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Venizelos: Griechische Regierung steht
In Athen haben es die Parteien geschafft, eine Koalition zu bilden. Dies verkündet der Vorsitzende der Sozialisten. Bereits nächste Woche steht die erste Schlacht für die neue Regierung an.
In Griechenland sind die Verhandlungen zur Bildung einer Koalitionsregierung nach Angaben des Sozialistenchefs Evangelos Venizelos erfolgreich abgeschlossen worden. «Griechenland hat eine Regierung», sagte der Vorsitzende der sozialistischen Pasok im Anschluss an ein Treffen mit dem Chef der konservativen Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, in Athen.Mit der ND, die als stärkste Kraft aus der Parlamentswahl vom Sonntag hervorgegangen war, und der Partei der Demokratischen Linken (Dimar) sei eine Übereinkunft getroffen worden. Demnach soll die Zusammensetzung des Kabinetts bis zum Abend bekanntgegeben werden.
Sicher ist bislang, dass Samaras neuer Ministerpräsident werden soll. Die Sozialisten debattierten heute früh darüber, in welcher Form sie an der Regierung teilnehmen werden. Die Demokratische Linke wird nach einem Beschluss ihres Vorstandes aktiv die Regierung unterstützen, aber kein Parteimitglied ins Kabinett entsenden.
Wichtiger Schritt
Die Einigung auf eine neue Regierung ist ein wichtiger Schritt für Griechenland, nachdem sich die Parteien noch bei der vorangegangenen Parlamentswahl im Mai aufgrund der unterschiedlichen Haltungen zu den internationalen Finanzhilfen nicht auf eine Koalition hatten einigen können.
Die Einigung zwischen der Nea Dimokratia, der Pasok und der Demokratischen Linken ermöglicht nun eine Regierung, die an den Sparprogrammen im Grundsatz festhält. Dies könnte die politische Lähmung im Land vorerst überwinden und Griechenland auf den weltweiten Finanzmärkten gleichzeitig eine Atempause verschaffen.
EU-Gipfel kommende Woche
Die Parteien wollen jedoch die Auflagen für die Finanzhilfe lockern. Dazu müsse Griechenland beim EU-Gipfel Ende kommender Woche einen «wichtigen Kampf» führen, kündigte Venizelos an.
Warum bilden die 3 Parteien eine Regierung? Das verstehe ich nicht so ganz. Hätten die ND und die Linken nicht ausgereicht?
LG SonniTja Sonni
Ich vermute, dass sich die selben Räuber, die das Land über Jahrzehnte in den Abgrund regiert haben nun ein Feigenblatt besorgt haben. Die Nea Dimokratia und die Pasok stellen so mit der demokratischen Linken (Dimar) 179 von 300 ParlamentarierInnen. Es ist also eine abgesicherte Mehrheit – erst einmal.Liebe Grüsse
UdoUdo… das war doch gar nicht meine Frage.
Bei mir ist 26 + 28 % mehr als 50! Und deswegen brauchen sie doch die PASOK nicht. Oder?545355464F4B424546444C4278544849494E270 wrote: Udo… das war doch gar nicht meine Frage.
Bei mir ist 26 + 28 % mehr als 50! Und deswegen brauchen sie doch die PASOK nicht. Oder?Hallo,
hier werden Äpfel und Birnen zusammengerechnet. 🙁 Zu den Koalitionspartnern gehört nicht die radikale linke Syriza mit den 26% sondern die gemäßigte Linke DL mit 6,11%. Eine Mehrheit kommt erst durch die 50 Bonussitze für die größte Partei, der Nea Dimokratia zustande.Nu hab ich verstanden!
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