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Bankrott Griechenlands im Juli bleibt möglich
Vor kurzem schien es noch, als könnten sich die Euro-Politiker mit weiteren Hilfsgeldern erneut Zeit verschaffen. Ein kompromissloser Streit könnte diesen Ausweg verunmöglichen.
Reformmüdigkeit in Griechenland
Die Bereitschaft in der griechischen Bevölkerung zu weiteren Sparmassnahmen sinkt stetig.
Noch vor einer Woche schien Griechenland zumindest vorübergehend aus der Schusslinie zu geraten. Denn die dringend benötigte weitere Kredittranche von 12 Milliarden Euro aus dem 110-Milliardenkredit der EU und des IWF schien gesichert. Die Troika aus Vertretern der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB), die in Athen die Reformbemühungen prüfen und beurteilen, vermittelte damals den Eindruck, dass einer weiteren Auszahlung nichts im Wege stehe. Der drohende Staatsbankrott schon in den nächsten Wochen wäre damit abgewendet worden.
Wie bisher immer in dieser Krise sieht das Bild kurz darauf schon wieder ganz anders aus. Allein innerhalb einer Woche ist das Risiko eines Staatsbankrotts wieder massiv angestiegen, was sich etwa an den Prämien der handelbaren Kreditausfallversicherungen (CDS) zeigt. Diese haben in dieser kurzen Zeit um zehn Prozent zugenommen und befinden sich jetzt auf dem Rekordwert von 15,2 Prozent gemessen an der versicherten Kreditsumme.
Zurück auf Feld eins
Der wichtigste Grund für die erneute Verschärfung ist ein offener Streit innerhalb der EU, wie mit dem Land in der Krise weiter umgegangen werden soll. Die schon sicher geglaubte Zahlung der 12 Milliarden aus dem bestehenden Rettungsfonds ist wieder gefährdet. Bleibt sie aus, ist Griechenland………
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