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Griechisch-britisches Treffen für Parthenon-Friesteile
Athen (dpa) Im Dauerstreit um die von Griechenland geforderte Rückgabe der Friesteile des Parthenon der Akropolis vom Britischen Museum scheint Bewegung zu kommen: Am 4. Mai werde es in London ein Treffen von hohen Vertretern der Kulturministerien Griechenlands und des Vereinigen Königreichs geben, gab am Donnerstag der griechische Kulturminister Giorgos Voulgarakis in Athen bekannt.
Wie die griechische Presse weiter berichtete, gebe es einen neuen Vorschlag seitens der Briten, der möglicherweise zu einer Kompromisslösung führen könnte: Der Direktor des Britischen Museums habe nach griechischen Medienberichten eine Leihgabe der Friesteile nicht ausgeschlossen unter der Voraussetzung, dass Griechenland sein Museum als rechtmäßigen Inhaber der Friesteile anerkennt. «Nichts ist offiziell. Der Vorschlag ist jedoch interessant», sagte der griechische Kulturminister Voulgarakis im griechischen Rundfunk.
56 der 96 Platten des Frieses befinden sich bis heute im Britischen Museum in London. Der damalige britische Botschafter in Istanbul (Konstantinopel), Lord Elgin, hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile des Parthenons und anderer Denkmäler der Akropolis demontiert und nach England gebracht. Griechenland fordert seit 1982 die Rückgabe der Marmorelemente.
Der Parthenon («Jungfrauengemach») ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands. In diesem Sommer soll das neue Museum der Akropolis eröffnet werden.
Griechisch-britisches Treffen für Parthenon-FriesteileAthen (dpa) Im Dauerstreit um die von Griechenland geforderte Rückgabe der Friesteile des Parthenon der Akropolis vom Britischen Museum scheint Bewegung zu kommen: Am 4. Mai werde es in London ein Treffen von hohen Vertretern der Kulturministerien Griechenlands und des Vereinigen Königreichs geben, gab am Donnerstag der griechische Kulturminister Giorgos Voulgarakis in Athen bekannt.
Wie die griechische Presse weiter berichtete, gebe es einen neuen Vorschlag seitens der Briten, der möglicherweise zu einer Kompromisslösung führen könnte: Der Direktor des Britischen Museums habe nach griechischen Medienberichten eine Leihgabe der Friesteile nicht ausgeschlossen unter der Voraussetzung, dass Griechenland sein Museum als rechtmäßigen Inhaber der Friesteile anerkennt. «Nichts ist offiziell. Der Vorschlag ist jedoch interessant», sagte der griechische Kulturminister Voulgarakis im griechischen Rundfunk.
56 der 96 Platten des Frieses befinden sich bis heute im Britischen Museum in London. Der damalige britische Botschafter in Istanbul (Konstantinopel), Lord Elgin, hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile des Parthenons und anderer Denkmäler der Akropolis demontiert und nach England gebracht. Griechenland fordert seit 1982 die Rückgabe der Marmorelemente.
Der Parthenon («Jungfrauengemach») ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands. In diesem Sommer soll das neue Museum der Akropolis eröffnet werden.
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