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      Schatten über der Fackel-Zeremonie im antiken Olympia

      Olympia/Griechenland. Gleich im mehrfachen Sinn überschattet wird die für (den morgigen) Montag geplante feierliche Entzündung der Fackel für die Olympischen Spiele im antiken Olympia. Bei der Generalprobe am Sonntag verhinderten Wolken, dass die Flamme traditionsgemäss von einem Sonnenstrahl entzündet wird. «Wir hoffen auf besseres Wetter morgen», sagte der griechische Kulturminister Michalis Liapis. Doch auch die gewaltsame Niederschlagung der tibetischen Proteste durch chinesische Sicherheitskräfte verdüstern die Zeremonie.

      «Die Ereignisse in Tibet sind Anlass für grosse Sorge beim IOC», erklärte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, am Sonntag. Griechenland wird rund 1000 Polizisten aufbieten, um protibetische Proteste von der Feier fernzuhalten, zu der auch Rogge erwartet wird. Rogge betonte aber auch, dass es nicht die Aufgabe des IOC sei, die politischen Probleme der Welt zu lösen.

      Schauspielerinnen als Priesterinnen

      Am Sonntag probten als antike griechische Priesterinnen verkleidete Schauspielerinnen die Zeremonie vor den Resten des Hera-Tempels in Olympia, der Geburtsstätte der Spiele. Von Griechenland aus wird die Fackel um die halbe Welt bis nach Peking getragen, wo am 8. August die Olympischen Sommerspiele feierlich eröffnet werden sollen.

      Befürchtungen Chinas, dass der olympische Fackellauf politisiert werden, scheinen sich unterdessen mit dem Rücktritt einer thailändischen Läuferin schon zu bestätigen. Narisa Chakrabongse erklärte, auf diese Weise wolle sie die Botschaft an die chinesische Regierung senden, dass die Welt ihre Handlungen nicht akzeptiere.

      Eine Macht des Guten

      Rogge zeigt sich unterdessen zuversichtlich, dass Olympia seine Wirkung auf die Volksrepublik nicht verfehlen wird. «Wir glauben, dass sich China verändern wird, wenn sich das Land dem prüfenden Blick von 25’000 Medienvertretern unterzieht, die die Spiele besuchen», sagte der Belgier. «Die Olympischen Spiele sind eine Macht des Guten. Sie sind ein Katalysator für den Wechsel und kein Allheilmittel gegen alle Krankheiten.»

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      Anonym

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        Olympische Flamme im antiken Olympia entzündet

        Griechenland / Athen.In einer beeindruckenden Zeremonie wurde heute Vormittag die Olympische Flamme am Hang des Kronos-Hügels im antiken Olympia entzündet. Anwesend bei der Zeremonie waren Staatspräsident Karolos Papoulias, Ministerpräsident Kostas Karamanlis, der Vorsitzende der großen Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papandreou, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees Jacques Rogge, der Ehrenpräsident des IOC, Juan Antonio Samaranch, sowie dutzende Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees und Funktionäre aus China.

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        Anonym

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          Olympia-Demonstranten nach Anklage auf Freiem Fuss gesetzt

          Athen (dpa) – Die Störer der Zeremonie zum Entzünden des Olympischen Feuers sind wieder auf freiem Fuß. Gegen die drei Franzosen werde Anklage wegen Beleidigung erhoben, berichtet der staatliche griechische Rundfunk. Man habe nicht die Griechen beleidigen, sondern gegen das chinesische Regime protestieren wollen, sagte einer der Männer. Die Mitglieder der Organisation «Reporter ohne Grenzen» hatten gestern im Stadion in Olympia mit Schreien und Transparenten die Zeremonie vorübergehend gestört.

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            Starke Sicherheitsvorkehrungen bei Fackel-Übergabe

            Ein letztes Mal muss die griechische Polizei das Olympische Feuer hüten – wenn es am Nachmittag den chinesischen Organisatoren übergeben wird. Im Athener Panathinaikon-Stadion – dem Ort der ersten modernen Olympischen Spiele 1896 – gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen. Zuschauer mussten sich Stunden zuvor einfinden.

            Das Feuer war gestern abend auf der Akropolis eingetroffen, dem Wahrzeichen Athens. Ausländischen Journalisten blieb der Zugang verwehrt. Den traditionellen Fackellauf durch die Stadt hatte das griechische Olympia-Komitee auf ein Minimum reduziert – um Protesten aus dem Weg zu gehen. Unweit der Akropolis machten Demonstranten auf die chinesische Tibwet-Politik aufmerksam.

            Die EU-Außenminister forderten China zum Dialog auf, sie konnten sich gestern aber nicht auf eine einheitliche Linie einigen. Morgen soll die Flamme nach Peking fliegen und von dort um die Welt reisen.

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              Olympische Fackel an Chinesen übergeben

              Das Olympische Feuer ist in chinesischer Hand. Das Olympische Feuer befindet sich nach dem Staffellauf durch Griechenland auf der Reise nach China. Um 15.00 Uhr Ortszeit wurde die Flamme vor Tausenden von Zuschauern im Panathinaikos-Stadion von Athen der Delegation des Olympia-Organisationskomitees BOCOG übergeben und wird voraussichtlich am Montag auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking eintreffen.

              In der griechischen Hauptstadt blieben am Sonntag die befürchteten Krawalle aus. Lediglich eine Handvoll Protestanten versuchte, die Übergabe mit Spruchbändern zu stören, wurde aber von der Polizei zurückgedrängt. Insgesamt waren 2000 Polizisten im Einsatz, der Zeitplan für die Zeremonie wurde vorsichtshalber gerafft.

              Derweil richten sich auch in Peking die Behörden auf Proteste ein. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden extrem verschärft, zudem wurde die Verhaftung von 26 Personen bekanntgegeben. Nach offiziellen Informationen wurden bei der Razzia in der Provinz Sichuan 30 Pistolen, 498 Stück Munition und zwei Kilo Explosivstoffe gefunden.

              Während das olympische Feuer Griechenland verließ, wurde in Neu-Delhi ein zweiter Fackellauf gestartet. Die "Flamme der Unabhängigkeit" wurde in Dharamsala, dem indischen Exil des Dalai Lama, entzündet und soll ebenfalls um die Welt getragen werden. Erste Station des alternativen Fackellaufes ist San Francisco, wo das olympische Feuer am 9. April aus Paris ankommen soll.

              Die Olympia-Fackel bleibt vorerst nur für einen Tag in Peking. Danach beginnt die Weltreise am 2. April im kasachischen Almaty. Erst am 4. Mai kehrt das Feuer in das "Reich der Mitte" zurück.

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