Ansicht von 6 Beiträgen – 1 bis 6 (von insgesamt 6)

  • Autor

    Beiträge

  • Diktiana

    Teilnehmer
      Beitragsanzahl: 1535

      Angriffe auf Polizei vor Jahrestag des Todes eines Jugendlichen
      Vor dem Jahrestag des Todes eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel sind in Griechenland mehr als 10’000 Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden.

      In der Nacht hatten Unbekannte eine Polizeistation in der Hafenstadt Korinth mit Brandflaschen angegriffen. Die Polizei setzte Tränengas ein und nahm mehrere Menschen fest.

      Am Freitag hatten Vermummte im Zentrum Athens zwei Polizisten brutal attackiert und verletzt: Rund 20 Angreifer attackierten die Polizisten mit Beilen, Eisenstangen und Hämmern, wie Augenzeugen berichteten.

      Am Sonntag jährt sich der Todestag des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos. Studenten und Schüler kündigten Demonstrationen und Schulbesetzungen an. Studentenverbände befürchten, dass Extremisten die Gelegenheit nutzen könnten, um die griechische Hauptstadt ins Chaos zu stürzen.

      Es sei beängstigend, dass Untergrundorganisationen immer häufiger Anschläge auf Polizisten und Polizeiwachen verübten, berichteten griechische Medien. Dabei würden Maschinengewehre und Handgranaten eingesetzt. Im Juni wurde ein Polizist erschossen, zwei andere Beamte wurden schwer verletzt.

      Die linksgerichteten Untergrundorganisationen bezeichnen sich selbst als "Stadtguerilla" und drohen mit weiteren Anschlägen. Der Minister für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis, warnte: "Wir werden Athen nicht den Vandalen überlassen." Der Befehl an die Polizei sei, die Demonstrationen zunächst zu beobachten, aber bei Gewalt "Null Toleranz" zu zeigen.

      Nach dem Tod des 15-Jährigen war Griechenland vor einem Jahr von einer beispiellosen Gewaltwelle überzogen worden. Randalierer zerstörten Geschäfte in Athen und anderen Städten. Es entstanden Schäden in zweistelliger Millionenhöhe.

      Parallel demonstrierten Zehntausende Jugendliche friedlich bis Anfang Januar gegen die Staatsmacht, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit.

      >> Quelle

      imported_admin

        Beitragsanzahl: 3194

        Vor Jahrestag der Unruhen
        Massives Polizeiaufgebot in Athen

        Athen (RPO). Ein Jahr nach den schweren Unruhen in Griechenland bereitet sich die Polizei mit einem Großaufgebot auf Demonstrationen zum Gedenken an den erschossenen Jugendlichen vor. Präsident Karolos Papoulias rief am Freitag zur Ruhe auf.

        Bis zu 6.500 Polizisten sollen von Samstag bis Montag in Athen für Sicherheit sorgen. Der Tod des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos am 6. Dezember vergangenen Jahres hatte zu Ausschreitungen geführt, die mehr als zwei Wochen lang anhielten.

        Der Jugendliche war bei einem Polizeieinsatz in Athen ums Leben gekommen. Zwei Polizisten müssen sich wegen Mordes beziehungsweise versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Der Prozess soll am 20. Januar beginnen.

        "Der Mord an Alexis Grigoropoulos war nicht nur eine feige Tat, sie war eine Lektion für uns alle", sagte Papoulias. Der Tod des Jugendlichen sei zugleich eine "Verpflichtung, eine gerechtere Gesellschaft für unsere jüngere Generation" anzustreben. Der stellvertretende Ministerpräsident Theodoros Pangalos warnte, die Regierung dulde weder Vandalismus noch Gewalt.

        Am Donnerstagabend wurden während einer Kundgebung sieben Personen festgenommen. Am Freitag griffen rund 40 Jugendliche in der Athener Innenstadt eine Polizeistreife an, zwei Beamte wurden dabei nach Polizeiangaben leicht verletzt. Die Hauptkundgebung zum Gedenken an Alexis Grigoropoulos findet am Sonntag statt.

