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Anonym
April 11, 2007 um 10:34 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Deck der vermissten Touristen unerreichbar
Santorin – Die Suche nach den zwei vermissten Touristen des vor Santorin untergegangenen Kreuzfahrtschiffes „Sea Diamond“ kann nicht im Schiff fortgesetzt werden. Das Deck, in dem die Leichen vermutet werden, kann von Tauchern nicht erreicht werden. „Es ist unmöglich, das Deck 2 zu erreichen, wo die Vermissten vermutet werden“, sagte der Einsatzleiter des Sonderkommandos des griechischen Meeresforschungsinstituts, Giorgos Chronis, im griechischen Rundfunk am Mittwoch. Am Vortag konnten die Experten das Wrack des Schiffes mit einem ferngesteuerten unbemannten U-Boot erreichen. Die Kameras zeigen, dass der Schiffsbug rund 90 und das Heck rund 170 Meter tief auf dem steilhangartigen Meeresboden von Santorin mit leichter Steuerbord-Schlagseite liege.
Aus diesem Grund können die Experten auch nicht genau und klar sehen, wie lang der Riss ist, der nach dem Auffahren des Schiffes auf ein Riff vergangenen Donnerstag entstanden war. Er wird jedoch auf mehr als 30 Meter geschätzt. Das 22 000-Tonnen-Schiff war 143 Meter lang.
Optimistisch äußerte sich dagegen der Einsatzleiter über die Absaug-Möglichkeiten des Treibstoffs des untergegangenen Schiffes. „Die Möglichkeiten sind gut“, sagte er im Rundfunk weiter. Bis Mittwoch waren 120 Tonnen Diesel aus dem Schiff ausgelaufen. Insgesamt sollen 430 Tonnen Diesel in den Tanks der „Sea Diamond“ gewesen sein. Spezialboote und freiwillige Helfer versuchten die relativ kleine Ölverschmutzung zu beseititgen. Sie beschränkte sich am Mittwoch nur in der kleinen Bucht des Hafens vor dem Hauptort der Insel Firá, wie das Fernsehen zeigte.
Die „Sea Diamond“ war am 5. April mit 1547 Menschen an Bord bei der Einfahrt in die Bucht von Santorin auf ein Riff gelaufen. 15 Stunden später ging sie unter. Bis auf die zwei Vermissten waren alle Passagiere und Besatzungsmitglieder von Fischer- und Ausflugsbooten in Sicherheit gebracht worden. Deutsche waren nicht an Bord. (dpa)
Quelle:http://http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1459810
Anonym
April 12, 2007 um 7:39 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Treibstoff läuft ins Meer aus
Bis Dienstagnachmittag waren rund 90 Tonnen Treibstoff aus dem Wrack ausgelaufen. Noch mindestens 350 Tonnen Diesel wurden im Schiff vermutet. Spezialboote versuchten, das Öl von der Meeresoberfläche abzusaugen. Nach Angaben des Ministers ist die Verschmutzung "unter Kontrolle". Er lobte zudem den Rettungseinsatz nach der Havarie des Schiffs.
Die "Sea Diamond" war am Donnerstag mit 1547 Menschen an Bord bei der Einfahrt in die Bucht von Santorin auf ein Riff gelaufen. 15 Stunden später ging sie unter. Bis auf die zwei Vermissten waren alle Passagiere und Besatzungsmitglieder von Fischer- und Ausflugsbooten in Sicherheit gebracht worden. Deutsche waren nicht an Bord.
Quelle:
(nz/dpa/AP)Anonym
April 15, 2007 um 8:40 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352AP
14.04.2007 18:20Athen – Griechische Ermittler haben den Datenschreiber des gesunkenen Kreuzfahrtschiffs „Sea Diamond“ geborgen. Das Handelsmarineministerium erklärte am Samstag, das Gerät sei mit Hilfe eines ferngesteuerten U-Bootes aus rund 85 Metern Tiefe an die Oberfläche geholt worden. Von ihm erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die Ursache für das Unglück vom 5. April.
