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Papademos beantragt Neuwahlen in Griechenland
Die Griechen werden am 6. Mai ein neues Parlament wählen. Das teilte Regierungschef Lucas Papademos am Mittwoch dem Ministerrat mit, berichtete das staatliche griechische Fernsehen (NET).
Als Grund nannte Papademos neue Stabilisierungs- und Reformmassnahmen, die das Land in den Jahren 2013 bis 2016 ergreifen müsse. Die Regierung benötige dafür ein frisches Mandat vom Volk, um die notwendigen Schritte umzusetzen, damit die griechische Wirtschaft wieder wachsen könne.
Die Wahlen sind nach den Worten Papademos entscheidend für die Zukunft des Landes: "Griechenland befindet sich in der Mitte eines schwierigen Weges", sagte der Regierungschef in einer Fernsehansprache.
Er habe Verständnis für das Leiden des Volkes. "Schmerzlos kann aber keiner das Land aus der Krise führen", meinte Papademos weiter. Griechenland könne sich den Luxus nicht leisten, Zeit zu verlieren. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, dass die Griechen kooperieren könnten.
Laut griechischer Verfassung kann der Ministerpräsident wegen eines Themas von nationaler Bedeutung eine vorgezogene Wahl beantragen. Es gilt als sicher, dass Staatspräsident Karolos Papoulias den Antrag auf Auflösung des Parlamentes genehmigen und Papademos bitten wird, als Interimspremier das Land bis zu den Wahlen weiterzuführen.
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