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als Antwort auf: Was passiert? #31847
Danke Ruth für die Aufklärung.
Hatte eigentlich geglaubt, zwischen den beiden linken Herren den oberen Teil einer Meßspindel zu sehen.
Dass die Trauben auf dem Dach lagen, deutet darauf hin , ihnen Wasser mittels Verdunstung
zu entziehen. Somit steigt der prozentuale Zuckergehalt und nach der Gärung entsprechend
auch der Alkoholgehalt.Jamas
Brauer-Fredlals Antwort auf: Was passiert? #31616Warten wir erst mal ab, was Ruth noch zu erklären hat.
Für die Trestervergärung habe ich auf Kreta schon die
abenteuerlichsten Behältnisse, die allerdings immer druckfrei
abgedeckt waren, gesehen.
Bei der Weinherstellung dagegen sind mir solche Becken auch
noch nicht begegnet. Da sah ich bisher nur geschlossene Behälter
mit Gärverschlüssen oder Spundapparaten (Überdruckventile), um
eine Fremdgärung zu vermeiden.Gruß Brauer-Fredl
Hallo miteinander,
war am gestrigen Sonntag mit meiner Frau im Kino in der Nähe unseres Wohnorts.
Der Kinobesuch war für den Betreiber wohl sehr enttäuschend, denn in dem
365 Plätze fassenden Saal fanden sich nur ca. 30 Zuschauer ein.
Etwa 10 Griechen(-innen) waren auch anwesend, die während der Vorstellung bei
manch einer slapstickhaften Szene doch mal lauthals lachten. Ansonsten hatte ich am
Schluß der Vorstellung den Eindruck, dass der Rest des Publikums diesen Film nicht so recht verstanden hatte
und deshalb etwas enttäuscht das Kino verließ.
Bemerkenswert fand ich, dass fast alle zum Schluß des Filmes noch sitzen blieben und sich den
Abspann in griechischer Schrift über sich ergehen ließen, weil sie noch auf ein schlüssiges
Ende warteten.
Für meine Frau und mich war es eine amüsante aber nicht unbedingt überragende Komödie.
Wir werden uns darum bemühen, diesen Film nochmal im O-Ton anzuschauen, da die
deutschen Dialoge manchmal doch an Wortwitz mangelten.Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Was passiert? #31282Ich denke hier wird wohl gerade der Öchsle-Grad der
Traubenmaische (vielleicht auch Trester) bestimmt.Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Brauer-Fredls Kreta-Impressionen 2010 #32523@ Ruth und Georg:
Hab `mal gleich Eure Tipps für Ierapetra und Sitia an meine Tochter
weitergeleitet, die ab 18.08. für zwei Wochen auf Kreta weilt.Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Olivenblättertee #22453Hallo zusammen,
am Wochenende habe ich endlich begonnen, den Olivenblättertee auszuprobieren.
Den Tee hatte ich mir schon auf einem "Maimarkt" in unserer Gegend besorgt.
Nun probier ich mal die nächsten Wochen diesen Tee aus, bis die Packung leer ist.Ich habe mich für folgende Zubereitung entschieden:
Ca. 15 Blätter in kaltem Wasser über Nacht einweichen.
Am folgenden Tag alles bis zum Siedepunkt erhitzen und
dann noch 20 Minuten ohne Kochen ziehen lassen.
Abschließend in ein geeignetes Gefäß abseihen.Diese Menge trinke ich ein wenig gesüßt über den ganzen Tag verteilt.
Beim Ziehenlassen des Tees hatte der Geruch eine Ähnlichkeit mit dem des Salbeis.
Die Bittere beim Trinken empfinde ich als angenehm, daher brauche ich auch keine Säfte beizumischen.Wenn es weitere Erkenntnisse gibt, lass ich sie wissen.
Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Was passiert? #30770Moin Ruth,
kommt es diesem Bassin zur alkoholischen Gärung?
Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Brauer-Fredls Kreta-Impressionen 2010 #32516Naja Georg,
dann setz ich noch einen drauf mit den köstlichen
"Baklavas"-Rollen, wobei man bei dieser Aufnahme
erahnen kann, dass jemand der Versuchung nicht
widerstehen konnte und schon vor dem Servieren
sich mit diesem Naschwerk bediente.
