kretafritz wrote: Das ist wirklich eine gute Nachricht, wenns denn dabei bleibt. Hat da am Ende mal die menschliche Vernunft über den schnöden Mammon gesiegt?
Allein– ich trau dem Frieden noch nicht.
Vielleicht hat die Gesellschaft auch die Touristenzahlen neu betrachtet?
Will sagen: was nützen eine gebaute Infrastruktur von 7000 Betten, wenn die weitgehend leer bleiben? Somit hat von der Neubetrachtung die Region und die Natur was von….
Kreta hat keine Industrie infolgedessen sind sie sicherlich vom Tourismus abhängig, aber es nützt ihnen ja nicht viel, wenn sie die Mallorca-Krankheit bekommen und die "guten" Touristen wegbleiben wg. Betonburgen und Verschandelung der Region. Zumal die Einheimischen, die keinen Job in so einem All-inclusive-Schuppen kriegen auch kein Touristengeschäft generieren. Beispielhaft sieht man das z.B. an der Dom.-Rep. die ihre Hotelanlagen hinter Mauern und Stacheldraht verbunkern müssen, wegen Kriminalitätsrate.
Kreta tut gut dran, sich an sanften Tourismus zu halten und ökonomisch sowie ökologisch sich weiter zu entwickeln. So ein Tourismus ist nachhaltiger als die andere Art, wo irgendwann die Karavane weiterzieht. wobei, Griechenland ja noch nie Billigreiseland war.
