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Striktes Rauchverbot am Mittwoch auch in Griechenland
Ab dem morgigen Mittwoch (1. September) gilt in Griechenland ein allgemeines Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Das betrifft nunmehr alle Lokale mit Ausnahme von Nachtklubs mit mehr als 300 Quadratmetern und Live-Musik sowie Kasinos. Diese erhalten noch bis Mai 2011 eine „Schonfrist". Gekippt wurde mit dem neuen Gesetz eine Regelung aus dem Jahre 2008, wonach Lokale mit weniger als 70 Quadratmetern Gastraum als „Raucherlokale" geführt werden und größere Lokale „Raucherräume" einrichten konnten. Auch am Arbeitsplatz wird es künftig keine Raucherzonen mehr geben. Wer während der Arbeitszeit rauchen möchte, der muss von nun ab vor die Tür treten. Da der September – bei den meisten Griechen als eine Art Übergang vom Sommer zum Winter betrachtet – gilt für diesen Monat noch eine „Schonfrist", in den Septembertagen sollen bei Verletzungen des Anti-Rauchergesetzes lediglich Mahnungen ausgesprochen werden. Ab Oktober wird es dann endgültig ernst: Raucher, die sich nicht an das Gesetz halten, können mit Strafen zwischen 50 und 500 Euro belangt werden. Arbeitgeber, die das Rauchen in ihren Räumen gestatten, müssen mit Geldbusen von 500 bis 10 000 Euro rechnen. Untersagt ist ab sofort auch jegliche Form der Tabakwerbung. Für die Einhaltung der neuen Regelungen sollen die Gemeinde- und Hafenpolizei, die Polizei und Gesundheitsinspektoren der Präfekturen sowie weitere 9 500 Aufsichtspersonen, die für „öffentliche Gesundheit" zuständig sind, sorgen. Zudem hat das Gesundheitsministerium eine Hotline eingerichtet (1142), unter der Gesetzesverletzer angezeigt werden können. Laut einer Studie von „Eurobarometer" sollen 70 Prozent der Griechen für dieses Rauchergesetz sein.
Na das mit dem Geldbusen ist wohl für Schönheits- oder Silikonchirurgen gedacht – oder so…
Das Anti-Raucher-Gesetz tritt ab heute in Kraft
Griechenland / Athen. Am heutigen Freitag endet die Übergangsfrist für das totale Rauchverbot in öffentlichen Räumen, das seit dem 1. September in Kraft ist. Zuwiderhandelnde müssen mit Geldbußen rechnen, deren Höhe, je nach Sachlage, unterschiedlich berechnet wird. Wer an seinem Arbeitsplatz gegen das Anti-Raucher-Gesetz verstößt, muss 50 Euro zahlen, jemand, der sich in einem Krankenhaus eine Zigarette anzündet, wird mit 100 Euro zur Kasse gebeten. Raucher, die sich weigern, das Gesetz anzuerkennen, können sogar vorübergehend in Haft genommen werden.
Aschenbecher kehren in Lokale zurück
Griechenland/Athen. Seit Sonntag stehen auf den Tischen vieler Lokale wieder die Aschenbecher. Die betreffenden Lokalbetreiber wollen damit gegen das neue Rauchverbotsgesetz protestieren. In einer Zeit, wo die Umsätze krisenbedingt um bis zu 50 % zurückgegangen seien, werde die Maßnahme ihren Betrieben aber den Todesstoß versetzen, so der Vorsitzende des Verbandes der Gaststättenbetreiber, Jannis Tsakos im Radiosender ANT1. Die Branche fordert zumindest eine Übergangsfrist. Das Gesundheitsministerium ließ am Montag verlauten, dass das Gesetz ohne Abstriche umgesetzt werde.
Ich halte das Rauchverbot in geschlossenen Räumen von Mai bis Oktober für sinnvoll. [smiley=lotpot.gif] [smiley=lotpot.gif] [smiley=rofl1.gif] [smiley=rofl1.gif]
Bin bisher noch nicht verhaftet worden … 😉
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