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Arbeitslosigkeit in Eurozone im November gesunken
Brüssel/Luxemburg (APA) – Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im November zurückgegangen. Sie betrug 7,6 Prozent nach 7,7 Prozent im Oktober, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Auch in der gesamten EU (ohne Bulgarien und Rumänien) ging die Arbeitslosenrate von 7,8 auf 7,7 Prozent zurück. Damit waren im November 11,2 Mio. Menschen in der Eurozone ohne Job, in der EU waren es 16,9 Mio. Menschen.
Die niedrigsten Quoten verzeichneten im November Dänemark (3,3 Prozent), die Niederlande (3,8 Prozent), Irland (4,2 Prozent), Estland (4,5 Prozent) und Österreich (4,6 Prozent). Die höchste Arbeitslosigkeit meldeten Polen (13,6 Prozent), die Slowakei (12,3 Prozent), Griechenland (8,7 Prozent), Frankreich (8,6 Prozent) und Spanien (8,4 Prozent). Nur Großbritannien, Luxemburg und Ungarn verzeichneten im November über ein Jahr betrachtet einen Anstieg ihrer Arbeitslosenzahlen. In 20 EU-Staaten ging die Quote zurück, in Malta blieb sie gleich.
Im Jahresvergleich sank die Arbeitslosenquote der Männer in der Eurozone von 7,2 Prozent auf 6,3 Prozent und in der gesamten EU von 7,7 Prozent auf 6,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote der Frauen verringerte sich in der Eurozone von 9,9 Prozent auf 9,2 Prozent und in der EU von 9,7 Prozent auf 8,9 Prozent.
Die niedrigsten Jugendarbeitslosenraten verzeichneten Dänemark und die Niederlande (jeweils 6,5 Prozent), Irland (8,6 Prozent) und Österreich (9,0 Prozent), die höchsten Polen (27,4 Prozent), Griechenland (24,7 Prozent), die Slowakei (24,3 Prozent) und Frankreich (21,4 Prozent). Europa liegt bei der Beschäftigung noch immer hinter den USA und Japan. In den USA lag die Arbeitslosenquote laut Eurostat im November 2006 bei 4,5 Prozent, in Japan bei 4,0 Prozent.
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