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      Papandreou wagt ein Lächeln

      Der griechische Ministerpräsident zeigt sich erstmals seit Monaten wieder optimistisch für sein Land – und er hat eine Bitte an die Medien.

      Die Massnahmen zur Abwendung eines griechischen Staatsbankrotts beginnen nach Angaben von Ministerpräsident Giorgos Papandreou zu greifen. Nach dem im vergangenen Monat beschlossenen 100 Milliarden Euro schweren Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) sei das Staatsdefizit in den ersten fünf Monaten um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen, sagte Papandreou am Freitag auf einer Tagung des Internationalen Finanzinstituts in Wien.

      «Heute kann ich erstmals mit mehr Optimismus in die Zukunft blicken», sagte Papandreou. «Wir haben schwierige Entscheidungen, harte aber notwendige Entscheidungen getroffen, und wir sehen nun die ersten Zeichen, dass wir die Kurve kriegen.» Während die Staatseinnahmen gestiegen seien, seien die Ausgaben erheblich gekürzt worden, erklärte er. «Wir sind noch immer am Beginn unseres dreijährigen Wirtschaftsprogramms und doch sind wir weit entfernt von unserem Ausgangspunkt vor acht Monaten», sagte der Ministerpräsident. Die Hilfe von EU und IWF werde mit «beachtlichen Zinsen zurückgezahlt und es ist ein Paket, den Wandel in Griechenland zu unterstützen und nicht zu schlechten Praktiken zurückzukehren», sagte er.

      «Wir bitten um den nötigen Respekt und Ruhe, damit wir unsere Arbeit unter besten Bedingungen erledigen können – wenn unsere Bürger nicht jeden Tag von Gerüchten erschreckt werden, sie würden Geld verlieren und wir würden zur Drachme zurückkehren oder aus der Europäischen Union ausgeschlossen», fügte er hinzu. «Das ist offensichtlich Unsinn.»

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