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Sahara-Staub:
Griechenland färbt sich rot
Dichter Sahara-Staub hat am Montagmorgen weite Teile Griechenlands in rötliche Farbe getaucht. „Als ob wir auf dem Mars wären“, kommentierten viele Menschen den ungewohnten Anblick.HB ATHEN. Zudem gab es stürmische Winde. Mehrere Fährverbindungen zu den Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres waren unterbrochen. Auch die fast drei Kilometer lange Brücke Rion-Antirrion, die Westgriechenland mit der Halbinsel Peloponnes nahe Patras verbindet, musste wegen Windstärke elf vorübergehend geschlossen werden, berichtete das Staatsradio.
Mehrere Flüge, vor allem aus Kreta, fielen am Vormittag aus. In Athen war es sehr diesig, die Sicht war deutlich eingeschränkt. Der rötlich bis gelbe Staub bedeckte Straßen, Dächer, Balkons und Autos.
Meteorologen erwarteten erst für Dienstagmorgen eine Wetterbesserung. Dann sollten starke Nordwestwinde die Staubwolken aus Afrika verdrängen.
Einen ganz kleinen Eindruck davon hatte ich (mein Mann, der hat es verpennt!) jetzt auch im Februar.
Der Himmel bezog sich, wie bei uns zu Gewitter, dann wurde es dunkel und es sah draußen aus, als wenn ein Riese den Staub von einem Tennisplatz gepustet hat. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich habe mich in unsere Küche vor ein großes Fenster gesetzt und das Wetter beobachtet. Es sah fast jeden Augenblick anders am Himmel aus. Irgendwie gespenstisch. Aber das ist ja alles, was man nicht kennt.
Wenn deswegen heute Flüge ausgefallen sind, war das, was ich gesehen habe, wahrscheinlich noch Popanz dagegen.
Sonni -
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