Reiseberichte

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Tage auf Kreta
Reiseimpressionen eines Reiseschriftstellers
und eines Aquarellisten

von Klaus Bötig (Texte) und
Hans-Jürgen Gaudeck (Aquarelle)

Gebundene Ausgabe: 84 Seiten
HSB-Verlag, Erscheinungsdatum: 30. April 2007

Seit 1972 schreibt der Bremer Reisejournalist Klaus Bötig Reiseführer. Jetzt hat der HSB-Verlag mit Klaus Bötig sein 100. Buch auf den Büchermarkt gebracht: Mal ganz etwas anderes - poetisch erzählende Texte über Griechenlands größte Insel in Symbiose mit zarten, ausdrucksstarken Aquarellen des Berliner Malers Hans-Jürgen Gaudeck. Statt nüchterner Zahlen, Geschichte, Kunst, Kneipen- und Unterkunftstipps Texte, in denen er ganz persönlich erzählt, was Griechenland - und in diesem Falle ganz besonders Kreta - ausmacht.

»Lass uns einmal zusammen reisen. Du setzt dich irgendwo hin, wenn du malen willst, und ich greife im gleichen Augenblick zum Diktiergerät, versuche, am gleichen Ort zur gleichen Zeit ganz spontan zu beschreiben, was ich sehe und welche Gefühle und Gedanken das Gesehene in mir auslöst.« Der Maler sieht unbefangen das Schöne, in die Texte fließen 35 Jahre Griechenland-Erfahrung ein, Erinnerungsfetzen an Gespräche und Begegnungen.


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Kreta
Eine akustische Reise zwischen Knossos und Samaria

von Dimitris Koutoulas

CD - Verlag: Geophon, 2. Auflage
Erscheinungsdatum: Oktober 2006

Ein Urlaub auf der Insel der Mythen, von der Höhle des Zeus und dem sagenhaften König Minos bis zur lebendigen Gegenwart und dem quirligen Nachtleben von Heraklion. Genießen Sie das Meeresrauschen an den traumhaften Stränden, die Geschäftigkeit der kleinen Fischerdörfer, und die Wanderung in der berühmten Schlucht von Samaria. Gönnen Sie sich Luxus pur in Elounda, mit den unverwechselbaren Klängen der kretischen Musik, den Volkstänzen und den Rhythmen der beliebten Clubs.

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Kreta
Ein Reisebgleiter

von Michaela Prinzinger

Broschiert - 220 Seiten - Insel, Frankfurt
Erscheinungsdatum: Juni 2006

Kreta – Insel der Mythen und Traditionen: der Raub der Europa, der Minotaurus; das sagenumwobene Knossos und das kretische Labyrinth bergen bis heute Geheimnisse. Die wilde Berglandschaft, die herrlichen Küsten und die verwinkelten Altstädte spiegeln sich in vielen literarischen Texten wider. Der Reisebegleiter Kreta stellt die Städte Chania, Rethymno und Iraklio vor und führt auf den Spuren von Christa Wolf, Marie Luise Kaschnitz, Henry Miller, El Greco, Nikos Kazantzakis, Ioanna Karystiani u.v.a. über die größte griechische Insel.

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Kreta von Knossos bis Kazantzakis
Wanderung durch eine faszinierende Kultur

von Pavlos Tzermias
Broschiert - Th. Balistier, Mähringen
Erscheinungsdatum: Januar 2003

Kreta ist Jahr für Jahr das Reiseziel unzähliger Touristen. Doch vielen von ihnen bleibt die Insel weitgehend unbekannt, weil der kurze Urlaub für ein Eindringen in die kretische Kulturgeschichte naturgemäss nicht reicht. Das Buch beleuchtet bedeutende Aspekte des kulturellen Beitrags Kretas. Vor allem vier Schwerpunkte werden behandelt: die minoische Kultur, der Maler El Greco und die Dichter Vitsentzos Kornaros und Nikos Kazantzakis. Es kommen ergänzende Hinweise dazu, z.B. Darlegungen über den Sprachgelehrten Frangiskos Portos oder den Theologen Kyrillos Lukaris, der seinerzeit Europas Geschichte mitprägte.

Der renommierte Buchautor führt die Leser in die Eigenart einer faszinierenden Kultur ein. Er tut es bei aller Gelehrsamkeit und Akribie nicht im Fachjargon ...

"Wer das Büchlein ins Reisegepäck steckt, wird von der Insel mehr haben als die Touristen-Oberfläche. Andererseits kann man es als kleine Kulturgeschichte auch zu Hause lesen - und sich packen lassen von einer Kreta-Lust, die weniger am Swimmingpool als im Kopf entsteht." Schwäbisches Tagblatt (SÜDWEST PRESSE)


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Kreta ist ein Land im dunkelwogenden Meere

Ein Reisebuch von Eva Schuhbeck
Broschiert - BoD GmbH, Norderstedt
Erscheinungsdatum: Februar 2002

Das Reisebuch von Eva Schuhbeck ist ein Buch für alle, die sich über die Insel Kreta auf etwas andere Art informieren wollen. Es ist kein Reiseführer, der dem Benutzer möglichst objektive Informationen geben will, es ist aber auch nicht nur ein Reisebericht, in dem die Stationen und Situationen einer Reise nacheinander beschrieben werden. Das Buch ist eine Melange aus Reisebericht und Erinnerungen an frühere Reisen. Reflexionen über Veränderungen auf der Insel, die Eva Schuhbeck über Jahre hinweg immer wieder besucht hat, wechseln sich ab mit Erzählungen über Geschichte und Mythen. Zu spüren ist die tiefe Sympathie der Autorin für die Menschen und ihre Liebe zur grandiosen Landschaft. Die subjektive Betrachtung und Erzählweise ermöglicht es dem Leser immer wieder, sich mit dem Geschilderten zu identifizieren.