Ich war`s nicht! Ich bevorzuge "hopfenbetontes".Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Brauer-Fredls Kreta-Impressionen 2010 #32514Ja das habt Ihr richtig interpretiert.
Frei übersetzt: "Auf dass Du Hundert wirst"
Diese Kalorienbombe gab`s zum 80zigsten meines Schwiegervaters.
Solche phantasievollen Leckereien kann man in den vielen Konditoreien
auf der Insel vorbestellen.
Hier noch eine Eistorte vom selben Konditor, die wir auch noch an diesem Tag verputzten.Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Brauer-Fredls Kreta-Impressionen 2010 #32509Also Westie ich komme Deiner Aufforderung nach:
Einen "süßen" Eindruck hinterließ auf Kreta 2010 bei mir das folgende Objekt.
An alle: Was steht da drauf geschrieben und zu welcher Gelegenheit gibt es das?Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: fakelaki :-) #30767Hallo Georg,
der Artikel ist schon interessant zu lesen, denn er zeigt mir wie klischeehaft
einfach Fazit gezogen wird, dass bei griechischen Behörden es am besten
nur mit Schmiergeld vorangeht.
Das stimmt nach meinen bisherigen Erfahrungen, und die habe nun schon bis
in die frühen Achtzigern schon gesammelt, überhaupt nicht.
Wenn ich z.B. in Frankfurt mit meiner Frau und den Kindern wegen Passverlängerung
ins griechische Konsulat gehe, wissen wir vorneweg schon, dass Geduld aufgebracht werden muß
und stets freundlich gegenüber den Angestellten des Konsulats.
Mit dieser Einstellung hatten wir noch nie Probleme mit der Erledigung unserer Angelegenheiten.
Doch wenn der eine oder andere Zeitgenosse sich gegenüber den Sachbearbeitern
dann doch recht offensichtlich ungeduldig und recht aufbrausend aufspielt,
kannn es schon mal passieren, dass er in eine "Endlosschleife" gerät,
was ich in Frankfurt schon beobachten konnte.Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Kulinarisches Bilderrätsel #32182So, nun wird`s Zeit für die Auflösung:
Der gesuchte Name ist "Vlita" . Auf deutsch: Amaranth.
Das Samentütchen habe ich mir `mal vor ca. 10 Jahren in Agios Nikolaos
auf dem Markt erstanden, nachdem ich des öfteren schon bei meinen
Schwiegereltern von diesem Gemüse essen konnte und begeistert war,
da die Zubereitung recht einfach ist und bei mir stets einen unvergleichlich
leckeren Eindruck hinterließ:
Man braucht für 4 Personen ein knappes Kilo frisches Vlita. Am besten nur Blätter,
die höchstens handgroß sind. Die Blätter müssen vor der Blüte geerntet werden,
sonst werden sie zu bitter.
Für die Zubereitung erhitzt man in einem entsprechend großen Topf einen guten Schuß Olivenöl und
dünstet darin zuerst eine gewürfelte Zwiebel glasig.
Dann gibt man das frisch gewaschene Vlita hinzu und läßt das Ganze ca. 8 – 10 min im geschlossenen Topf dünsten.
Bei uns zu Hause kommt noch eine handvoll kleingeschnittenes frisches Fenchelkraut während des Dünstens hinzu.
Am Ende wird noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Fertig!
Das Gemüse wird warm auf Tellern angerichtet.
Zu Tisch kann sich jeder Einzelne noch Olivenöl und/oder Zitronensaft nach Belieben drüberträufeln.
Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln, warme hartgekochte Eier und natürlich frisch geschälte Knoblauchzehen.Kali Orexi!
Interessantes über Vlita fand ich noch hier.
Und <a href="http:// da“>http://www.br-online.de/bayern2/notizbuch/notizbuch-kulinarisch-moussaka-damaskus-ID1279294152515.xml%5Dda ist noch ein weiteres leckeres Rezept mit Fisch.
Bei mir in Deutschland wächst Vlita nun schon seit 10 Jahren und ich zehre
immer noch von diesem ersten Samentütchen aus Kreta. Es waren tausende
von Samenkörnchen drin.
