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Anonym
November 20, 2013 um 10:17 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Moin,
Erstmals sind in Griechenland Details zu den Einkünften der Abgeordneten veröffentlicht worden: Die Volksvertreter genießen demnach nicht nur zahlreiche Zulagen und Privilegien. Sie weigern sich Kürzungen hinzunehmen, während die Normalbürger unter dem Sparkurs leiden.
Danis Tzamtzis war bislang ein wenig bekannter konservativer Abgeordneter aus Pella, einer Region im Norden Griechenlands. Doch seit vergangener Woche kennt das ganze Land Tzamtzis – dank einer ebenso deftigen wie gewagten Aussage: "Manche Abgeordnete müssen ihre Scheiße in Brot verwandeln", zitierte Tzamtzis ein griechisches Sprichwort. Soll heißen: Für die griechischen Volksvertreter reicht es nur knapp zum Überleben.
Die Klage beeindruckte kaum jemanden, im Gegenteil: Die Empörung ließ nicht lange auf sich warten. Die Beliebtheitswerte griechischer Politiker sind seit langem miserabel. Und dann fiel Tzamtzis Jammern auch noch zusammen mit neuen Sparverhandlungen, die Griechenland derzeit mit seinen Geldgebern führt.
Um den Aufruhr zu besänftigen, veröffentlichte das griechische Parlament am Montag zum ersten Mal genaue Daten zur Höhe der griechischen Diäten. Doch das machte alles noch schlimmer. Den Angaben zufolge erhielten die 300 griechischen Abgeordneten 2013 ein durchschnittliches Grundgehalt von 5705,60 Euro. Hinzu kommt eine monatliche Pauschale von fast 1000 Euro für Büroausgaben, weitere 909,31 Euro für Portokosten sowie ein monatlicher Reisenkostenzuschuss zwischen 291 und 648 Euro – abhängig von der Entfernung zum Wahlkreis.
weiter unter : http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-krise-in-griechenland-abgeordnete-diaeten-veroeffentlicht-a-934446.html
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