Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
als Antwort auf: mehrere sprengsätze in athen gefunden #31493
Griechenland stellt internationale Luftfracht ein
Nach der Paketbombenserie gegen ausländische Botschaften und der Sendung eines explosiven Pakets an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Griechenland um Mitternacht die gesamte Luftfracht ins Ausland für 48 Stunden eingestellt.
Die griechische Polizei wolle alle Pakete kontrollieren, die im Athener Flughafen waren, berichtete das Staatsfernsehen (NET) am späten Abend.Zudem wurde gemäss griechischen und italienische Medien eine Maschine einer Kurierfirma am späten Dienstagabend ausserplanmässig auf dem Flughafen der italienischen Stadt Bologna zur Landung gezwungen. Im Flugzeug das von Athen nach Rom flog, sei ein verdächtiges Paket entdeckt worden, hiess es.
Das Paket soll nach offiziell nicht bestätigten Informationen an den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi adressiert gewesen sein. Es sei in Athen aufgegeben worden.
Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou verurteilte die Bombenserie am Dienstagabend in einer Rede. "Wir verurteilen es aufs Schärfste und widersetzen uns unerbittlich jedem, der mit Terroraktionen und Gewalt versucht, dem sozialen Frieden und dem Bild des Landes im Ausland zu schaden", sagte Papandreou.
Die griechischen Sicherheitsbehörden würden daran arbeiten, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, versicherte er.
als Antwort auf: mehrere sprengsätze in athen gefunden #31095Bombe bei Schweizer Botschaft in Athen explodiert
Nach Berichten von AFP und Reuters ist im Innenhof der Botschaft ein kleiner Sprengsatz in die Luft gegangen.
Mitten in Athen: Die Schweizer Botschaft.
Eine Explosion hat am Dienstag das Areal rund um die Botschaft der Schweiz im Zentrum Athens erschüttert. Wie eine Sprecherin der Botschaft der Nachrichtenagentur dpa sagte, wurde niemand in der Botschaft verletzt.
AFP und Reuters berichten mit Verweis auf die griechische Polizei, ein «kleiner Sprengsatz» sei in den Innenhof der Botschaft geschleudert worden, wo er explodiert sei.
Mehrere Bomben am Montag
Am Montag waren in Athen mehrere Paketbomben entdeckt worden, die an die Botschaften Mexikos, der Niederlande sowie an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gerichtet waren. Dabei ist eine Frau verletzt worden.
Die Polizei nahm anschliessend zwei Männer fest. Sie trugen laut Polizei Handfeuerwaffen und zwei Briefbomben bei sich. Die Polizei verdächtigte einen der festgenommen Männer, einer anarchistischen Gruppierung anzugehören, der Dutzende Brand- und Bombenanschläge zur Last gelegt werden.
als Antwort auf: mehrere sprengsätze in athen gefunden #30815Zwei mutmaßliche Terroristen in Griechenland festgenommen
Griechenland / Athen. Zwei mutmaßliche Terroristen im Alter von 22 und 24 Jahren wurden am Montag in Athen von einer Motorradstreife der Polizei verhaftet. Sie gelten als wahrscheinliche Absender von insgesamt vier Briefbomben. Eines der Päckchen war an die Botschaft von Mexiko in Athen adressiert und in den Händen einer Mitarbeiterin eines Kurierdienstes detonierte. Die Angestellte wurde leicht an einer Hand verletzt und erlitt einen Schock. Daraufhin löste die Polizei eine Fahndung aus. Die anderen drei Sendungen waren an die Botschaften Hollands, Belgiens und an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy adressiert, zwei der Päckchen befanden sich noch im Besitz der beiden Tatverdächtigen, ebenso die Quittungen für die bereits aufgegebenen Päckchen. Die Sprengsätze konnten durch kontrollierte Sprengungen neutralisiert werden. Im Besitz der Verhafteten fand die Polizei zwei Handfeuerwaffen der Marke Glock und insgesamt fünf Magazine. Einer der beiden trug eine Perücke und eine schusssichere Weste. Für den 22jährigen war bereits früher ein Haftbefehl wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in der Terrorgruppe „Verschwörung der Feuerzellen" ausgestellt worden; er soll bei der Installation einer Brandbombe in einem Bus des öffentlichen Nahverkehrs mitgewirkt haben. Der 24jährige soll sich möglicherweise an zahlreichen verbrecherischen Aktivitäten beteiligt haben. Eine Verbindung zum internationalen Terrorismus schloss ein Sprecher der Polizei allerdings aus.
