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Anonym
Februar 24, 2008 um 3:38 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Hallo ihr Lieben!
Ich habe da eine Frage…
Für wie wahrscheinlich haltet ihr es, eine Person auf Kreta zu finden, zu der man sehr, sehr lange keinen Kontakt mehr hatte?
Leider habe ich keine Adresse, keine Telefonnummer – eigentlich nichts, außer den Namen und letzte Wohnorte…ich kann nur vermuten, dass die Person noch immer irgendwo im Süden lebt – Mires und ca. 50 km Umgebung…
So etwas wie ein Einwohnermeldeamt gibt es ja leider nicht so viel ich weiß.Um jede Antwort, Idee oder einen guten Tipp bin ich Euch sehr dankbar!!!
LG 🙂
Hallo Nissi,
man hat vielleicht eine Chance, wenn man …
… vielleicht alles, was bei der Suche dienlich sein könnte, in Internet-Foren postet und darauf hofft, man auf diesem Wege an Informationen zu kommen, oder
… die griechischen online-Telefon-Verzeichnisse durchstöbert, oder
… einfach mal bei Google den Namen eingibt
Einfach mal probieren, wenn die Daten nicht zu persönlich sind …
Anonym
Februar 24, 2008 um 9:19 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Hallo Herbert!
Danke für Deine Antwort!
Habe deine Vorschläge auch alle schon unendliche Male durchprobiert,bin aber leider zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen 🙁 gebe die Hoffnung aber noch nicht auf – es ist halt sehr wichtig für mich, es geht um meinen Vater!Werde auch im Juli wieder für 2 Wochen in Kalamaki sein und versuchen vor Ort doch noch mehr zu erfahren. Aber von Deutschland aus ist es scheinbar unmöglich…Hallo,
im Jahr 1996 hatte ich das gleiche Anliegen: meine Freundin Stella zu finden, die ich in Deutschland kennen gelernt habe, die dann später zurück in ihre Heimat Kreta gegangen ist und zu der ich seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, keine Adresse, auch nur die Vorgabe, daß sie früher in Chania gewohnt hatte (mein Gott, ich wußte damals gar nicht, wie groß der Bezirk Chania ist, ich dachte, es handele sich nur um die Stadt Chania). Jedenfalls konnte mir irgendwer an ihrem früheren Arbeitsplatz sagen, sie wäre wohl irgendwohin zwischen Chania und Rethymnon gezogen, Ortsnamen kannte er auch nicht. So habe ich mir das Gebiet auf der Landkarte angesehen, einen Urlaub nach Georgioupolis gebucht, das so ziemlich mittig zwischen den angegebenen Ortschaften lag, und mich von dort aus auf die Suche gemacht. Ich gab mir insgeheim nicht wirklich eine Chance, hatte mir vorgenommen, in Geschäften, auch in Hotels oder Tavernen, nach ihr zu fragen, das alles ohne Kenntnis der griechischen Sprache bis auf die üblichen urlaubsmäßigen Floskeln wie kalimera, jassu, efcharisto, ochi und ne usw. Nun gut, auf Kreta sprechen ja viele etwas (oder auch mehr) Englisch, Deutsch, und so machte ich mich radebrechend auf die Suche. Ob Du es glaubst oder nicht, schon am 2. Tag wurde ich fündig, in einer – in Deutschland würden wir sagen – Dorfkneipe, der Wirt hatte, nachdem er mein Anliegen begriffen hatte, auf Griechisch seine ganzen Gäste gefragt und irgendwer wußte Bescheid und ich begriff erst nach eine kurzen Weile, daß das aufgeregte "ne, ne", das mir als Kölnerin immer wie ein "nein, nein" vorkommt, auf Griechisch in Wirklichkeit "ja, ja" bedeutet. Man war so freundlich und begleitete mich bis zu ihrer Wohnung und das Glück über das Wiedersehen mit meiner für etwa drei Jahre lang in Deutschland besten Freundin fühle ich noch heute in mir, als sei es erst gestern gewesen. Und auch sie hat sich so gefreut! Die vergangenen 20 Jahre ohne Kontakt schmolzen zu ganz kurzer Zeit. Und seitdem haben wir uns nie wieder aus den Augen verloren, Kreta-Urlaub mindestens einmal im Jahr, doch am liebsten (dank Germanwings) mehrmals ist Pflicht. Gut, es war vielleicht ein Glücksfall, daß es so schnell gegangen ist, sie zu finden. Aber im Gegensatz zu mir, die ich es damals fast für ein Wunder gehalten habe, sagte meine Freundin Stella und auch ihre Brüder, die ich auf diese Tour ebenfalls wieder gefunden habe, das sei nichts Besonderes gewesen, das sei so zu erwarten gewesen, fast nach dem Motto "Kreta ist ein Dorf". Daß es so nicht ist, ist mir persönlich durchaus klar, aber ich denke, daß Du auch eine reelle Chance hast, deine Person zu finden, zumal der Süden Kretas weniger dicht besiedelt ist, als beispielsweise die Nordküste, wo ich meine Freundin gesucht habe. Und da Du Adressen weißt, wo diese Person früher gewohnt hat, räume ich Dir wirklich eine ganze Menge Chancen ein, sie zu finden. Denn auf Kreta ist diese Dorfverbundenheit oder wie man das nennen will, noch relativ intakt, ich sag immer, es ist wie in meiner Jugend in Deutschland, da kannten sich auch alle Leute und jeder grüßte jeden. Also ich denke wirklich, Du wirst auch Glück haben. Und dann hab ich eine Bitte, schreibst Du mir, wenn es geklappt hat? Ich würde mich sehr freuen.
Lieben Gruß, Erotina
[email]InkaBolz@web.de[/email]Anonym
Februar 25, 2008 um 5:03 p.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Hey Erotina!
Danke für Deine interessante und aufbauende Antwort!!!
War schön zu lesen – ich werde Dir später noch eine Email schicken! 😀Bin auch mittlerweile der Meinung, dass man vor Ort mehr erreichen kann, habe auch jemanden der dort lebt – der hat auch schon einiges versucht, aber sich leider bisher auch die Zähne daran ausgebissen 🙁 im zuletzt bekannten Wohnort verläuft sich die Spur im Sande…
Lieben Gruß, Nissi
Anonym
Februar 27, 2008 um 8:26 a.m. UhrBeitragsanzahl: 5352Jassas,
wir suchen ebenfalls jemanden.
Kennt jemand die Tauchschule von Erwin Prasch und hat Info´s darüber?
L.G.
harulla( auf Kreta natürlich 😉 )
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