Der Großteil des „Sea Diamond“ liegt in mehr als 100 Metern Tiefe vor der Insel Santorin. Gegen den Kapitän des Schiffes und fünf weitere Besatzungsmitglieder wird wegen Fahrlässigkeit ermittelt. Zwei französische Touristen gelten seit dem Untergang vor einer Woche als vermisst, fast 1.600 weitere Passagiere konnten gerettet werden. (AP)
http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/04/14/107865.html
Anonym
April 17, 2007 um 5:23 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Vermisstensuche 16.04.07 16:47
Vermisstensuche vor Santorin eingestellt
Zehn Tage nach dem Untergang des Kreuzfahrtschiffs "Sea Diamond" ist in Santorin die Suche nach den zwei vermissten Franzosen eingestellt worden.(sda) Wie das staatliche griechische Fernsehen NET berichtete, konnten Experten zwar mit einer ferngesteuerten Kamera in die Kabine des 45-Jährigen und seiner 16 Jahre alten Tochter gelangen. Entdeckt haben sie jedoch nichts.
"Wir werden wohl nie feststellen, wo und wie diese Menschen ums Leben kamen", sagte ein Spezialist des griechischen Zentrums für Meeresforschung.
Die "Sea Diamond" war nur wenige Meter vor der Steilwandküste der griechischen Vulkaninsel Santorin mehr als 100 Meter tief gesunken. Bis jetzt sind nach offiziellen Schätzungen mehr als 190 Tonnen Diesel aus dem Schiffswrack ausgeflossen.
Experten und freiwillige Helfer versuchten, die Verschmutzung in der kleinen Bucht vor Firá, dem Hauptort der Touristeninsel, zu beseitigen. Im Schiff werden noch etwa 260 Tonnen vermutet. Die Lage sei aber unter Kontrolle, sagte der Sprecher der Umweltorganisation Greenpeace, Nikos Charalambidis.
Quelle
http://www.bielertagblatt.ch/Artikel/Ausland/80988Anonym
April 6, 2008 um 3:24 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Protest auf Santorin
Samstag, 5. April 2008
Gesunkene "Sea Diamond"Ein Jahr nach dem Untergang des zyprischen Kreuzfahrtsschiffes "Sea Diamond" haben hunderte Einwohner der Kykladeninsel Santorin bei einer Demonstration die Bergung des Schiffe gefordert. Schweröl und Schwermetalle aus dem Wrack des im April 2007 vor Santorin gesunkenen Schiffes gefährden die Umwelt der griechischen Touristeninsel.
Um Punkt 14 Uhr läuteten alle Kirchenglocken. Dutzende Fischer fuhren mit ihren Booten zur Stelle, wo das Schiff untergegangen war, ließen die Sirenen heulen und schossen Leuchtkugeln in die Luft. "Pumpt das Schweröl aus dem Schiff und hebt es endlich aus dem Wasser", skandierten die Demonstranten, wie das griechische Fernsehen zeigte.
In den vergangenen Monaten hatten Umweltschützer und Forscher rund um das Wrack außer Schweröl auch Schwermetalle entdeckt und wiederholt vor einer schweren Umweltkatastrophe gewarnt. Bislang ist nichts geschehen. Lediglich einige Spezial-Reinigungsschiffe pumpen das Öl ab, das an die Wasseroberfläche gelangt. Das Schiff liegt etwa 100 Meter tief wenige Meter vor der Küste von Santorin.
Die "Sea Diamond" war am 5. April vergangenen Jahres mit 1547 Menschen an Bord bei der Einfahrt in die Bucht von Santorin auf ein Riff gelaufen. 15 Stunden später sank das Schiff. Bis auf zwei Vermisste waren alle Passagiere und Besatzungsmitglieder von Fischer- und Ausflugsbooten in Sicherheit gebracht worden.
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