volk, wäre für die Politiker das regieren doch viel schöner. Man sollte diese Leute nicht so quälen mit uns.

                  [smiley=danke.gif]

                  Diktiana
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                    Nachdem unter der ND die Fakelakiregentschaft auf die Spitze getrieben wurde.

                    Diktiana
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                      Papandreou gewinnt das Votum

                      Die Regierung um Giorgos Papandreou übersteht das Misstrauesvotum knapp. Das griechische Parlament sprach ihm soeben das Vertrauen aus.

                      Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat am Dienstag die Vertrauensfrage im Parlament überstanden. Gemäss CNN stimmten indes 155 Parlamentarier für die Regierung, 143 gegen sie.

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                      Diktiana
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                        Die Regierung in Athen wackelt und mit ihr die Milliardenhilfe der EU. Übersteht Papandreou das Vertrauensvotum nicht, droht ein Lauffeuer für die gesamte Eurozone.

                        Vorhang auf für den letzten Akt der griechischen Tragödie. Bis Mitternacht soll feststehen, ob der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou eine Regierung zustande kriegt – oder nicht. Das finanzielle Schicksal der hellenischen Republik hängt davon ab. Und mit ihr das gesamte Währungssystem der europäischen Gemeinschaftswährung. Morgen früh stecken die EZB-Räte ihre Köpfe zusammen, um über die Zukunft Griechenlands zu beraten.

                        Szenario 1: Gibt es eine intakte Regierung, wird zumindest Zeit gewonnen. Experten sind sich aber einig, dass die Reformschritte umgehend eingeleitet und fortgesetzt werden müssten. Die Finanzmärkte könnten dann aber Aufatmen, für die Kursentwicklungen wäre das ein positives Signal. Und der Domino-Effekt der Banken wäre damit vorerst abgewendet.Wohlgemerkt: Vorerst.

                        Womit wir bei Szenario 2 wären, das die Währungshüter in diesen Stunden weitaus mehr beschäftigt: Hat Griechenland keine intakte Regierung, kann sich das Land auch nicht zu jenen Reformschritten durchringen, die für die weiteren Finanzierungsrunden der EU zugunsten Griechenlands entscheidend wären. 110 Milliarden Euro will Brüssel allenfalls nach Athen auf den Weg bringen. Fliesst kein Geld, ist Griechenland Mitte Juli bekanntlich zahlungsunfähig. Das würde den Banken den Dolchstoss verleihen, der Domino-Effekt wäre perfekt. Die Banken müssten von den Staaten abermals rekapitalisiert und Griechenland in der Eurozone tunlichst isoliert werden, um ein Übergreifen auf die restlichen Eurozonenstaaten zu verhindern.

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                        Diktiana
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                          Euro-Finanzminister lassen sich mit Hilfe für Griechenland Zeit

                          Griechenland muss vorwärts machen, wenn es die nächste Finanztranche von 12 Mrd. Euro erhalten will. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker betonte in Luxemburg, dass "es nur Unterstützung gibt, wenn Griechenland alle Bedingungen erfüllt".

                          Das Parlament in Athen muss sein Spar -und Privatisierungsprogramm bis Ende Monat verabschieden, sonst bekommt es keine weiteren Rettungsgelder der EU.

                          Eine neue Mission der EU-Kommission, der EZB und des IWF wird nächste Woche nach Athen reisen. Dabei wird die neue "Troika-Mission" von Experten der EU-Kommission, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) während zweier Tage prüfen, ob die griechische Regierung das überarbeitete Sparprogramm umsetzt.

                          "Es geht darum, ob wir das verabschiedete Programm und die Absichtserklärung in der Troika gleich interpretieren wie die Griechen", sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Montag nach dem Treffen der Finanzminister der Euro-Zone in Luxemburg.

                          Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker betonte, dass "es nur Unterstützung gibt, wenn Griechenland alle Bedingungen erfüllt". Er wies aber mit Blick auf die zahlreichen und grossen Demonstrationen in Athen auch darauf hin, dass die Griechen "enorme Opfer bringen müssen".

                          Verantwortung in Athen

                          Die Minister gaben trotz zweier mehrstündiger Sitzungen noch kein Grünes Licht für die Auszahlung der im Juli benötigten Tranche. "Die Verantwortung liegt auf den Schultern der neuen griechischen Regierung und der Parlamentarier", sagte Rehn vor den Medien.

                          Bis Ende Juni müssten die weiteren Einsparungen beschlossen werden, zudem steht am Dienstag die Vertrauensabstimmung für die neue Regierung an. Um die Umsetzung der Vorgaben in Griechenland zu überprüfen, wird die Euro-Gruppe bereits am 3. Juli wieder zu einem Sondertreffen zusammenkommen.

