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      Die drei Rettungsoptionen für Griechenland

      Die Euro-Zone stellt sich derzeit die Frage, wie sie einen finanziellen Kollaps Griechenlands verhindern kann. Drei mögliche Massnahmen stehen derzeit zur Diskussion.

      Die Euro-Zone blickt auf ein verlorenes Jahr.

      Griechenland schlingert trotz der Zusage für Notkredite über 110 Milliarden Euro im vergangenen Mai auf eine Staatspleite zu. Die Euro-Zone stellt sich die Frage, wie sie einen Kollaps des Landes und gefährliche Erschütterungen der gesamten Währungsunion abwenden kann. In der Diskussion sind etwa eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme, ein Verzicht der Gläubiger oder weitere Hilfen.

      1) Griechenland kehrt zur Drachme zurück

      Anstatt immer mehr Hilfs-Milliarden in den griechischen Schuldenschlund zu schaufeln, sieht etwa der Chef des Münchener ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, in einem Euro-Austritt das «kleinere Übel». Griechenland und Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker lehnen dies jedoch strikt ab. In der Tat wären die politischen und wirtschaftlichen Folgen nicht nur für Griechenland unabsehbar. Der Euro an sich und somit das wichtigste politische Symbol für das Zusammenwachsen des Kontinents geriete ernsthaft in Gefahr.

      Auch in wirtschaftlicher Hinsicht warnen viele Ökonomen vor einer Rückkehr zur Drachme. Die Währung wäre deutlich schwächer als der Euro. Damit würden griechische Produkte auf dem Weltmarkt billiger und einfacher zu verkaufen, was der kranken Wirtschaft des Landes zugute käme. Aber die Schulden Athens könnten sich so sogar verdoppeln….

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