        >> Quelle

        Diktiana

        Teilnehmer
          Beitragsanzahl: 1535

          Festnahmen vor Protest wegen Tötung von 15-Jährigem in Athen

          Ein Jahr nach dem Tod eines 15-jährigen Griechen durch eine Polizeikugel ist es in Athen in der Nacht zu neuen Ausschreitungen gekommen. Vermummte zerstörten mehrere Autos im Zentrum der griechischen Hauptstadt. Die Polizei setze massiv Tränengas ein.

          In der Vorstadt Keratsini besetzten Autonome mehrere Stunden lang das Rathaus. Zuvor hatte die Polizei bei einer Razzia in einer Bar der autonomen Szene Brandflaschen, Beile und Benzinkanister entdeckt.

          Die Beamten nahmen mehr als 160 Menschen in Gewahrsam. Wie die Polizei mitteilte, waren darunter auch fünf Italiener und drei Albaner. Sie wurden im zentralen Stadtteil Exarchia gefasst, wo zuvor zwei Autos in Brand gesteckt worden waren. In 70 Fällen wurde Anklage erhoben, hiess es.

          Auch am frühen Morgen kam es noch zu vereinzelten Zwischenfällen. Mit Brandflaschen attackieren Vermummte eine Polizeistation in Athen. Verletzt wurde niemand. Fünf Jugendliche wurden in der Hafenstadt Thessaloniki festgenommen. Sie warfen Brandflaschen auf Autos und Polizisten, wie das Staatsradio weiter berichtete.

          An diesem Wochenende jährt sich der Todestag des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos. Studenten- und Schülerverbände haben landesweit Demonstrationen angekündigt. Es wurde jedoch befürchtet, dass Extremisten die Gelegenheit nutzen könnten, um die griechische Hauptstadt ins Chaos zu stürzen.

          Im Anschluss an einen Gottesdienst am Grab von Grigoropoulos in einem Athener Aussenbezirk sollte es einen Protestmarsch in die Innenstadt geben. Schüler und Studierende, Gewerkschaften und linksgerichtete Organisationen kündigten auch für kommende Woche Demonstrationen und Kundgebungen an.

          Mehr als 10’000 Polizisten wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Der Minister für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis, warnte: "Wir werden Athen nicht den Vandalen überlassen." An die Polizei sei der Befehl ergangen, die Demonstrationen zunächst zu beobachten, aber bei Gewalt "Null Toleranz" zu zeigen.

          Im Zusammenhang mit der Tötung des Jungen soll sich ein Polizist ab dem 20. Januar vor Gericht wegen Mordes verantworten.

          Grigoropoulos war am 6. Dezember 2008 bei einem Polizeieinsatz in Athen getötet worden. In den folgenden Tagen und Wochen demonstrierten in Griechenland zehntausende Menschen gegen die Polizeigewalt.

          >> Quelle

          Diktiana

          Teilnehmer
            Beitragsanzahl: 1535

            Krawalle ein Jahr nach Tötung von 15-Jährigem durch Polizeikugel
            Ein Jahr nach dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel in Griechenland ist es erneut zu Krawallen gekommen. In Athen scherten vermummte Jugendliche aus einem Demonstrationszug aus und lieferten sich Strassenschlachten mit der Polizei.

            Obwohl allein in der Hauptstadt mehr als 6000 Polizisten im Einsatz waren, um Zusammenstösse wie vor einem Jahr zu verhindern, wurden Schaufensterscheiben zertrümmert und Mülltonnen angezündet. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein.

            Laut Radioberichten drangen Autonome auch in das Rektorat der Universität ein, beschmierten die Wände mit Sprüchen und hissten die rotschwarze Fahne der Anarchie auf dem historischen Gebäude. Der Rektor der Universität wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.

            Am Abend wurde ein Fussballspiel im Athener Olympiastadion für eine halbe Stunde unterbrochen. Unbekannte hatten während der Halbzeit des Spiels zweier Stadtclubs ausserhalb des Stadions die Polizei angegriffen. Das von den Beamten eingesetzte Tränengas wurde vom Wind ins Stadion getrieben, weshalb das Spiel ausgesetzt wurde.

