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      Streiks gegen geplante Rentenreform auch in Griechenland

      Athen. ap/baz. Wie in Frankreich wird auch in Griechenland gegen Regierungspläne zur Rentenreform gestreikt. Das medizinische Personal der staatlichen Sozialversicherungsanstalt sowie die Beschäftigten der Privatbank Alpha traten am Mittwoch in einen zweitägigen Ausstand. Am kommenden Dienstag wollen auch Journalisten die Arbeit niederlegen, und für den 12. Dezember wurde bereits ein Generalstreik anberaumt.

      Protestiert wird damit gegen Reformvorhaben, die nach Darstellung der Regierung das Renteneintrittsalter anheben und die künftigen Bezüge von Millionen Rentnern kappen würden. Der Chef des Gewerkschaftsverbands GSEE, Jiannis Panagopoulos, rief seine Mitglieder gezielt dazu auf, dem Beispiel der französischen Kollegen zu folgen. Die Regierung von Ministerpräsident Konstantinos Karamanlis, die über nur 152 der 300 Parlamentssitze verfügt, könnte bei anhaltenden Streiks in eine tiefe Krise geraten.

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      Anonym

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        Streiks gegen Sparprogramm in Athen
        Anfang der Woche werden Lehrer und Journalisten Arbeit niederlegen. Auch andere Berufsgruppen wollen gegen die Einsparungen protestieren.

        apa Athen: Ab morgen soll hier gegen höhere Steuern und spätere Pensionen gestreikt werden. Nach Deutschland und Frankreich hat die aktuelle europäische Streikwelle jetzt auch Griechenland erfasst. Steuererhöhunge und die Erhöhung des Pensionsantrittsalters treiben auch in Athen die Menschen auf die Straßen.

        Montag, 26. 11. 2007, beginnt der Streik gegen die Sparpläne der konservativen Regierung von Kostas Karamanlis. Erst wollen die Lehrer einen Tag lang streiken. Einen Tag später werden die Journalisten landesweit für 24 Stunden die Arbeit niederlegen. Für den 12. Dezember haben die beiden größten Gewerkschaftsverbände zum Streik aufgerufen. ADEDY und GSEE vertreten ungefähr 2,5 Millionen Arbeitnehmer im öffentlichen und privaten Sektor.

        Die Gewerkschaften reagieren damit auf ein Sparprogramm der
        Regierung, das das Budgetdefizit verringern soll. Allerdings ist die Budget-Gesundung mit saftigen Steuererhöhungen verbunden. Zudem plant die Regierung eine Pensionsreform, die die stufenweise Erhöhung der Beitragsjahre um zwei Jahre vorsieht. Derzeit können Griechen teilweise bereits mit 58 Jahren in den
        Ruhestand gehen, sofern sie 35 Jahre lang Pensionsbeiträge gezahlt
        haben.

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        Anonym

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          Dialog ohne Dialogpartner zum neuen Versicherungsgesetz

          Heute trifft im Parlament erneut der ständige Ausschuss für wirtschaftliche und soziale Fragen zusammen, um die Gespräche über die Reformen des Systems der Sozial- und Rentenversicherung fortzuführen. Gesprochen wird heute u.a. über den Status bzw. die Zugehörigkeit zu den Schwer- und gesundheitsschädigenden Berufen. Weitere Themen sind die Selbständigkeit, die Motivationen für einen Arbeitsaufenthalt sowie die Gewährung der Berufsunfähigkeitsrente, die Anhebung der niedrigen und mittleren Renten und das Mutterschaftsgesetz. Vertreten sein werden bei der heutigen Debatte auch Regierungsvertreter. Die Gewerkschaften beteiligen sich als Zeichen des Protestes gegen die geplanten Reformen nicht am Dialog. Der Vorsitzende der großen Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papandreou, kündigte an, dass man „kampfbereit“ sei. Die Kommunistische Partei KKE rief alle Arbeitnehmer dazu auf, gegen die geplanten Sozialversicherungsgesetze und grundsätzlich gegen die unsoziale Politik der Regierung aufzubegehren.

