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Papandreou bedankt sich für internationale Unterstützung
Athen — Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou hat sich für die internationale Unterstützung im Kampf gegen Spekulationsgeschäfte bedankt. "Unsere Partner erkennen unsere Bereitschaft an, hier bei uns den Hausputz zu machen", schrieb Papandreou in einem Beitrag für die griechische Zeitung "Ta Nea". Gleichzeitig hätten sie erkannt, dass Griechenland im Kampf gegen Spekulanten nicht allein gelassen werden könne. Seine Regierung sei gezwungen gewesen, "schmerzhafte Entscheidungen" zu treffen, die viele Griechen als "ungerecht" empfänden. Angesichts der internationalen Unterstützung seien diese "Opfer" aber nicht umsonst.
Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Griechenland hatten am Donnerstag eine Initiative gestartet, um Wetten auf Staatsbankrotte zur Not verbieten zu lassen. Im Blick haben die vier EU-Länder dabei sogenannte Credit Default Swaps (CDS). Das sind Versicherungen auf Kredite, mit denen sich die Kreditgeber gegen einen möglichen Zahlungsausfall absichern. CDS werden in einem großen Markt aber auch losgelöst von den dahinter stehenden Krediten gehandelt.
Spekulanten haben den Vorwürfen mehrerer Staaten zufolge darauf gewettet, dass diese CDS für griechische Staatsanleihen massiv an Wert verlieren – was der Fall wäre, wenn Griechenland pleite geht. Für den wirtschaftlich angeschlagenen griechischen Staat macht das neue Kredite deutlich teurer.
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