Ansicht von 1 Beitrag (von insgesamt 1)

  • Autor

    Beiträge

  • Anonym

      Beitragsanzahl: 5352

      “Erst haben sie die Tasche ins Meer geworfen, dann mich“

      Schläge, verschmutzte Laken, wochenlange Inhaftierungen: Human Rights Watch hat der griechischen Regierung vorgeworfen, selbst Grundbedürfnisse minderjähriger Flüchtlinge systematisch zu vernachlässigen. Allein in diesem Jahr seien davon rund 1000 Menschen betroffen gewesen.

      Von Michael Jansen, ARD-Hörfunkstudio Istanbul

      Sie sind auf der Flucht, sie kommen in ein fremdes Land – und sie sind ohne ihre Eltern unterwegs. Offiziell werden sie als “unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ bezeichnet. Die meisten dieser jungen Menschen kommen aus Asien und Afrika, und viele von ihnen landen auf ihrem Weg nach Europa in Griechenland.

      Und das, was sie dort erleben müssen, ist nach einem neuen Bericht von “Human Rights Watch“ skandalös. Die Menschenrechtsorganisation hat erschütternde Aussagen von Flüchtlingskindern gesammelt.

      “Sie haben mich festgenommen. Zuerst haben sie meine Tasche ins Meer geworfen, dann mich. Dann haben sie mich wieder herausgezogen und geschlagen. Und dann wurde ich wieder ins Meer geworfen. Wieder herausgezogen und wieder geschlagen. Immer wieder,“ erzählt ein 16-jähriger afghanische Jungen, der der griechischen Küstenwache in die Hände gefallen ist.

      >> weiterlesen

    Ansicht von 1 Beitrag (von insgesamt 1)
    • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
    Nach oben