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  • Brauer-Fredl
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      als Antwort auf: Was passiert? #31847

      Danke Ruth für die Aufklärung.

      Hatte eigentlich geglaubt, zwischen den beiden linken Herren den oberen Teil einer Meßspindel zu sehen.
      Dass die Trauben auf dem Dach lagen, deutet darauf hin , ihnen Wasser mittels Verdunstung
      zu entziehen. Somit steigt der prozentuale Zuckergehalt und nach der Gärung entsprechend
      auch der Alkoholgehalt.

      Jamas
      Brauer-Fredl

      Brauer-Fredl
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        als Antwort auf: Was passiert? #31616

        Warten wir erst mal ab, was Ruth noch zu erklären hat.
        Für die Trestervergärung habe ich auf Kreta schon die
        abenteuerlichsten Behältnisse, die allerdings immer druckfrei
        abgedeckt waren, gesehen.
        Bei der Weinherstellung dagegen sind mir solche Becken auch
        noch nicht begegnet. Da sah ich bisher nur geschlossene Behälter
        mit Gärverschlüssen oder Spundapparaten (Überdruckventile), um
        eine Fremdgärung zu vermeiden.

        Gruß Brauer-Fredl

        Brauer-Fredl
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          als Antwort auf: film…. #31455

          Hallo miteinander,
          war am gestrigen Sonntag mit meiner Frau im Kino in der Nähe unseres Wohnorts.
          Der Kinobesuch war für den Betreiber wohl sehr enttäuschend, denn in dem
          365 Plätze fassenden Saal fanden sich nur ca. 30 Zuschauer ein.
          Etwa 10 Griechen(-innen) waren auch anwesend, die während der Vorstellung bei
          manch einer slapstickhaften Szene  doch mal lauthals lachten. Ansonsten hatte ich am
          Schluß der Vorstellung  den Eindruck, dass der Rest des Publikums diesen Film nicht so recht verstanden hatte
          und deshalb etwas enttäuscht  das Kino verließ.
          Bemerkenswert fand ich, dass fast alle zum Schluß des Filmes noch sitzen blieben und sich den
          Abspann in griechischer Schrift über sich ergehen ließen, weil sie noch auf ein schlüssiges
          Ende warteten.
          Für meine Frau und mich war es eine amüsante aber nicht unbedingt überragende Komödie.
          Wir werden uns darum bemühen, diesen Film nochmal im O-Ton anzuschauen, da die
          deutschen Dialoge manchmal doch an Wortwitz mangelten.

          Gruß Brauer-Fredl

          Brauer-Fredl
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            als Antwort auf: Was passiert? #31282

            Ich denke hier wird wohl gerade der Öchsle-Grad der
            Traubenmaische (vielleicht auch Trester) bestimmt.

            Gruß Brauer-Fredl

            Brauer-Fredl
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              @ Ruth und Georg:

              Hab `mal gleich Eure Tipps für Ierapetra und Sitia an meine Tochter
              weitergeleitet, die ab 18.08. für zwei Wochen auf Kreta weilt.

              Gruß Brauer-Fredl

              Brauer-Fredl
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                als Antwort auf: Olivenblättertee #22453

                Hallo zusammen,

                am Wochenende habe ich endlich begonnen, den Olivenblättertee auszuprobieren.
                Den Tee hatte ich mir schon auf einem "Maimarkt" in unserer Gegend besorgt.
                Nun probier ich mal die nächsten Wochen diesen Tee aus, bis die Packung leer ist.

                Ich habe mich für folgende Zubereitung entschieden:
                Ca. 15 Blätter in kaltem Wasser über Nacht einweichen.
                Am folgenden Tag alles bis zum Siedepunkt erhitzen und
                dann noch 20 Minuten ohne Kochen ziehen lassen.
                Abschließend in ein geeignetes Gefäß abseihen.

                Diese Menge trinke ich ein wenig gesüßt über den ganzen Tag verteilt.
                Beim Ziehenlassen des Tees hatte der Geruch eine Ähnlichkeit mit dem des Salbeis.
                Die Bittere beim Trinken empfinde ich als angenehm, daher brauche ich auch keine Säfte beizumischen.

                Wenn es weitere Erkenntnisse gibt, lass ich sie wissen.

                Gruß Brauer-Fredl

                Brauer-Fredl
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                  als Antwort auf: Was passiert? #30770

                  Moin Ruth,

                  kommt es diesem Bassin zur alkoholischen Gärung?

                  Gruß Brauer-Fredl

                  Brauer-Fredl
                  Teilnehmer
                    Beitragsanzahl: 993

                    Naja Georg,

                    dann setz ich noch einen drauf mit den köstlichen
                    "Baklavas"-Rollen, wobei man bei dieser Aufnahme
                    erahnen kann, dass jemand der Versuchung nicht
                    widerstehen konnte und schon vor dem Servieren
                    sich mit diesem Naschwerk bediente.
                    Ich war`s nicht! Ich bevorzuge "hopfenbetontes".

