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      In der griechischen Hauptstadt soll bald eine Citymaut eingeführt werden

      ATHEN. Autofahrer, die mit dem eigenen Wagen ins Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen fahren wollen, sollen in Zukunft zur Kasse gebeten werden. Das griechische Ministerium für Öffentliche Arbeiten, Raumordnung und Umwelt arbeitet an Plänen für eine Citymaut. Auch für andere Städte wie das nordgriechische Thessaloniki, die Hafenstadt Patras auf dem Peloponnes und Heraklion auf Kreta ist eine solche Abgabe im Gespräch. Damit hofft die Regierung, die Autofahrer zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen und das ständig wachsende Verkehrschaos in den Innenstädten zu entwirren.

      In der Viermillionenstadt Athen gilt zwar schon seit Mitte der 80er Jahre eine Regelung, wonach im täglichen Wechsel nur jeweils die Hälfte aller Privatwagen ins Zentrum darf: an Tagen mit geradem Datum jene mit gerader Endziffer im Nummernschild, an ungeraden Daten die mit ungerader Nummer. Aber die Beschränkung, die anfangs durchaus Wirkung zeigte, ist längst verpufft.

      Die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge hat sich allein seit 1990 um 130 Prozent erhöht. Jedes Jahr werden in Athen 150 000 neue Autos zugelassen. Viele Familien haben längst zwei Wagen und umgehen so die alternierenden Fahrverbote. Bereits jetzt gelten 55 Prozent der Athener Straßen als verkehrsgesättigt — ihre Kapazität ist erschöpft.

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