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      Präfekt von Leros beantragt Ausnahmezustand für griechische Insel – Behörden wegen undokumentierter Flüchtlinge überfordert

      Athen – Auf der griechischen Insel Leros in der östlichen Ägäis sind allein in den vergangenen drei Tagen rund dreihundert Personen aufgegriffen worden, die ohne Einreisebewilligung in das Land gekommen sind. Der Präfekt der Verwaltungsregion appellierte deshalb am Samstag an die Regierung in Athen, den Notstand auf der Insel auszurufen und Immigranten in anderen Teilen des Landes unterzubringen. Die rund 8000 Menschen zählende Inselgemeinde könne keine Einwanderer mehr aufnehmen. Wie die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete, sind in den vergangenen zwölf Monaten in Griechenland mehr als 115.000 ZuwanderInnen eingelangt.

      Regierungssprecher Theodoros Roussopoulos hatte von "Zuständen wie in der Dritten Welt" gesprochen. Die Regierung hat zwei moderne Aufnahmezentren auf der Insel Samos und an der griechisch-türkischen Grenze eingerichtet. Zwei weitere sollen auf Kreta und Kos eröffnet werden. Menschenrechtsaktivisten und Europaparlamentarier kritisieren seit Monaten menschenunwürdige Verhältnisse in griechischen Aufnahmelagern. Zudem wurde griechischen Marineeinheiten wiederholt vorgeworfen, mit gefährlichen Manövern Flüchtlingsboote zum Kentern gebracht zu haben. Außerdem untersuche das Land die Anträge von Asylsuchenden nicht gründlich genug und weise Flüchtlinge im Schnellverfahren aus. Die EU-Kommission hält der Regierung in Athen eine Reihe ungelöster Asylprobleme vor. (APA/dpa)


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