            In der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki kam es zu Ausschreitungen. Vermummte warfen dort Dutzene Brandflaschen auf die Polizei und zerstörten mehrere Schaufenster. Hunderte Passanten flohen aus dem Zentrum, wie das Fernsehen berichtete. Für Montag waren landesweit weitere Demonstrationen gegen "Polizeiwillkür" angekündigt.

            Die Sicherheitskräfte nahmen mehr als 160 Menschen vorläufig fest, in 84 Fällen wurde Anklage erhoben. Unter den Festgenommenen waren nach Medienberichten auch zwei Spanierinnen und fünf Italiener.

            Friedlich haben derweil in der der Athener Vorstadt Palaio Faliro zahlreiche Menschen an einer "Seelenmesse" am Grab des 15-Jährigen teil. Die Mutter rief zu friedlichen Protesten auf, um das Andenken an ihren Sohn zu wahren. Die Medien wurden gebeten, dem Grab fernzubleiben.

            Der Jugendliche war am 6. Dezember 2008 im Stadtteil Exarchia durch eine Kugel aus der Waffe eines Polizisten getötet worden. In den folgenden Tagen und Wochen demonstrierten in Griechenland zehntausende Menschen gegen die Polizeigewalt.

            >> Quelle

            imported_admin

              Beitragsanzahl: 3194

              Ausschreitungen in Athen und Thessaloniki
              Krawalle in Griechenland – Führt die Spur nach Hamburg?

              Das Bekennerschreiben zum Anschlag auf eine Hamburger Polizeiwache könnte den Ermittlern in Athen Hinweise liefern.
              Im Zentrum Athens lieferten sich am Sonntag rund 300 Vermummte Straßenschlachten mit der Polizei.

              Athen/Hamburg . Ein Jahr nach dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel ist Griechenland von neuen Krawallen erschüttert worden. Im Zentrum Athens lieferten sich am Sonntag rund 300 Vermummte Straßenschlachten mit der Polizei. Die Randalierer zündeten Mülltonnen an und warfen Steine auf die Sicherheitskräfte, mehrere Schaufenster gingen zu Bruch. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Tränengas ein. „Es kam immer wieder zum Nahkampf“, berichteten Reporter. Mindestens sieben Menschen wurden leicht verletzt. Die Polizei hatte 10000 Beamte mobilisiert. Für Montag sind landesweit weitere Demonstrationen gegen „Polizeiwillkür“ angekündigt.

              Eine Spur führt möglicherweise auch nach Hamburg. Nach einem am Sonntag bekanntgewordenen Bekennerschreiben soll ein Anschlag auf eine Hamburger Polizeiwache mit den Geschehnissen in Griechenland in Verbindung stehen. Mit dem Anschlag habe man an die „Ermordung“ des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos erinnern wollen, heißt es in dem Bekennerschreiben, das bei der „Hamburger Morgenpost“ einging. Eine Gruppe „Koukoulofori„ (Die Vermummten) gab an, Streifenwagen angezündet, Fenster eingeworfen und Beamte mit Steinen attackiert zu haben. Die angegriffene Wache sei für „Misshandlungen und rassistischen Terror“ bekannt. Die Polizei bestätigte die Existenz des Schreibens.

              In Athen drangen Autonome ins historische Gebäude des Rektorats der Universität ein und beschmierten die Wände mit Sprüchen wie „Gewalt gegen die Staatsgewalt“. Die Randalierer hissten die rotschwarze Fahne der Anarchie auf dem Gebäude. Der Universitätsrektor Christos Kittas wurde verletzt, er musste mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, hieß es in Radioberichten.

              Auch in der Hafenstadt Thessaloniki kam es zu Ausschreitungen. Vermummte warfen Dutzene Brandflaschen auf die Polizei und zerstörten mehrere Schaufenster. Die Sicherheitskräfte setzten massiv Tränengas ein. Hunderte Passanten flohen aus dem Zentrum, wie das Fernsehen berichtete.

