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      Auch zu Zeiten römischer Herrschaft in Griechenland wurden Tote einbalsamiert. Diese Erkenntnis gewannen Forscher aus den Überresten einer rund 1.700 Jahre alten Frauenleiche.

      Die Frau war etwa 55 Jahre alt, als sie in Nordgriechenland starb und bestattet wurde. Sie gehörte offenbar der sozialen Oberschicht an, sagen Forscher von der Universität Zürich um Leiter Frank Rühli.

      Fundstücke: Haare, Öl, Fett

      Die Wissenschaftler aus der Schweiz und Kollegen aus Griechenland fanden Weichteile, Haare und Reste eines goldbestickten Seidengewandes. Außerdem entdeckten sie Spuren von Ölen, Fetten, Harzen und Gewürzen, die zur Einbalsamierung verwendet wurden. Der gute Zustand des Fundes erlaubte dem Forschungsteam genaue Untersuchungen.

      Bisher sei nur aufgrund historischer schriftlicher Quellen vermutet worden, dass in Griechenland zu römischen Zeiten gewisse Verstorbene einbalsamiert wurden. Nun habe man zum ersten Mal konkrete Hinweise, dass die Vermutung stimme.

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