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Griechenland verhängt Rekordstrafe gegen Stromkonzern
Athen (AFP) – Das griechische Umweltministerium hat am Montag wegen Luftverschmutzung die Rekordstrafe von einer Million Euro gegen einen Stromkonzern verhängt. In drei Kohlekraftwerken der staatlichen Public Power Corporation (PPC) sei ein unzulässig hoher Schwefeldioxid- und Partikelausstoß festgestellt worden, sagte Umweltminister George Souflias zur Begründung.
Messungen hätten ergeben, dass PPC für 40 Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes des Landes verantwortlich ist. Der Minister kündigte weitere Kontrollen in allen Werken des Unternehmens an. Dieses kontrolliert knapp 90 Prozent des griechischen Strommarktes sowie das Verteilernetz.
PPC begründete die Verschmutzung mit der schlechten Qualität der verwendeten Braunkohle und erklärte, derzeit vorgenommene Verbesserungen würden den Ausstoß ab 2008 reduzieren. Der Fast-Monopolist erzeugt 56 Prozent seines Stroms mit Braunkohle. Anwohner und Umweltschutzorganisationen beschweren sich bereits seit Jahren über eine unzulässige Umweltverschmutzung durch die Kraftwerke.
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