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      In Griechenland streiken die Fähren und Müllabfuhr

      In Griechenland werden die Müllabfuhr und die Fährbetriebe bestreikt. Der Arbeitskampf der Gewerkschaft der Seeleute führte am Dienstag zu erheblichen Problemen im Fährverkehr.
      Betroffen waren vor allem die Verbindungen in der Ägäis. Am Dienstagmorgen lief keine einzige Fähre aus Piräus zu den Ägäisinseln aus. Der Streik sollte am Mittwochmorgen um 6.00 Uhr Ortszeit zu Ende gehen.

      Damit sind viele Inseln, die keinen Flughafen haben, für 24 Stunden von der Aussenwelt abgeschnitten, wie das staatliche Radio berichtete.

      Der internationale Verkehr zwischen Italien und Griechenland in der Adria und im Ionischen Meer sei von dem Streik nicht betroffen, hiess es. Die Seeleute protestieren gegen das harte Sparprogramm der sozialistischen Regierung in Athen und fordern mehr Geld.

      Die zwei grössten Gewerkschaftsverbände des privaten und des staatlichen Sektors wollen am 15. Dezember abermals mit landesweiten Streiks gegen die harten Sparmassnahmen der sozialistischen Regierung protestieren, mit denen das Land vom Bankrott gerettet werden soll.

      Müllberge
      Auch die Müllabfuhr in der griechischen Hauptstadt Athen wird bestreikt. Nach knapp einer Woche Streik liegen an fast allen Strassen der Vier-Millionen-Metropole stinkende Abfallberge.

      "Es stinkt widerlich", sagten Anwohner am Dienstag in Fernsehberichten. Streunende Katzen und Hunde wühlten im Müll. Ähnlich sah es auch in der Hafenstadt Thessaloniki und in anderen griechischen Städten aus.

      Die Gewerkschaft der bei der Müllabfuhr Beschäftigten fordert mehr Geld und die Einstellung von 500 zusätzlichen Arbeitern. Städte und Regierung weigern sich aber, weil es wegen der dramatischen Finanzlage nicht genug Geld dafür gebe.

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      Diktiana

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        Griechische Inseln bis Sonntag von der Außenwelt abgeschnitten

        Der Griechische Seemannsverband PNO hat eine weitere 48-stündige Arbeitsniederlegung bis zum Sonntag angekündigt. Der Streik hält bereits seit Anfang der Woche an, wodurch keine Schiffe verkehren. Besonders betroffen sind die kleineren griechischen Inseln, die über keine Flughäfen verfügen. Landwirte auf einigen Inseln beschweren sich bereits jetzt, dass sie ihre Produkte nicht verkaufen können, da diese nicht den Weg in den Handel finden. Andererseits kommt es in den Geschäften auf den Inseln zu Versorgungsengpässen. Die Seemänner fordern Tarifverträge, die auch Lohnerhöhungen mit sich bringen sollen. Die Schiffseigentümer geben weiterhin an, dass sie sich keine Lohnerhöhungen leisten können, da sie sonst Bankrott gehen würden. Unterdessen mehren sich die Anzeichen, dass der Streik auch in der nächsten Woche fortgesetzt werden könnte.

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        Diktiana

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          Engpässe auf griechischen Inseln – Seemannsstreik bis Dienstag verlängert

          Bis zum Dienstag um 6 Uhr morgens werden keine griechischen Schiffe in der Ägäis verkehren. Grund ist ein Streik des griechischen Seemannverbandes PNO. Die Aktion der Seemänner dauert bereits seit dem 23. November an. Wegen des Streiks kommt es zu erheblichen Problemen im Verkehr zwischen den hunderten griechischen Inseln und dem Festland. Vor allem kleinere Inseln, die über keinem Flughafen verfügen, sind regelrecht von der Außenwelt abgeschnitten. Die Viele Landwirte können ihre Produkte nicht an dem Mann bringen und müssen, so wie auf Kreta, Tonnen von leicht verderblichem Obst und Gemüse vernichten. Am Wochenende hat die PNO dort das Auslaufen von nur drei Schiffen Richtung Piräus gestattet. Auf Bord befanden sich nur Produkte, Passagiere waren nicht erlaubt. Von Mytilini aus konnte am Wochenende ein Schiff auslaufen. An Bord waren auch hier nur leicht verderbliche Produkte. Der griechische Seemannsverband wird heute über das weitere Vorgehen beraten.
          Auf dem Forderungskatalog der PNO steht der Abschluss von Tarifverträgen, die auch Lohnerhöhungen mit sich bringen sollen. Die Schiffseigentümer vertreten die Ansicht, dass sie sich keine Lohnerhöhungen leisten können, da sie sonst Bankrott gehen würden. Auch die Regierung will nicht nachgeben und sprach davon, dass die Seeleute die kritische Wirtschaftslage nicht realistisch einschätzten.

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