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als Antwort auf: Zehntausende protestieren gegen Sparmassnahmen #30920
Wut der Griechen richtet sich gegen Deutschland
Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou kämpft in seinem Kabinett um Unterstützung für neue Sparpläne. Morgen Mittwoch soll die sozialistische Regierung über die Weiterleitung der umstrittenen Vorlage an das Parlament entscheiden. Derweil dauern die am Wochenende angelaufenen Grossproteste an, wie Nachrichtenagenturen berichten. Zehntausende Griechen protestieren auf den grossen Plätzen in Athen und Thessaloniki gegen die Sparpläne der Regierung. In die Proteste mischen sich Ressentiments gegen die EU und insbesondere gegen Deutschland. Das angeblich schuld ist an den harten Sparmassnahmen der griechischen Regierung.
Bei den gestrigen Demonstrationen wurden mit Hakenkreuzen verunstaltete EU-Flaggen mitgeführt und Anti-Merkel-Parolen skandiert, wie «Welt online» berichtet. Der Protest der Bewegung der Empörten Bürger richtet sich insbesondere gegen den Verkauf von Teilen der griechischen Telefongesellschaft OTE an die deutsche Telekom. Die Liebe der Griechen für die Deutschen schlage nun in Hass um.
als Antwort auf: Nun hilft nur noch Schuldenerlass #31529Griechenland kann nun doch auf Umschuldung hoffen
Nach langem Zögern fassen die Euro-Länder nun doch eine Umschuldung Griechenlands ins Auge. Wenn das Euro-Land seine Verschuldung durch rasche Privatisierungen abbaue, könnte eine "sanfte Restrukturierung" möglich sein, sagte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker am Dienstag in Brüssel.
Der Schuldenberg des Landes sei inzwischen überhaupt nicht mehr tragbar. Bisher hatte die Euro-Zone offiziell jegliche Umschuldung in Griechenland abgelehnt. Am späten Montagabend hatte Juncker jedoch erstmals von einer "Neuprofilierung" der Schulden gesprochen. Finanzanalysten verstehen darunter zum Beispiel eine Verlängerung von Laufzeiten.
Die Ankündigung einer Umschuldung belastete den Euro. Die Gemeinschaftswährung gab um auf 1.4160 Dollar nach. Tageshoch war bis dahin ein Wert von 1.4225 Dollar.
Juncker betonte, das Land könne mit dieser Erleichterung aber erst rechnen, wenn es selbst mit Privatisierungen von Staatsbesitz die Schulden schnell genug abbaut und seine Wirtschaft mit Reformen flott macht. Griechenland habe sich zu noch mehr Einsparungen verpflichtet.
Die Euro-Finanzminister fassen nun offenbar eine sanfte Entschuldung ins Auge, die sie "Neuprofilierung" der Schulden nennen. Was das genau ist, blieb zunächst unklar. "Das ist eine beachtliche Änderung bei der öffentlichen Stellungnahme eines führenden Euro-Politikers", kommentierten die Ökonomen von JP Morgan die Äusserungen.
Doch sei die Strategie wohl nach wie vor umstritten. Frankreichs Wirtschaftsministerin Christine Lagarde bestritt, dass es Änderung an Anleihelaufzeiten geben könnte. Jegliche Umschuldung oder Neufestlegung von Laufzeiten sei vom Tisch, sagte sie. Die Finanzmärkte trauen Griechenland seit längerem nicht zu, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Eine Rückkehr an den Kapitalmarkt zu bezahlbaren Zinsen 2012 gilt als ausgeschlossen.
als Antwort auf: Küsten- und Bergwanderwoche im Oktober #31162Ein Werbeeinschub hier im Forum?? Schade
als Antwort auf: Nun hilft nur noch Schuldenerlass #31364Kampf gegen die populistischen Sparer aus dem Norden
Dabei ist die Situation in Griechenland bereits heute schon vergleichbar mit den Dreissigerjahren, zumindest was den privaten Sektor betrifft. Obwohl das erste Quartal wirtschaftlich leicht besser als erwartet ausgefallen ist, erwarten die Ökonomen, dass die griechische Wirtschaft im laufenden Jahr erneut rund vier Prozent schrumpfen wird. Das bedeutet, dass nochmals rund eine Viertelmillion Jobs verschwinden werden und die Arbeitslosenrate gegen 15 Prozent steigt. Das griechische Sozialnetz ist viel zu schwach, um diese neue Armut abfedern zu können. Bereits jetzt melden Sozialarbeiter, dass die Anzahl der Obdachlosen um 25 Prozent gestiegen ist. In Athen stehen täglich 3500 Menschen in Suppenküchen an, und die Telefonseelsorge meldet, dass sich die Anrufe verzweifelter Selbstmordkandidaten verdoppelt haben.
Griechenland zu noch härteren Sparmassnahmen zwingen zu wollen, ist nicht nur moralisch zweifelhaft, es ist auch ökonomisch unsinnig. Das Land befindet sich derzeit in einer sogenannten Deflationsspirale. Noch mehr sparen, zeigt daher paradoxe Folgen: Die Schulden nehmen nicht ab, sondern zu. DSK hat dies erkannt und energisch gegen die populistischen Politiker des Nordens angekämpft, die auf Druck ihrer Wähler immer mehr Konzessionen von den Griechen verlangen.
