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Kretische Landwirte wollen in Athen protestieren
Athen. Landwirte aus Kreta wollen am Mittwoch erneut in der griechischen Hauptstadt demonstrieren. Sie wollen damit ihren Forderungen nach Subventionen durch den Staat Nachdruck verleihen. Bisherigen Schätzungen zufolge sollen rund 400 Landwirte am Mittwochmorgen den Hafen von Piräus erreichen. Anschließend wollen sie vor dem Arbeitssitz des Premierministers im Athener Zentrum demonstrieren. Die Protestaktion wird von den vier kretischen und einer landesweit agierenden Gewerkschaft der Landwirte organisiert.
In der Vergangenheit war es bereits mehrfach zu ähnlichen Demonstrationen gekommen. Im Februar kam es zu Ausschreitungen, nachdem die Polizei mehr als 1.000 Landwirten verboten hatte, mit ihren Fahrzeugen in die Innenstadt zu fahren. (Griechenland Zeitung / ch)
Kretas Bauern kämpfen in Athen um Subventionen
Griechenland / Athen. Rund 1.500 Bauern aus Kreta trafen heute Morgen im Hafen von Piräus ein. Anschließend führten sie eine Protestkundgebung vor dem Wirtschaftsministerium am Syntagma Platz durch. Es kam im Athener Zentrum zu deutlichen Verkehrsbehinderungen; Straßen rund um den Syntagma waren gesperrt. Zudem fordern sie ein Treffen mit dem Premierminister in dessen Amtssitz in Athen. Vertreter der Bauern wollen sich außerdem mit dem Parlamentspräsidenten Dimitris Sioufas beraten. Auf dem Forderungskatalog stehen u.a. finanzielle Zuschüsse für den Anbau von Oliven, Wein und Früh-Gemüse. In der Vergangenheit war es bereits mehrfach zu ähnlichen Demonstrationen gekommen. Im Februar kam es zu Ausschreitungen, nachdem die Polizei mehr als 1.000 Landwirten verboten hatte, mit ihren Traktoren in die Athener Innenstadt zu fahren. Dieses Mal kamen die Bauern allerdings ohne Fahrzeuge in die Hauptstadt. (Griechenland Zeitung / eh; Foto: Eurokinissi)
Tagesthema der Griechenland Zeitung (06.05.2009)
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