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Anonym
Mai 19, 2007 um 2:59 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Polizei sucht auch auf Kreta
18.05.2007 | 16:32 | (DiePresse.com)
Eine Touristin will die Vierjährige unweit von Heraklion gesehen haben. Die portugiesische Polizei wehrt sich gegen Vorwürfe, dass die Suche nach dem Mädchen in eine Sackgasse geraten seien.
AP (Armando Franca)"Suchen Sie weiter!", hieß es am Freitag auf der Internetseite, von der sich die Eltern der vierjährigen Madeleine, die Anfang Mai in Portugal entführt wurde, Hinweise eventueller Zeugen erhoffen. Mehr als 40 Millionen Menschen haben die offizielle Website für die Suche des Mädchens angesehen. Zugleich setzten zahlreiche Organisationen, Prominente und hunderte freiwillige Helfer in weiten Teilen Europas ihre Aktionen zur Unterstützung der Suche nach "Maddie" fort.
Dazu gehört die Verteilung von Bildern des kleinen blonden Mädchens an etlichen öffentlichen Plätzen sowie bei Veranstaltungen von Fußballspielen bis hin zu den Filmfestspielen in Cannes. "Wenn nur ein einziges der Poster hilft, hätte sich die Aktion gelohnt", sagte der britische Geschäftsmann John Sandford-Hart, der 20.000 Plakate mit dem Porträtfoto der Kleinen drucken ließ.
Suche auf KretaNun hat sich auch die griechische Polizei in den Fall eingeschaltet. Die Beamten durchkämmen aufgrund eines Hinweises von Interpol bereits seit Tagen die Urlauberinsel Kreta. Obwohl sie bisher noch keine Spur von der Vierjährigen gefunden hätten, werde die Suche fortgesetzt, meinte ein Polizievertreter am Freitag. Eine Schweizer Touristin hatte die Behörden alarmiert, weil sie Maddie in ihrem Hotel unweit von Heraklion gesehen haben will.
Die portugiesische Polizei hat derweil Berichte zurückgewiesen, wonach die Ermittlungen in eine Sackgasse geraten seien. Sie gingen vielmehr "dynamisch" voran, habe ein Sprecher erklärt. "Wir sind Informationen aus allen möglichen Richtungen nachgegangen, doch unglücklicherweise führten sie nicht zum Erfolg", musste Chefinspektor Olegario Sousa aber einräumen.
Das Verhör eines 22-jährigen Russen hat der Polizei jedenfalls keine neue Spur gebracht. "Wir haben nach wir vor nur einen Verdächtigen." Dabei handelt es sich um den 33-jährigen Briten Robert M., der nach Informationen der britischen Presse den Russen kurz nach dem Verschwinden des Mädchens am 3. Mai angerufen hatte. Die Ermittler durchsuchten die Wohnung des 22-Jährigen, die sich in unmittelbarer Nähe der Ferienanlage befindet. (Ag.)
Quelle.http://www.diepresse.com/home/panorama/welt -
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