als Antwort auf: Griechenland bittet EU um Hilfe bei Flüchtlingsstrom #30813175 EU-Grenzschützer ab Dienstag am Evros-Fluss in Griechenland
Griechenland / Orestiada. Eine 175 Mann starke „schnelle Eingreiftruppe“ der europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit in den Außengrenzen der Europäischen Union (Frontex) wird am morgigen Dienstag an der Grenze zur Türkei in der Nähe von Orestiada stationiert. Ihr Auftrag ist es, die griechischen Behörden beim Grenzenschutz und bei der Bekämpfung der illegalen Einwanderdung zu unterstützen. Die Fronzex-Spezialisten kommen aus Deutschland, Österreich, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Slowakei, und Dänemark. Ausgerüstet werden sie u.a. mit einem Hubschrauber sowie mit Bussen und Minibussen. Griechenland hatte angesichts der Tatsache, dass die illegale Immigration am Evros-Fluss im Zeitraum zwischen Januar und September 371,94 % angestiegen ist, um die Unterstützung durch Frontex gebeten. Die griechischen Grenzschützer nahmen im Zeitraum Januar bis September 31.219 illegale Einwanderer fest; im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag diese Zahl nur bei 6.615 Personen. Schätzungen zufolge überqueren täglich rund 250 Einwanderer die türkisch-griechische Grenze am Evros. Allerdings ging auf den ägäischen Inseln wie Samos, Chios oder Lesbos die illegale Immigration um beinahe 80 % zurück, nachdem Frontex hier bereits aktiv geworden ist.als Antwort auf: Film Zimt und Koriander heute auf Arte #32036Am Montag, 25. Oktober, läuft der Film um 14.45 h wieder auf Arte!
(leider ohne Geruch)Herzlichst
Udoals Antwort auf: Striktes Rauchverbot am Mittwoch auch in Griechenland #31475Aschenbecher kehren in Lokale zurück
Griechenland/Athen. Seit Sonntag stehen auf den Tischen vieler Lokale wieder die Aschenbecher. Die betreffenden Lokalbetreiber wollen damit gegen das neue Rauchverbotsgesetz protestieren. In einer Zeit, wo die Umsätze krisenbedingt um bis zu 50 % zurückgegangen seien, werde die Maßnahme ihren Betrieben aber den Todesstoß versetzen, so der Vorsitzende des Verbandes der Gaststättenbetreiber, Jannis Tsakos im Radiosender ANT1. Die Branche fordert zumindest eine Übergangsfrist. Das Gesundheitsministerium ließ am Montag verlauten, dass das Gesetz ohne Abstriche umgesetzt werde.
als Antwort auf: Fluglotsenstreik in Griechenland am Sonntag #31763Also schöne Ferien Herbert
[smiley=bravo2.gif] [smiley=beer.gif] [smiley=essen.gif]
als Antwort auf: Fluglotsenstreik in Griechenland am Sonntag #31641Fluglotsenstreik findet nicht statt
Griechenland/Athen. Das Landgericht Athen hat am Donnerstag den für Sonntag angesetzten landesweiten Fluglotsenstreik für illegal erklärt. Geklagt hatte die griechische Zivilluftfahrtbehörde YPA. Infolge dieses Urteils hat die Fluglotsengewerkschaft beschlossen, den Streik auszusetzen. Der Flugverkehr wird planmäßig abgewickelt.
als Antwort auf: Geheimnisumwitterter Schatz soll Griechenlands Bankrott abwenden #31093Nur, bei Karl May hat man noch von Hand mit der Schaufel gegraben. Vielleicht finden sie einen Strohhalm? Der ist jetzt ja auch gut, zumindestens vorübergehend.
