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      Griechenland: Akropolis im Schnee

      Verkehrsprobleme wegen Schneefall und starken Winden – Frachter in Seenot

      Athen – Eisige Temperaturen bis zu minus 13 Grad, Schneefall und starke Winde haben in der Nacht zum Dienstag zu erheblichen Verkehrsproblemen in Griechenland und im Ägäischen Meer geführt. In der Hauptstadt Athen schneite es bei null Grad. Das griechische Kulturministerium ließ wegen Glättegefahr die Akropolis, das Wahrzeichens Athens, schließen. "Es besteht Verletzungsgefahr wegen der Glätte für die Besucher", hieß es in einer Erklärung der Direktion der antiken Stätte. Wegen des Sturms mussten sämtliche Ägäis-Fährverbindungen eingestellt werden.

      Wie die Küstenwache mitteilte, geriet ein Frachter mit 17-köpfiger Besatzung nahe der Insel Limnos in Seenot. Drei Versuche, die Menschen mit einem Hubschraubern zu retten, scheiterten. Das unter der Flagge Kambodschas fahrende Schiff treibe führungslos vor Limnos, hieß es. Eine Fregatte der griechischen Kriegsmarine und zwei andere Frachter hielten sich zur Hilfe bereit. An Bord des Havaristen waren 12 Seeleute aus der Türkei, zwei aus Rumänien und drei aus Aserbaidschan, berichtete der staatliche griechische Rundfunk.

      In Mittelgriechenland nahe Larissa blieben hunderte Autofahrer in der Nacht wegen vereister Fahrbahn auf der Nationalstraße Athen- Thessaloniki stecken. Wegen Schneesturms wurden zudem alle Flüge von Athen in die nordgriechischen Städte Ioannina und Kastoria sowie zu einigen Ägäisinseln gestrichen. Im Norden Griechenlands gingen die Temperaturen auf minus 13 Grad zurück. Vielerorts fiel der Strom aus. Zahlreiche Schulen blieben in Nord- und Mittelgriechenland geschlossen. Hunderte Wasserleitungen platzten wegen der niedrigen Temperaturen. Viele Einwohner aus dem Norden Athens kamen wegen der spiegelglatten Straßen nicht zur Arbeit ins Zentrum. (APA/dpa)

      derstandard.at

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        Und dies meldete soeben ntv:

        Weiter Schnee und Sturm in Griechenland

        Stürmische Winde und Schneefall mit eisigen Temperaturen machten auch am Mittwoch den Menschen in Griechenland zu schaffen. Im Norden herrschte Dauerfrost mit Temperaturen zwischen minus 15 und minus drei Grad Celsius. Mehr als 300 Dörfer in den Gebirgsregionen waren von der Außenwelt isoliert, gab der griechische Zivilschutz bekannt. Mindestens vier Menschen sind nach Polizeiangaben bei Glatteis-Unfällen ums Leben gekommen. Dutzende wurden verletzt.

        Wegen vereister Straßen waren auch die größten Teile der wichtigsten Straßenverbindung Athen-Thessaloniki am Mittwoch nur mit Schneeketten befahrbar. Die Verkehrspolizei verhängte ein Fahrverbot bis Mittwochnachmittag für alle Lastwagen auf dieser Straße. Zahlreiche Schwertransporter lagen wegen der Glätte quer auf der Fahrbahn, so dass die Nationalstraße stundenlang gesperrt werden musste.

        Die wegen der stürmischen Winde eingestellten Fährverbindungen in der Ägäis konnten noch nicht wieder aufgenommen werden. Zwei Seeleute eines am Vortag untergegangenen Frachters südlich der Ägäisinsel Limnos werden noch vermisst.

        Alle Schulen des Landes blieben am Mittwoch geschlossen. Schnee fiel sogar auf den Ägäisinseln Tinos, Naxos, Mykonos und Andros. Auch in Athen hielt sich der Schnee auf den Straßen.

        Viele Grüße von der eisigen Ostsee.

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