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          Anonym

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            Generalstreik am morgigen Mittwoch: Crashtest für geplante Reformen

            Griechenland/Athen. Der Generalstreik, der am morgigen Mittwoch in ganz Griechenland durchgeführt wird, dürfte weite Teile des öffentlichen Lebens lahm legen. Zum Streik aufgerufen haben der Gewerkschaftsbund GSEE sowie die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ADEDY. Protestiert werden soll gegen die von der Regierung ins Auge gefassten Veränderungen im System der Sozial- und Rentenversicherung.

            Beteiligen werden sich neben den Betrieben des weiteren öffentlichen Sektors u.a. die Berufsgruppen der Ärzte, Rechtsanwälte, Bauingenieure und Journalisten. Wegen des Streiks wird es zu schweren Behinderungen im öffentlichen Verkehr kommen. Die Trolley-Busse und die blauen Busse (ETHEL) bleiben 24 Stunden in der Garage; der Flug-, Eisenbahn- und Fährbetrieb wird lahmgelegt.

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            imported_admin

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              Generalstreik in Griechenland, alle Flüge gestrichen
              Gewerkschaften protestieren gegen geplante Pensionsreform der konservativen Regierung

              Ein Generalstreik hat am Mittwoch weite Teile der griechischen Wirtschaft und des Verkehrs lahmgelegt. Wegen der Beteiligung der Fluglotsen am Streik ging seit Mitternacht auch im Flugverkehr nichts. Gestrandete Reisende gab es aber kaum, da die Fluglinien ihre Kunden zuvor informiert hatten, teilte der Flughafen von Athen mit. Die Fluglotsen wollten ihre Arbeit erst in der Nacht auf Donnerstag wieder aufnehmen.

              Auch die Fähren wurden bestreikt. Viele Inseln blieben damit von der Außenwelt abschnitten. An dem Streik beteiligen sich außerdem Bankangestellte, Staatsbedienstete, Rechtsanwälte und Lehrer sowie Journalisten. Aus diesem Grund gab es am Mittwoch keine Nachrichten im Radio und Fernsehen. Am Donnerstag erscheinen keine Zeitungen. Ärzte behandeln Patienten nur in dringenden Fällen.

              Die Gewerkschaften protestieren gegen eine geplante Pensionsreform der konservativen Regierung. Zu den umstrittenen Änderungen zählt die Erhöhung der Rentenbeitragsjahre um zwei Jahre. Die Reformen sind nach Ansicht der Regierung wegen der stark alternden Bevölkerung und der leeren Pensionskassen unvermeidlich. (APA)

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              Anonym

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                Erneut Journalistenstreik in Griechenland: Keine Nachrichten

                Athen. dpa/baz. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen sind am Mittwoch in Griechenland die Journalisten in den Streik getreten. So gab es weder im Rundfunk noch im Fernsehen oder im Internet Nachrichten. Stattdessen sendeten Radios und TV-Stationen Musik oder Filme und Videoclips.

                Der Streik begann um 06.00 Uhr und soll am Donnerstagmorgen um 06.00 Uhr enden. Als Folge des Streiks wird es am Donnerstag in Griechenland keine Zeitungen geben. Bereits am 27. November hatten die griechischen Journalisten für 24 Stunden gestreikt. Auch die griechischen Rechtsanwälte und die Apotheker im Lande streikten am Mittwoch, Ärzte behandelten nur Notfälle.

                Die Journalisten, Rechtsanwälte und Ärzte sowie Apotheker protestieren gegen eine von der konservativen Regierung unter Ministerpräsident Kostas Karamanlis geplante Reform bei den Rentenkassen. Dabei sollen Gelder von Rentenkassen, die schwarze Zahlen schreiben, an defizitäre Rentenkassen fliessen. In Griechenland sind rund drei Viertel der insgesamt 155 Rentenkassen defizitär und werden vom Staatshaushalt unterstützt.

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