[smiley=bravo.gif] [smiley=lotpot.gif] [smiley=beer.gif]
als Antwort auf: …wir sind dabei #31638Tymbaki ist im südlichen Zentralkreta (am Meer)
Trotzdem viel Erfolg
und liebe Grüsseals Antwort auf: …wir sind dabei #30807Das ist mir zu weit (Schweiz), aber ich unterstütze Euch!!!
Ich war an der Demo und Besetzung gegen das AKW Kaiseraugst (bei Basel) auch dabei. Euer Endlager ist keines!!Toi toi toi
[move] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif] [smiley=danke.gif][/move]
als Antwort auf: Film Zimt und Koriander heute auf Arte #31759Brigitte
Sorry für meine Fehlleistung. Habe mich erinnert das ich vor vielen Jahren ja schon in Deiner Gegend war und auch über die Grenze in Salzburg.
[smiley=cry.gif] [smiley=bravo.gif] [smiley=danke.gif]herzlichst
Udoals Antwort auf: Moody´s hat wieder geratet #31307Die EU-Kommission will Euroländer, die ihre Defizite nicht abbauen, mit Sanktionen zu Reformen zwingen. Das genüge nicht, besagt eine Studie der UBS: Um den Euro zu retten, müsse Deutschland aus der Währungsunion austreten.
Weder Rettungspakete noch Sparmassnahmen lösen die Probleme der Eurozone. Das ist der Befund der Grossbank UBS. In ihrer kürzlich veröffentlichten Studie «Die Zukunft des Euro» zeichnet sie ein düsteres Bild der europäischen Einheitswährung. Er sehe «die Existenz des Euro in Gefahr», schreibt Chefökonom Andreas Höfert.
«Statt der erhofften Stabilität im Zug der Finanzkrise traten massive Ungleichgewichte innerhalb der Europäischen Währungsunion zutage, die den Euro und die europäische Integration gefährden.» Der Einheitszins für alle Mitgliedsländer und grosse strukturelle Unterschiede hätten wirtschaftliche Verzerrungen hervorgebracht.
Das Grundproblem ist laut der UBS, dass «ein eigentlicher Grabenbruch mitten durch die Eurozone geht». Auf der einen Seite stehen die vier gesunden «Kernländer» Deutschland, Österreich, die Niederlande und Finnland, die weltweit konkurrenzfähig sind und ihre Leistungsbilanzüberschüsse steigern konnten.
Auf der anderen Seite finden sich die vier schwächelnden «Peripherieländer» Spanien, Irland, Portugal und Griechenland. Sie werden immer weniger wettbewerbsfähig, ihre Handelsbilanzen verschlechtern sich zunehmend und ihre Staatsverschuldung steigt.
Die Einführung des Euro hat also nicht zur erträumten Annäherung zwischen den Mitgliedsländern geführt. Im Gegenteil wurden die Unterschiede sogar noch vergrössert. Viele der Auswege seien blockiert, schreibt die UBS. So stehe die Option einer Währungsabwertung nicht mehr zur Verfügung.
Daran ändert laut Sandro Merino, Leiter Research Europa der UBS, auch das Programm für mehr Haushaltdisziplin nichts, welches die EU-Kommission am Mittwoch vorgelegt hat. Sie will Euroländer, die wirtschaftlich nicht mithalten können, mit Strafmassnahmen zu Reformen zwingen und Defizitsünder schärfer büssen.
«Die Schwachpunkte der Währungsunion sind damit nach wie vor vorhanden», sagt Merino. Laut der UBS-Studie reicht die Wurzel des Problems viel tiefer: Die wirtschaftlichen Ungleichgewichte hätten inzwischen ein solches Ausmass angenommen, «dass sie unseres Erachtens zwangsläufig zu einer Neuordnung oder Aufspaltung der Europäischen Währungsunion führen werden.
