"Ich werde die letzten Tage meines Lebens damit verbringen, die Knochen meiner Frau nach Griechenland zu bringen." Ausgesprochen emotionsgeladen ging am Donnerstag der Prozess gegen den so genannten Beil-Mörder zu Ende. Das Urteil lautete lebenslänglich Gefängnis.
"Ich fühle mich ungerecht behandelt", sagte Estratios K. zum Prozessende. Er hätte seine Freunde nicht als Zeugen aufrufen dürfen. Auch seinen letzten Beweisantrag am Donnerstagmorgen, zwei Griechen nach Lübeck zu holen, lehnte die Große Strafkammer ab.
Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Verurteilung wegen besonders schweren Mordes. Das würde sicherstellen, dass Estratios K. noch keine Haftprüfung nach 15 Jahren Gefängnis bekommt. Ihm wird vorgeworfen, am 28. Dezember seine Ex-Frau mit Beil-Hieben ermordet zu haben. Staatsanwaltschaft und Nebenklage sprechen von einer Enthauptung und einer öffentlichen Hinrichtung.
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