Dazu kommt noch, dass sich diese Pflanze immer wieder selbst aussäht, so
dass ich manchmal garnicht selber zur Samentüte greifen muss, was auch
dieses Jahr wieder der Fall war, denn da schoß die Pflanze zwischen meinen
Zucchinipflanzen recht kräftig hervor.Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Kulinarisches Bilderrätsel #31281Hi Campona,
Chorta ist der Überbegriff! Zu Chorta zählt auch Spinat, Mangold,
Löwenzahn usw., also alles Grünzeug was eßbar ist.Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Brauer-Fredls Kreta-Impressionen 2010 #32491Hallo Klaus,
der Tipp, es gegen 17 Uhr bei Sactouris zu versuchen, stimmt.
Denn als wir gegen 16:30 Uhr wieder aufbrachen,war schon ca. 40 Minuten
reges Treiben an, über und gegenüber der Taverne von verschiedenen
Personen zu beobachten, aber nicht gleichzeitig.
Für meine Frau und mich war`s schon recht interessant dabei zuschauen
zu können, welche Vorbereitungen dabei getroffen werden, bis eine
Taverne wieder geöffnet wird.
Erstaunt hat uns vor allem der hohe Wasserverbrauch: Auf der Terasse
oberhalb des Taverneneingangs agierte eine ältere Dame ca. 20 min mit
dem Wasserschlauch und begoß alles was sich in der Reichweite dieses
Schlauches befand. Sivas hat wohl noch reichlich Wasserreserven und
die Wasserkosten sind meiner Vermutung nach auch nicht übermäßig hoch.Zurück zu den Essenszeitgewohnheiten: Ich weiß schon, dass es nicht
gerade üblich ist, gegen 15 Uhr zu essen, doch war die Taverne geöffnet,
wir waren auch nicht die einzigen Gäste ( was bei unserer Ausweichauswahl
für die "Ersatztaverne" eine auschlaggebende Rolle spielte) und wir bekamen
eine Speisekarte vorgelegt. Also gehe ich davon aus, dass ich mit uneinge-
schränktem Service rechnen kann.
Zum anderen bemängelten wir nicht die Qualität der Speisen, sondern die
Auslegung bzw. Modifizierung der Rezeptur z.B. beim "Kleftiko".Gruß Brauer-Fredl
als Antwort auf: Brauer-Fredls Kreta-Impressionen 2010 #32470Also hier unsere kulinarischen Eindrücke aus Sivas:
An besagtem Samstag den 19.06.10 trafen meine
Frau und ich gegen 15 Uhr in Sivas ein und steuerten
zielbewußt die Taverne Sactouris an. Doch oh Schreck:
Geschlossen!
Was nun? Wir entschlossen uns beim "Nachbarn" einzukehren.
Schließlich hatten wir nach ca. 4 Stunden Fahrt Hunger.
Also ließen wir uns in der Taverne "Vafis" bewirten.
Ich bestellte mir ein Ziegenfleischgericht und meine Frau
hatte Lust auf "Kleftiko".
Vorneweg: Ich möchte die Taverne nicht schlecht machen,
doch wurden wir da in unseren Erwartungen was wir bestellt
hatten, sehr enttäuscht.
Das Ziegenfleisch war garantiert schon des öfteren aufgekocht,
denn der typische Ziegengeschmack war schon längst verflüchtigt.
Ich hätte dieses Gericht demnach eher einem Schweinefleischgericht
zugeordnet.
Meiner Frau wurde das "Kleftiko" mit Käse (Graviera) überbacken dargereicht,
und das Fleisch schwamm förmlich in einem Tontopf voller Flüssigkeit,
die nicht vom Fleisch stammte.
Wir waren also sehr erstaunt über die Auslegung des Angebotes aus der
Speisekarte und taten dies auch dem "Wirt" gegenüber kund.
Letztendlich wurde uns noch zum Schluß ein Teller mit Wassermelonen-
stückchen gereicht, was wir garnicht bestellt hatten und eigentlich
auch nicht wollten. Mittlerweile wissen wir, dass diese kleine Gratiszugabe
auf Kreta üblich geworden ist, nachdem wir bei anderen Tavernenbesuchen
es auch als Essensabschluß serviert bekamen.
Fazit: Noch bin ich von Sivas nicht begeistert. Das muß noch getoppt werden!Gruß Brauer-Fredl
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