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Ein Toter durch Briefbombe in Ministeriumsgebäude in Athen
In Athen hat sich in einem Ministeriumsgebäude eine starke Explosion ereignet. Ein Mensch kam dabei ums Leben, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise meldete.
Nach Angaben der griechischen Polizei ereignete sich die Explosion im Ministerium für Zivilschutz. Gemäss Polizeikreisen war eine Paket-Bombe explodiert. Diese sei im Büro eines Assistenten des Zivilschutzministers Michalis Chryssohoidis detoniert, meldete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein griechisches Privatfernsehen.
Gemäss AFP ging die Bombe nur wenige Meter vom Büro des Ministers entfernt hoch. Der Minister hielt sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Gebäude auf, wurde aber gemäss der Agentur nicht verletzt.
Ein Toter nach Bombenanschlag auf Ministerium in Athen
Griechenland / Athen. Ein Todesopfer forderte am Donnerstagabend ein Terroranschlag im Ministerium zum Schutz des Bürgers in Athen. Bei dem Toten handelt es sich um den Vizedirektor des Ministeriums, Jorgos Vassilakis. Die Detonation ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Büros von Minister Michalis Chryssochoidis im 7. Stock des Gebäudes. Der Minister befand sich zu diesem Zeitpunkt nur wenige Meter entfernt in seinem Büro. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll die Bombe in einem kleinen Paket versteckt gewesen sein, dass für den Minister als „Geschenk“ abgegeben wurde. Der 52-jährige Vassilakis öffnete gegen 20.40 Uhr das Paket, wodurch die Bombe gezündet wurde und er den Tod fand. Chryssochoidis zeigte sich gegenüber der Presse erschüttert: „Ich habe einen Freund und wertvollen Mitarbeiter und Vater zweier Kinder verloren.“ Er brachte die Überzeugung zum Ausdruck, dass die Mörder verhaftet und der Justiz übergeben würden. Wörtlich sagte er: „Unser Kampf gegen den Terrorismus wird fortgesetzt.“ Ungeklärt ist die Frage, warum der Sprengstoff trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen bis in die Chefetage des Ministeriums gelangen konnte. Das Ministerium zum Schutz des Bürgers gilt als das am besten bewachte Ministerium des Landes, im Gebäude hat u. a. der griechische Geheimdienst seinen Sitz.
Bisher ist noch nicht klar, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Das Attentat weist ersten Erkenntnissen zufolge Parallelen zu einem Terroranschlag am 28. März im Athener Stadtteil Patissia auf. Damals war ein 15-jähriger Einwanderer aus Afghanistan ums Leben gekommen. -
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