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Anonym
April 10, 2008 um 4:16 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Flüchtlinge haben äußerst schlechte Karten / Hilfswerke fordern Abschiebestopp aus anderen EU-Staaten nach Athen.
Athen. Die griechische Regierung gerät wegen ihrer restriktiven Asylpraxis in Europa immer mehr in die Kritik.
Das Land ist jedes Jahr Ziel zehntausender Migranten. Die meisten wollen Asyl beantragen und in andere EU-Länder weiterreisen.
Doch die Chancen, in Griechenland Asyl zu bekommen sind gleich Null. Von 25 113 Asylanträgen 2007 hatten im ersten Anlauf nur acht Erfolg,
in zweiter Instanz weitere 132.
Laut UN-Flüchtlingskommissar gehen in Griechenland nur 0,04 Prozent der Asylanträge positiv aus.Anonym
April 24, 2008 um 7:11 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Athen fordert neue EU-Asylregelung
Griechenland wehrt sich gegen Kritik am Umgang mit Flüchtlingen. Innenminister Prokopis Pavlopoulos wies Vorwürfe als "unfair und unbegründet" zurück.
Athen – Griechenland wehrt sich gegen Kritik an seiner Asylpolitik. EU und UN werfen der Regierung eine restriktive Asylpraxis und Misshandlung illegaler Einwanderer vor. Innenminister Prokopis Pavlopoulos wies die Anschuldigungen nun in scharfer Form zurück: Diese seien „nicht nur unfair, sondern auch unbegründet“. Die UN-Flüchtlingsbehörde UNHCR hatte in der vergangenen Woche die EU aufgefordert, Asylsuchende nicht mehr nach Griechenland zu überstellen, weil ihnen dort wichtige Rechte vorenthalten würden. Neben Italien und Spanien ist Griechenland eines der Hauptankunftsländer illegaler Einwanderer aus dem Nahen Osten, Asien und Afrika. Nach Angaben des Athener Innenministeriums wurden 2007 in Griechenland über 112 000 illegale Einwanderer aufgegriffen. Entsprechend den Regeln des Dublin-Abkommens der EU muss Griechenland aber auch solche Flüchtlinge zurücknehmen, die von dort aus illegal in andere EU-Länder weitergereist sind, denn für das Asylverfahren ist jeweils das Ankunftsland zuständig.
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