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Streik behindert Flugverkehr
Griechischer Luftraum geschlossenDer griechische Luftraum bleibt am Mittwoch für vier Stunden geschlossen. Reisende nach und in Griechenland müssen mit Verspätungen und Flugausfällen rechen. Grund dafür sind die umfangreiche Streiks, mit denen die Gewerkschaften gegen Pläne der konservativen Regierung protestieren.
ATHEN HB. Reisende nach und in Griechenland müssen an diesem Mittwoch mit erheblichen Problemen rechnen. Wegen umfangreicher Streiks wird unter anderem der griechische Luftraum von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr Ortszeit (15.00 bis 19.00 MEZ) geschlossen bleiben.
Dutzende Inlandsflüge fallen aus. Zahlreiche internationale Flüge werden verspätet starten, teilte die Gewerkschaft der Fluglotsen am Dienstag mit.
Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln soll es ebenfalls zu mehrstündigen Streiks kommen. Zudem beteiligen sich Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, Bankangestellte, Rechtsanwälte, Lehrer sowie Journalisten an den Arbeitsniederlegungen.
Die Gewerkschaften protestieren gegen eine Rentenreform, die die konservative Regierung durchsetzen will. Zu den umstrittenen Änderungen zählt die Erhöhung der Rentenbeitragsjahre um zwei Jahre.
Anonym
März 19, 2008 um 1:08 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Generalstreik in Griechenland sorgt für spürbare Behinderungen im öffentlichen Leben
Griechenland / Athen. Tausende von Angestellten gehen heute in Griechenland nicht zur Arbeit, sondern auf die Straße. Die massiven Proteste legen die griechische Wirtschaft und den Verkehr in weiten Teilen des Landes lahm. Nachdem seit Wochen die Müllabfuhr streikt und sich der Abfall auf Athens Straßen auf 80.000 Tonnen türmt, die Stromgesellschaft DEI in unregelmäßigen Abständen die Stromzufuhr blockiert und auch die Metro nicht mehr jeden Tag fährt, erreicht die Streikwelle am heutigen Mittwoch scheinbar ihren Höhepunkt. Beteiligt am 24-stündigen Generalstreik sind sowohl die Mitglieder des Gewerkschaftsbundes GSEE und der Gewerkschaft der Angestellten im öffentlichen Dienst (ADEDY).
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Nichts geht mehr in Griechenland
Mehrstündige Streiks haben am Morgen grosse Teile der griechischen Wirtschaft und des Verkehrs lahmgelegt. Dutzende Inlandflüge und Fähren standen still. An dem Streik beteiligten sich auch Busund Bahnfahrer, Bankangestellte, Staatsbedienstete, Rechtsanwälte und Lehrer sowie Journalisten. Deswegen gab es am Morgen keine Radiooder TV-Nachrichten. Ärzte behandelten Patienten nur in dringenden Fällen. Auch Tankstellen wurden bestreikt. Die Proteste richten sich gegen eine Rentenreform. Zu den umstrittenen Änderungen zählt u.a. die Erhöhung der Rentenbeitragszeit um zwei Jahre.
Anonym
März 21, 2008 um 9:21 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Griechenland: Rentenreform trotz Protesten verabschiedet
Athen – Das griechische Parlament hat eine umstrittene Rentenreform verabschiedet. Trotz der seit Wochen andauernden Gewerkschaftsproteste und Streiks stimmten 151 der 300 Abgeordneten in der Nacht auf Freitag für die Gesetzesvorlage.13 Linkspolitiker votierten dagegen. Die übrigen Oppositionsabgeordneten blieben aus Protest der Abstimmung fern. Umstritten sind Rentenkürzungen und die Erhöhung des Rentenalters um zwei Jahre. Mit dem neuen Gesetz können die Griechen erst nach 37 Beitragsjahren und frühestens im Alter von 60 Jahren in Rente gehen.
Dreimal traten die Griechen aus Protest gegen die Reformen in den Generalstreik.
