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Schmuddelwetter: Weiße Weihnacht fiel ins Wasser
Hamburg (dpa) – Durchwachsene Weihnachten: Graues Schmuddelwetter in weiten Teilen Deutschlands und Europas, ein frühlingshaftes Fest im Südosten Europas und ein bisschen zu viel Weiß in Teilen der USA: Die Feiertage haben den Menschen sehr unterschiedliches Wetter beschert.
In Deutschland fiel der Traum von weißer Weihnacht fast überall ins Wasser. Schneereste in den Tieflagen hatten kaum etwas Feierliches. Ein Sturmtief in der Nacht zum zweiten Feiertag richtete in Nord- und Ostdeutschland einige – aber kaum schlimme – Schäden an. Im Harz erreichte der Wind jedoch immerhin Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete.
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Ganz anders dagegen war es zum Beispiel in Bulgarien und Griechenland. Hier gab es zu Weihnachten warmes Frühlingswetter mit Werten bis zu 21,1 Grad plus. Damit wurde im bulgarischen Wraza ein Rekordwert für einen 25. Dezember verzeichnet, berichteten Medien am Samstag. Auch in Griechenland herrschten Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Viele Menschen waren im Zentrum Athens im T-Shirt unterwegs.
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In Deutschland bleibt es in den kommenden Tagen unbeständig und nasskalt. Vor allem im Norden soll es «zwischen den Jahren» ungemütlich werden. Mit neuem Schneefall ist laut Vorhersage des DWD nur noch in Regionen zu rechnen, die höher als 400 Meter liegen. Der Rest muss sich Anfang der Woche auf Regen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt einstellen. An der Nordsee sind Sturmböen möglich.
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