Kurzfristig kann eine überraschende und schnelle Auflösung, ein plötzliches Ausscheiden eines Landes oder ein Auseinanderbrechen nicht völlig ausgeschlossen werden.» Als mögliche Ursachen sieht die UBS soziale Unruhen in den «Peripherieländern» oder den totalen Zahlungsausfall eines Eurolandes.
Das sei aber wenig wahrscheinlich. Langfristig müsse deshalb die Eurozone umgestaltet werden. «Das könnte auch heissen, dass einige Länder die Eurozone verlassen müssen, damit der Euro überleben kann.»
Hierzu machen die UBS-Ökonomen einen verblüffenden Vorschlag: Ein Austritt von Griechenland, das im Zentrum der Schuldenkrise steht, würde die Probleme der Union nicht lösen. «Interessanter- und überraschenderweise scheint es am vernünftigsten, dass Deutschland ausscheidet.»
Dieses dominiere mit seiner exportgetriebenen, wettbewerbsfähigen Wirtschaft und seiner vergleichsweise zurückhaltenden Ausgabenpolitik die Zinspolitik der Eurozone. «Die Peripherieländer stecken einfach in einer wirtschaftlichen Zwangsjacke», so die UBS.
Die Lösung sieht sie in der Einführung einer neuen deutschen Währung, die sich gegenüber dem Euro deutlich aufwertet. Das hätte laut UBS für beide Seiten Vorteile: Gestärkt würden die deutsche Binnenwirtschaft und die deutschen Konsumenten. Profitieren würden aber auch die anderen Länder der Eurozone: Ihre Wettbewerbsfähigkeit nähme zu, weil ihre Exportindustrien von deutschen Konkurrenten nicht mehr an die Wand gedrückt würden.
als Antwort auf: Film Zimt und Koriander heute auf Arte #31487Hallo Brigitte aus dem Allgäu
Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüsse
Udoals Antwort auf: Moody´s hat wieder geratet #31086Offensichtlich haben Ratingagenturen und Banken mitgemischt:
Trägt eine Grossbank Mitschuld an Griechenlands Staatsbankrott?
Eine Parlamentskommission prüft zurzeit die Ursachen für die Finanzkrise in Griechenland. Eine Grossbank steht dabei besonders im Fokus.
Eine Parlamentskommission soll die Ursachen für die griechische Finanzkrise untersuchen. Der Ausschuss werde unter anderem analysieren, welche Rolle die US-Investmentbank Goldman Sachs ( 147.7 2.16%) bei der Griechenland-Krise spielte, sagte der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. «Wir werden die Mitverantwortlichkeit ausländischer Institutionen für das griechischen Problem prüfen», hob er hervor. Bis Ende des Jahres werde der Ausschuss eingerichtet, dessen Untersuchungen bis zum Jahr 2001 zurückgehen sollen – dem Jahr, in dem Griechenland der Euro-Zone beitrat.
Der strittige Punkt ist ein komplexes Währungstauschgeschäft. Dieser sogenannte Swap soll es Griechenland erlaubt haben, das Ausmass seiner Staatsverschuldung zu verschleiern, um sich so für den Beitritt zur Euro-Zone zu qualifizieren. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte 2001 ein Gutachten für das Verfahren geliefert. Jahrelang war die Angelegenheit ungeprüft geblieben, bis im vergangenen Oktober Papandreous Sozialisten an die Macht kamen und das wahre Ausmass der Staatsschulden von fast 300 Milliarden Euro bekannt wurde.
Kreditzusage von 110 Milliarden Euro
Um eine Staatspleite Griechenlands zu verhindern, hatten die Euro-Länder und der IWF daraufhin Kredithilfen in Höhe von insgesamt bis zu 110 Milliarden Euro für die kommenden drei Jahre zugesagt. Im Gegenzug musste sich die griechische Regierung zu rigiden Sparplänen verpflichten. Griechenland muss alleine in diesem Jahr sein Staatsdefizit von fast 13 Prozent auf rund acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts drücken.
-
AutorBeiträge
