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      Strassenkämpfe in Griechenland
      Zusammenstösse von Migranten mit Polizei

      In der griechischen Hafenstadt Patras ist es in der Nacht zu Zusammenstössen zwischen Migranten und der Polizei gekommen. Dabei wurden nach Radioberichten mindestens vier Menschen verletzt. Patras gilt in Griechenland als Drehscheibe der illegalen Migration.

      Auslöser der Ausschreitungen war offenbar, dass sich ein Afghane beim Versuch verletzte, auf einen fahrenden Lastwagen zu springen. Er wollte in dem Lastwagen auf eine Fähre nach Italien gelangen.

      Kämpfe mit Steinen und Tränengas

      Nach dem Zwischenfall griffen Landsleute des Verletzten den Chauffeur mit Steinen an. Auch Passanten und die Polizei wurden angegriffen. Die Polizei setzte darauf massiv Tränengas ein.

      Ein Passant und zwei Polizisten wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt, berichtete das Staatsradio unter Berufung auf Spitäler der Stadt weiter.

      3000 Flüchtlinge warten auf Überfahrt nach Italien

      In Patras warten mehr als 3000 Menschen auf eine Gelegenheit, eine der Fähren nach Italien zu erreichen. Die Flüchtlinge leben in erbärmlichen Zuständen in Slums am Rande der Stadt.

      Die Route Türkei-Griechenland-Italien ist eine der Hauptrouten, auf denen internationale Schlepperbanden immer wieder versuchen, Menschen nach Westeuropa zu schleusen.

      >> Quelle

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