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Journalistenstreik führt zu südländischer Nachrichten-Flaute
Funkstille in den griechischen Medien
Protest gegen Pensionsreform ließ Journalisten die Arbeit niederlegen.
Musik und Filme als Ersatzprogramm.Athen. Wegen eines landesweiten Journalistenstreiks gab es am Dienstag in Griechenland weder Nachrichten im Rundfunk, Fernsehen noch auf griechischen Internetseiten zu lesen. Stattdessen sendeten Radiostationen und TV-Anstalten Musik oder Filme und Videoclips. Der Streik begann um 6 Uhr Früh und soll am heutigen Mittwoch zur gleichen Zeit beendet sein. Als Folge des Streiks wird es am Mittwoch in ganz Griechenland keine inländischen Zeitungen geben.
Die Ursache des Protests: Die griechischen Journalisten opponieren gegen eine von der konservativen Regierung unter Ministerpräsident Kostas Karamanlis geplante Pensionsreform. Dabei sollen Gelder von Pensionskassen, die schwarze Zahlen schreiben, an die defizitären Pensionskassen fließen.Krankenkassen im Minus
Dies lehnen die griechischen Journalisten nachdrücklich ab, da die für sie zuständige Pensionsversicherungsanstalt wirtschaftlich gesund ist. Sie werfen der Regierung vor, dass mit solchen "unüberlegten Maßnahmen" am Ende alle Pensionskassen defizitär sein werden. In Griechenland sind rund drei Viertel der insgesamt 155 Pensionsversicherungen defizitär und werden mit Budgetmitteln unterstützt.
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