                    Gruß Brauer-Fredl

                    Brauer-Fredl
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                      Ja das habt Ihr richtig interpretiert.
                      Frei übersetzt: "Auf dass Du Hundert wirst"
                      Diese Kalorienbombe gab`s zum 80zigsten meines Schwiegervaters.
                      Solche phantasievollen Leckereien kann man in den vielen Konditoreien
                      auf der Insel vorbestellen.
                      Hier noch eine Eistorte vom selben Konditor, die wir auch noch an diesem Tag verputzten.

                      Gruß Brauer-Fredl

                      Brauer-Fredl
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                        Beitragsanzahl: 993

                        Also Westie ich komme Deiner Aufforderung nach:

                        Einen "süßen" Eindruck hinterließ auf Kreta 2010 bei mir das folgende Objekt.
                        An alle: Was steht da drauf geschrieben und zu welcher Gelegenheit gibt es das?

                        Gruß Brauer-Fredl

                        Brauer-Fredl
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                          als Antwort auf: fakelaki :-) #30767

                          Hallo Georg,

                          der Artikel ist schon interessant zu lesen, denn er zeigt mir wie klischeehaft
                          einfach Fazit gezogen wird, dass bei griechischen Behörden es am besten
                          nur mit Schmiergeld vorangeht.
                          Das stimmt nach meinen bisherigen Erfahrungen, und die habe nun schon bis
                          in die frühen Achtzigern schon gesammelt, überhaupt nicht.
                          Wenn ich z.B. in Frankfurt mit meiner Frau und den Kindern wegen Passverlängerung
                          ins griechische Konsulat gehe, wissen wir vorneweg schon, dass Geduld aufgebracht werden muß
                          und stets freundlich gegenüber den Angestellten des Konsulats.
                          Mit dieser Einstellung hatten wir noch nie Probleme mit der Erledigung unserer Angelegenheiten.
                          Doch wenn der eine oder andere Zeitgenosse sich gegenüber den Sachbearbeitern
                          dann doch recht offensichtlich ungeduldig und recht aufbrausend aufspielt,
                          kannn es schon mal passieren, dass er in eine "Endlosschleife" gerät,
                          was ich in Frankfurt schon beobachten konnte.

                          Gruß Brauer-Fredl

                          Brauer-Fredl
                          Teilnehmer
                            Beitragsanzahl: 993

                            So, nun wird`s Zeit für die Auflösung:

                            Der gesuchte Name ist  "Vlita" . Auf deutsch: Amaranth.
                            Das Samentütchen habe ich mir `mal vor ca. 10 Jahren in Agios Nikolaos
                            auf dem Markt erstanden, nachdem ich des öfteren schon bei meinen
                            Schwiegereltern von diesem Gemüse essen konnte und begeistert war,
                            da die Zubereitung recht einfach ist und bei mir stets einen unvergleichlich
                            leckeren Eindruck hinterließ:
                            Man braucht für 4 Personen ein knappes Kilo frisches Vlita. Am besten nur Blätter,
                            die höchstens handgroß sind. Die Blätter müssen vor der Blüte geerntet werden,
                            sonst werden sie zu bitter.
                            Für die Zubereitung erhitzt man in einem entsprechend großen Topf einen guten Schuß Olivenöl und
                            dünstet darin zuerst eine gewürfelte Zwiebel glasig.
                            Dann gibt man das frisch gewaschene Vlita hinzu und läßt das Ganze ca. 8 – 10 min im geschlossenen Topf dünsten.
                            Bei uns zu Hause kommt noch eine handvoll kleingeschnittenes frisches Fenchelkraut während des Dünstens hinzu.
                            Am Ende wird noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
                            Fertig!
                            Das Gemüse wird warm auf Tellern angerichtet.
                            Zu Tisch kann sich jeder Einzelne noch Olivenöl und/oder Zitronensaft nach Belieben drüberträufeln.
                            Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln, warme hartgekochte Eier und natürlich frisch geschälte Knoblauchzehen.

                            Kali Orexi!

                            Interessantes über Vlita fand ich noch hier.

                            Und <a href="http:// da“>http://www.br-online.de/bayern2/notizbuch/notizbuch-kulinarisch-moussaka-damaskus-ID1279294152515.xml%5Dda ist noch ein weiteres leckeres Rezept mit Fisch.