                          Es wird erwartet, dass dann die Eckpunkte für ein zweites Finanzhilfeprogramm für Griechenland ausgearbeitet werden sollen. Die neuen Hilfen bewegen sich nach Schätzungen rund um 120 Mrd. Euro. Zudem könnte auch grünes Licht für die 12-Mrd.-Tranche gegeben werden. Am 11. Juli steht dann die nächste reguläre Euro-Gruppen-Sitzung an.

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                          Diktiana
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                            als Antwort auf: Ein neuer Star in Geo #31676

                            In Paleochora habe ich auch so ein armes Tier (zwei verschiedene Jahre) im Dorf in der Touristenmeile gesehen.

                            liebe Grüsse
                            Udo

                            Diktiana
                            Teilnehmer
                              Beitragsanzahl: 1535

                              Die umstrittene Macht der Ratingagenturen

                              Was sind Ratingagenturen?

                              Ratingagenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, aber auch von Staaten. Ausserdem benoten sie die Sicherheit von Wertpapieren. Am bekanntesten sind die US-Firmen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch. Sie verteilen Noten (Ratings), die von AAA oder Aaa (sichere Anlage) bis D (zahlungsunfähig) reichen. Privatanleger, Kreditinstitute und Versicherungen entscheiden anhand dieser Noten, ob sie den Ländern oder Firmen Geld leihen oder ihre Anleihen abstossen. Wird das Ausfallrisiko von Krediten an eine Firma oder einen Staat von ihnen höher eingeschätzt, verlangen Banken und Investoren höhere Zinsen. Damit haben Ratingagenturen erheblichen Einfluss auf die Finanzmärkte.

                              Welche Rolle spielen die Agenturen bei der Misere Griechenlands?…………….

                              >> Quelle und weiterlesen

                              Diktiana
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                                Papandreou kämpft gegen seinen politischen Untergang
                                Die Staatskrise in Griechenland spitzt sich zu: Ministerpräsident Giorgos Papandreou muss jetzt auch gegen Widerstand in den eigenen Reihen kämpfen. Der sozialistische Premierminister berief am Donnerstagnachmittag eine Krisensitzung seiner Fraktion im Parlament ein, um seinen harten Sparkurs durchzusetzen.
                                Griechenland droht der Bankrott Ende Juli, wenn das Parlament das neue drastische Sparprogramm nicht bis Ende Juni verabschieden kann. Die Konservativen in der Opposition fordern eine Neuverhandlung des bereits beschlossenen Konzepts mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF).
                                Gegenwind bekommt Papandreou nun aus den eigenen Reihen: Der linke Flügel der Regierungspartei Pasok sträubt sich dagegen, dass der Ministerpräsident den Sparkurs noch weiter verschärfen will. Zwei Pasok-Abgeordnete gaben am Donnerstag ihre Mandate ab. Für sie dürften nun zwei neue sozialistische Parlamentarier nachrücken.
                                Die Pasok verfügt über 155 der 300 Sitze im Parlament. Kommentatoren wollten nicht ausschliessen, dass Papandreou den Abgeordneten mit Neuwahlen drohen werde, um die Reihen zu schliessen. Die Pasok müsste angesichts ihres beim Volk unpopulären Sparkurses bei Wahlen Verluste befürchten.
                                Vertrauensfrage
                                Papandreous Versuch, die Opposition unter Führung des Konservativen Antonis Samaris in eine Einheitsregierung zu zwingen, war am Mittwoch gescheitert. Daraufhin kündigte der Regierungschef an, am Donnerstag sein Kabinett umzubilden.
                                In den nächsten Tagen will er im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Staatspräsident Karolos Papoulias äusserte die Sorge, dass "die politische Krise zu einer Krise der Demokratie werden könnte".
                                Um den Weg für eine grosse Koalition freizumachen, hatte Papandreou am Mittwoch sogar kurzfristig seinen Rücktritt angeboten. Am Abend machte er jedoch klar, dass er als Regierungschef weitermachen will. "Ich setze den gleichen Kurs fort mit der Partei und dem griechischen Volk", erklärte der Ministerpräsident im Staatsfernsehen.
                                Nach Protesten wieder Ruhe
                                Nach gewaltsamen Protesten gegen das griechische Sparpaket herrschte am Donnerstagmorgen wieder Ruhe auf den Strassen Athens. Tausende Menschen protestierten friedlich bis in die frühen Morgenstunden vor dem Parlament in Athen gegen die Regierung.
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                                Diktiana
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                                  als Antwort auf: Hippi´s in Matala #31158

                                  1970 war ich in Matala. Leider konnte ich nicht an das Treffen. Ich bin auch gespannt auf einen Bericht der Oldies oder der jüngeren Besucher.

                                  Herzlichst
                                  Udo

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 181 bis 195 (von insgesamt 1,004)