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Der Parthenon-Fries als Hologramm
Fries soll damit im neuen Akropolis-Museum, das 2007 eröffnet werden soll, zur Gänze zu sehen sein – fehlende Teile sind in LondonAthen – Der berühmte Parthenon-Fries aus dem antiken Griechenland soll komplett im neuen Akropolis-Museum gezeigt werden – allerdings nur als Hologramm. Dies berichteten griechische Medien am Freitag in Athen.
Der Parthenon ("Jungfrauengemach") ist das berühmteste noch existierende Baudenkmal des alten Griechenlands und eines der bekanntesten Gebäude weltweit. Die Skulpturen wurden im 5. Jahrhundert vor Christus hergestellt. Anfang des 19. Jahrhunderts demontierte der britische Botschafter in Konstantinopel, Lord Elgin, wesentliche Teile des Parthenons und anderer Denkmäler der Akropolis und brachte sie nach England. 56 der 96 Platten des Frieses befinden sich heute im Britischen Museum in London. Seit 1982 fordert Griechenland die Zusammenführung der Parthenon-Marmorelemente.
In dem neuen Museum sollen die fehlenden Teile in einer eigens dem Parthenon-Fries gewidmeten Halle präsentiert werden. Das Museum am Fuße der Akropolis soll nach Angaben des griechischen Kulturministeriums 2007 eröffnet werden.
Der Bau war bereits vor mehr als 15 Jahren angekündigt und immer wieder verschoben worden. Jetzt sind die ersten vier Etagen des größtenteils aus Glas bestehenden Museumsbaus, der einen Panorama-Blick auf die Akropolis freigibt, fertig. Ein Argument der Briten gegen die Rückgabe der Fries-Teile ist, dass es in Athen keinen geeigneten Ausstellungsort gebe. Das neue Akropolis-Museum soll diesen Grund entkräften, hieß es. (APA/dpa)
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