                            Bei mir in Deutschland wächst Vlita nun schon seit 10 Jahren und ich zehre
                            immer noch von diesem ersten Samentütchen aus Kreta. Es waren tausende
                            von Samenkörnchen drin.
                            Dazu kommt noch, dass sich diese Pflanze immer wieder selbst aussäht, so
                            dass ich manchmal garnicht selber zur Samentüte greifen muss, was auch
                            dieses Jahr wieder der Fall war, denn da schoß die Pflanze zwischen meinen
                            Zucchinipflanzen recht kräftig hervor.

                            Gruß Brauer-Fredl

                            Brauer-Fredl
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                              Hi Campona,

                              Chorta ist der Überbegriff! Zu Chorta zählt auch Spinat, Mangold,
                              Löwenzahn usw., also alles Grünzeug was eßbar ist.

                              Gruß Brauer-Fredl

                              Brauer-Fredl
                              Teilnehmer
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                                Hallo Klaus,

                                der Tipp, es gegen 17 Uhr bei Sactouris zu versuchen, stimmt.
                                Denn als wir gegen 16:30 Uhr wieder aufbrachen,war schon ca. 40 Minuten
                                reges Treiben an, über und gegenüber der Taverne von verschiedenen
                                Personen zu beobachten, aber nicht gleichzeitig.
                                Für meine Frau und mich war`s schon recht interessant dabei zuschauen
                                zu können, welche Vorbereitungen dabei getroffen werden, bis eine
                                Taverne wieder geöffnet wird.
                                Erstaunt hat uns vor allem der hohe Wasserverbrauch: Auf der Terasse
                                oberhalb des Taverneneingangs agierte eine ältere Dame ca. 20 min mit
                                dem Wasserschlauch und begoß alles was sich in der Reichweite dieses
                                Schlauches befand. Sivas hat wohl noch reichlich Wasserreserven und
                                die Wasserkosten sind meiner Vermutung nach auch nicht übermäßig hoch.

                                Zurück zu den Essenszeitgewohnheiten: Ich weiß schon, dass es nicht
                                gerade üblich ist, gegen 15 Uhr zu essen, doch war die Taverne geöffnet,
                                wir waren auch nicht die einzigen Gäste ( was bei unserer Ausweichauswahl
                                für die "Ersatztaverne" eine auschlaggebende Rolle spielte) und wir bekamen
                                eine Speisekarte vorgelegt. Also gehe ich davon aus, dass ich mit uneinge-
                                schränktem Service rechnen kann.
                                Zum anderen bemängelten wir nicht die Qualität der Speisen, sondern die
                                Auslegung bzw. Modifizierung der Rezeptur z.B. beim "Kleftiko".

                                Gruß Brauer-Fredl

                                Brauer-Fredl
                                Teilnehmer
                                  Beitragsanzahl: 993

                                  Also hier unsere kulinarischen Eindrücke aus Sivas:
                                  An besagtem Samstag den 19.06.10 trafen meine
                                  Frau und ich gegen 15 Uhr in Sivas ein und steuerten
                                  zielbewußt die Taverne Sactouris an. Doch oh Schreck:
                                  Geschlossen!
                                  Was nun? Wir entschlossen uns beim "Nachbarn" einzukehren.
                                  Schließlich hatten wir nach ca. 4 Stunden Fahrt Hunger.
                                  Also ließen wir uns in der Taverne "Vafis" bewirten.
                                  Ich bestellte mir ein Ziegenfleischgericht und meine Frau
                                  hatte Lust auf "Kleftiko".
                                  Vorneweg: Ich möchte die Taverne nicht schlecht machen,
                                  doch wurden wir da in unseren Erwartungen was wir bestellt
                                  hatten, sehr enttäuscht.
                                  Das Ziegenfleisch war garantiert schon des öfteren aufgekocht,
                                  denn der typische Ziegengeschmack war schon längst verflüchtigt.
                                  Ich hätte dieses Gericht demnach eher einem Schweinefleischgericht
                                  zugeordnet.
                                  Meiner Frau wurde das "Kleftiko" mit Käse (Graviera) überbacken dargereicht,
                                  und das Fleisch schwamm förmlich in einem Tontopf voller Flüssigkeit,
                                  die nicht vom Fleisch stammte.
                                  Wir waren also sehr erstaunt über die Auslegung des Angebotes aus der
                                  Speisekarte und taten dies auch dem "Wirt" gegenüber kund.
                                  Letztendlich wurde uns noch zum Schluß ein Teller mit Wassermelonen-
                                  stückchen gereicht, was wir garnicht bestellt hatten und eigentlich
                                  auch nicht wollten. Mittlerweile wissen wir, dass diese kleine Gratiszugabe
                                  auf Kreta üblich geworden ist, nachdem wir bei anderen Tavernenbesuchen
                                  es auch als Essensabschluß serviert bekamen.
                                  Fazit: Noch bin ich von Sivas nicht begeistert. Das muß noch getoppt werden!

                                  Gruß Brauer-Fredl

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 481 bis 495 (von insgesamt 714)