              Zuvor hatten zahlreiche Menschen an einer „Seelenmesse“ am Grab des 15-Jährigen teilgenommen. Die Familie des Jungen hatte die Medien gebeten, dem Grab fernzubleiben, berichteten Reporter, die den Gottesdienst in der Athener Vorstadt Palaio Faliro aus der Ferne beobachteten. Nach dem Tod des Jungen war Griechenland von einer beispiellosen Welle der Gewalt überzogen worden.

              Bereits in der Nacht zum Sonntag kam es in Athen und der Hafenstadt Thessaloniki zu Ausschreitungen. In der Athener Vorstadt Keratsini besetzten Autonome mehrere Stunden lang das Rathaus. Die Sicherheitskräfte nahmen mehr als 160 Menschen vorläufig fest, in 84 Fällen wurde Anklage erhoben, wie es hieß. Unter den Festgenommenen waren nach Medienberichten auch zwei Frauen aus Spanien und fünf Männer aus Italien. (dpa/abendblatt.de)

              >> Quelle

              Diktiana

              Teilnehmer
                Beitragsanzahl: 1535

                Griechenland: Weitere Protestkundgebungen für Dienstagabend im Athener Zentrum angekündigt

                Griechenland / Athen. Abermalige Protestkundgebungen wurden für den heutigen Dienstagabend vor den Propyläen im Athener Zentrum angekündigt. Anlass ist der Jahrestag der Ermordung des Schülers Alexis Grigoropoulos am 6. Dezember 2008. Der neue Vorsitzende der größten Oppositionspartei Nea Dimokratia, Antonis Samaras, stattet heute dem Rektor der Athener Universität, Christos Kittas, einen Besuch im Krankenhaus ab. Dieser war am Sonntag von Vermummten brutal zusammengeschlagen worden. Mit der Frage des Universitätsasyls wollen sich die Rektoren des Landes auf ihrer Konferenz am Freitag und Samstag befassen. Der Vorsitzende der Orthodoxen Volkssammlungsbewegung, Jorgos Karatzaferis, richtete heute an Premier Jorgos Papandreou die Frage, ob der geltende rechtliche Rahmen für das bestehende Universitätsasyl beibehalten werden soll. Diese Frage sei deshalb wichtig, weil „in vielen Fällen Personen, die keinerlei Bezug zur Universität haben“, dieses Universitätsasyl dazu benutzen, um Straftaten zu verüben.
                Auch am gestrigen Montagabend war es im Athener Zentrum abermals zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und autonomen Gruppierungen gekommen. Schauplatz war vor allem die Gegend um das Universitätsverwaltungsgebäude. Während die Jugendlichen Steine und andere Objekte auf die Polizisten warfen, reagierten diese mit dem Einsatz von Tränengas.
                Insgesamt forderten die Zusammenstöße mindestens 31 Verletzte, davon fünf Bürger und 26 Polizisten. Es entstanden Sachschäden an mehr als 25 Geschäften und Banken sowie an zahlreichen Pkw.
                Allein am gestrigen Montag wurden im Athener Zentrum mehr als 20 Schaufenster und Bankfassaden zerstört oder beschädigt.
                Insgesamt sind in den vergangenen 48 Stunden in ganz Griechenland mehr als 140 Personen verhaftet, 800 Personen wurden verhört. Etwa ein Dutzend von ihnen war aus dem Ausland angereist.
                Die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) stellte fest, dass sie bei den Protesten nicht abwesend sei, denn der Mord an einem Kind dürfe „nicht vergessen werden.“
                Auch Mitglieder des Bündnisses der radikalen Linken SYRIZA nahmen „an den friedlichen Demonstrationen zur Erinnerung an den Mord von Alexis Grigoropoulos teil“, erklärte der Parteivorsitzende Alexis Tsipras.
                Regierungssprecher Jorgos Petalotis sagte, dass die Regierung einer Szene des Terrors und des Chaos wie im vorigen Jahr im Athener Zentrum „null Toleranz“ entgegenbringe.

                >> Quelle

              Ansicht von 6 Beiträgen – 1 bis 6 (von insgesamt 6)
              • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
              Nach oben