Die griechische Schuldenkrise ist primär ein politisches Problem. Die Unfähigkeit, sich diesem Problem zu stellen, wird zu einer ernsthaften Bedrohung für die europäische Einheit. Stattdessen bilden sich unversöhnliche Lager: Im Norden steigt die Wut der Bürgerinnen und Bürger, weil sie auf keinen Fall noch weitere Bail-outs für Defizitsünder mehr wollen. Im Süden, vor allem in Griechenland, könnte es bald zu bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen kommen. Der Hass auf den Verlust der Souveränität und die drakonischen Sparmassnahmen droht ausser Kontrolle zu geraten. Ein kopfloser IWF ist so gesehen das Schlimmste, was jetzt passieren konnte.
als Antwort auf: Der Strand von …… #32155Ist de Strand in der Nähe von Sitia?
Liebe Grüsse
als Antwort auf: Griechenland erwägt Austritt aus Euro-Zone #31156«Wir wollen nicht, dass der Euro-Raum ohne Grund explodiert»
Ein Artikel über den möglichen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro schlägt ein wie eine Bombe. Die Euro-Gruppe dementiert, Athen wehrt sich heftig. Doch die Zweifel bleiben.
Das Gerücht eines möglichen Austritts Griechenlands schickt den Euro auf Talfahrt
Die Kernländer der Eurozone sahen sich genötigt, nach einem unangekündigten Treffen in Luxemburg den Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion auszuschliessen. Das Online-Magazin hatte zuvor berichtet, Athen habe EU-Kommission und Partnerländern in den vergangenen Tagen signalisiert, die Eurozone möglicherweise verlassen zu wollen.
Der Chef der Eurogruppe, Luxemburgs Finanzminister Jean-Claude Juncker, bezeichnete einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone als «dumme Idee». Das wäre «ein Weg, den wir niemals gehen würden», sagte er nach dem Treffen, das er offenbar einberufen hatte. Und: «Wir wollen nicht, dass der Euro-Raum ohne Grund explodiert». Auch eine Umschuldung Griechenlands komme nicht in Frage.
Eine EU-Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Finanzminister hätten bei den Treffen jedoch ihre Sorge darüber geäussert, ob das hochverschuldete Land, die ihm auferlegten Auflagen zur Reduzierung seines Haushaltsdefizits und Sanierung seiner Staatsfinanzen werde einhalten können.
als Antwort auf: Griechenland erwägt Austritt aus Euro-Zone #30901Informelles Finanzministertreffen in Luxemburg
Vor dem Hintergrund der Schuldenkrise in Griechenland und Portugal sind am Freitagabend Finanzminister mehrerer europäischer Staaten in Luxemburg zusammengetroffen.
Am informellen Treffen nahm auch der griechische Finanzminister Giorgos Papaconstantinou teil, wie die Regierung in Athen erklärte. Griechenland, die Eurogruppe und die deutsche Regierung hatten zuvor einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach Athen den Austritt aus der Währungsunion erwägt.Das informelle Treffen sei vom luxemburgischen Ministerpräsidenten und Vorsitzenden der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, einberufen worden, erklärte das griechische Finanzministerium. Ziel sei ein Meinungsaustausch über die finanzielle Entwicklung in Griechenland gewesen.
Über einen Austritt des Landes aus der Euro-Zone sei aber nicht diskutiert worden, sagte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker am späten Freitagabend in Luxemburg. "Wir wollen nicht, dass der Euro-Raum ohne Grund explodiert", sagte Luxemburgs Finanzminister weiter.
Auch eine Umschuldung Griechenlands, über die an den Finanzmärkten seit einiger Zeit diskutiert werde, habe man ausgeschlossen. Nach Angaben von Juncker nahmen die Finanzminister aus Deutschland, Frankreich Italien und Spanien am Gespräch teil. Auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet und EU-Währungskommissar Olli Rehn hätten sich in der Runde befunden.
Der Euro hatte auf den Bericht von "Spiegel Online" mit einem Kurssturz reagiert: Die Gemeinschaftswährung verlor am Abend zeitweise mehr als zwei Cent im Vergleich zum Tageshoch.
als Antwort auf: Die Stufen zu…… #31887Osten? Du warst schon im Tal der Toten. Ist es da?
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Liebe Grüsse
als Antwort auf: Die Stufen zu…… #30899Huhu Ruth
Das ist mir zu schwer, so ohne Tipp. Das ist wohl nur für Fränkinnen?
:'( :'( :'(Liebe Grüsse
als Antwort auf: Frohe Ostern allerseits! #31780Achja, ich habe es fast vergessen: Ich wünsche auch allen Franken und "Fränkinnen" ein schönes Osterfest.
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Udoals Antwort auf: Frohe Ostern allerseits! #31524Ich wünsche auch allen Forumslesern schöne und frohe Osterfeiertage.
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UdoHallo lommel
Bei Schuschniggs habe ich auch schon übernachtet. Sie haben eine wunderbare Aussicht auf das lybische Meer. Ja, 35 Grad hatte ich bis jetzt auf meinen mehrmaligen Besuchen auf den Kofinas noch nicht. Da wäre ich ganz einfach nicht hoch gegangen.
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Liebe Grüsse
Udo"Ist aber auch eine nette Kraxelei auf den Kofinas, von dem das Bild sicher gemacht wurde Übrigends einer der stärksten Kraftorte auf Kreta .. kam mir wenigstens so vor.
lg lommel"
Der Kofinas ist ein sehr starker Kraftort (wie der Jouchtas und Petsofas). Im Kirchlein auf dem Gipfel in Ruhe verweilen und spüren!
Übrigens: Die Kraxelei ist nicht so schlimm, finde ich.herzlichst Udo
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