Aus Protest gegen die Reform trat die Bevölkerung drei Mal in einen Generalstreik getreten, zuletzt wurde am Mittwoch das gesamte Land lahmgelegt. Am Donnerstagabend setzte die Polizei im Zentrum der Hauptstadt Athen Tränengas und Schlagstöcke gegen rund 300 Autonome ein, die im Anschluss an eine Demonstration randalierten. Die Gewerkschaften werfen der im September wiedergewählten Regierung vor, mit der Reform gegen ihr Wahlversprechen zu verstossen, die Renten nicht zu kürzen. Unerwartete Rückendeckung erhielten sie am Mittwoch von der Europäischen Zentralbank, die in dem Gesetz eine Gefahr für die Unabhängigkeit der griechischen Zentralbank sieht. Experten warnten dagegen wegen der Überalterung der Bevölkerung vor einem Zusammenbruch des Rentensystems in spätestens 15 Jahren, sollte eine Reform ausbleiben.
Anonym
März 21, 2008 um 8:59 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Verabschiedung des Gesetzes über die Sozial- und Rentenversicherung in letzter Minute verschoben
Griechenland / Athen. Erst am kommenden Mittwoch soll die ursprünglich bereits für heute geplante Endabstimmung über das neue Gesetz zur Regelung der Sozial- und Rentenversicherung statt finden. Ursache für diese Verzögerung ist ein Antrag, den die große Oppositionspartei PASOK mit der Angabe verfahrenstechnischer Gründe einbrachte, und der von den anderen Oppositionsparteien unterstützt wurde.
badener wrote: Das griechische Parlament hat eine umstrittene Rentenreform verabschiedet. Trotz der seit Wochen andauernden Gewerkschaftsproteste und Streiks stimmten 151 der 300 Abgeordneten in der Nacht auf Freitag für die Gesetzesvorlage.
Haui wrote: Erst am kommenden Mittwoch soll die ursprünglich bereits für heute geplante Endabstimmung über das neue Gesetz zur Regelung der Sozial- und Rentenversicherung statt finden.
Was denn jetzt? 😕
Anonym
März 22, 2008 um 9:37 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Haui hat recht.
Anonym
März 22, 2008 um 10:05 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Beide Artikel sind korrekt !!
Anonym
März 23, 2008 um 8:45 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Haui wrote: Beide Artikel sind korrekt !!
Aber anscheinend hat die "Griechenland Zeitung" besser recherchiert !!!
badener……der mit Schnee an Ostern………
Anonym
März 27, 2008 um 8:31 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352PASOK bringt Misstrauens-Votum im Parlament ein: – Weitere Verzögerung der Abstimmung über das Gesetz zur Sozial- und Rentenversicherung
Griechenland / Athen. Einen Misstrauensantrag gegen die Regierung brachte der Vorsitzende der großen Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papandreou, heute im Parlament ein. Anlass war die ursprünglich für heute geplante namentliche Parlaments-Abstimmung über den Gesetzentwurf für die Sozial- und Rentenversicherung. Die von Papandreou gestellte Vertrauensfrage wird eine dreitägige Parlamentsdebatte nach sich ziehen. Das hat eine weitere Verzögerung der Endabstimmung über das geplante Gesetz zur Folge.
Umstrittenes Pensionsgesetz verabschiedet
Mit knapper Mehrheit entschloß sich das griechische Parlament für eine Erhöhung der Pensionsbeitragszeiten um zwei Jahre. Außerdem werden gesunde mit defizitären Pensionskassen fusioniert.
Das griechische Parlament hat am Montagabend ein seit Monaten umstrittenes Pensionsreformgesetz mit knapper Mehrheit verabschiedet. 151 Abgeordnete stimmten für und 146 votierten gegen das Gesetz, wie das Fernsehen berichtete. Zu den umstrittenen Änderungen zählt die Erhöhung der Pensionsbeitragszeit um zwei Jahre. Zudem sieht das Gesetz eine Fusion wirtschaftlich gesunder mit schwer defizitären Pensionskassen vor.
Bereits am Freitag hatte die konservative Regierung unter Ministerpräsident Kostas Karamanlis (Nea Dimokratia/ND) einen Misstrauensantrag der oppositionellen Sozialisten (PASOK) wegen dieses umstrittenen Gesetzes überstanden. In den vergangenen Wochen waren Zehntausende gegen die geplante Reform auf die Straße gegangen. Streiks legten weite Teile der griechischen Wirtschaft lahm. Die meisten griechischen Rentenkassen sind schwer defizitär.
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