Das Buch ist vielleicht ganz besonders für diejenigen eine interessante Lektüre, die selbst schon auf Kreta waren und die Insel kennen und lieben gelernt haben. Sie werden sicher immer wieder deja`vu-Erlebnisse haben, da man, trotz der sehr persönlichen Erfahrungen, die Eva Schuhbeck schildert, sich an ähnliche Begebenheiten erinnern wird. Es ist aber auch ein Buch für Leute, die zum ersten Mal Kreta besuchen. Denn in diesem Buch können sie lesen, wie man einiges über den Charakter des Landes und der Leute erfahren kann, falls man bereit ist, die ausgetretenen Pfade des Massentourismus zu verlassen. Ein angenehm zu lesendes Buch für alle, die den Charme dieser Insel auf sich wirken lassen möchten.

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Kreta
Aufzeichnungen aus dem Jahre 1943

von Erhart Kästner
Broschiert - Insel, Frankfurt

Kästners Buch liest man am besten dort, wo es geschrieben wurde: auf Kreta. Es ist sehr spannend, sich die von ihm beschriebenen Gegenden anzusehen, Ähnliches und Änderungen zu entdecken. Kästner ist als Kriegsberichterstatter auf Kreta, und soll für die Heimat über Land und Leute schreiben. Dabei wandeln sich seine Ansichten im Laufe des Buches sehr stark. Beeindruckend ist dabei auch, wie er als Angehöriger der Besatzungstruppen von den Kretern aufgenommen wird.

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Kreter und Pleter
Tagebuch einer Reise nach Kreta

von Ludwig Harig
Gebundene Ausgabe - Gollenstein
Erscheinungsdatum: März 2001

Nach der Lektüre dieser Reisebeschreibung glaubt man, die Teilnehmer der Reisegruppe, die unter Führung des Kreters Evangelos die Insel erkundet, persönlich zu kennen. Mehr noch, man entwickelt eine gesunde Antipathie gegen einige der Teilnehmer, die das ach so typische ignorante Verhalten vieler Touristen zeigen. Aber das ist sicher nicht Zweck des Buches, das vielmehr in fast poetischer Weise Eindrücke vermittelt, die bei schon Kreta-Süchtigen Erinnerungen, bei anderen die Neugier weckt. Die tollen Fotos tun ein Übriges, das Buch ist ein Muß für jeden Kreta-Fan.

Harig wurde 1927 im Saarland geboren, brachte Mitte der sechziger Jahre die Erfahrungen des experimentellen Autors ins 'Neue Hörspiel' ein und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Erneuerer dieser Radiogattung. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1994 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis.

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Bis er wieder tanzt
Erinnerungen von Mikis Theodorakis

Sondereinband - Insel, Frankfurt
Erscheinungsdatum: September 2001

»Ich erinnere mich genau, dass ich die Insel riechen, noch bevor ich sie vom Schiff aus sehen konnte – wegen ihrer merkwürdigen Zitrusnote. Dann entdeckte ich, dass am Horizont Nebel über dem Meer lag, und gleich darauf wurden die hellen Gipfel des Weißen Gebirges sichtbar.« 1949, nach Beendigung des mörderischen Bürgerkriegs, wird Mikis Theodorakis auf Betreiben einflussreicher Verwandter aus qualvoller Haft entlassen und fährt zum ersten Mal auf die Insel Kreta, von der seine Familie stammt. Der Clan nimmt ihn auf. Wieder gerät er in die Fänge der Gendarmen. Sie brechen ihm das in der Gefangenschaft gebrochene Bein noch einmal. Bevor sie ihn zu Tode martern können, müssen sie ihn laufen lassen. Mit lebensgefährlicher Chiropraktik rückt sodann Therianos, der Urvater der Sippe, Mikis' Knochen zurecht; es gelingt. Den aus der Ohnmacht Erwachten vertraut er den Frauen an. Sie sollen für ihn sorgen: »Bis er wieder tanzt.«
Theodorakis, der weltbekannte Komponist, ist ein begnadeter Fabulierer. Was er von seinen Erlebnissen mit seiner kretischen Sippe, von gutgelaunten und grausamen Fehden mit Polizei und Militär, erotischen Abenteuern und sonstigen Heldentaten zu berichten weiß, kommt wie aus dem Reich der homerischen Sagen.

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Weihrauch und Ziegenkäse. Synkretistische Geschichten

von Ulrich Kadelbach
Broschiert - 96 Seiten - Verlag Dr. Thomas Balistier
Erscheinungsdatum: Januar 2001

Fest und Alltag, Heiliges und Profanes, Glaube und Leben, sind auf Kreta keine Gegensätze: sie sind aus demselben Stoff. Fromme Freiheitskämpfer und revolutionäre Mönche verbünden sich gegen jeden fremden Machtanspruch. Liturgie und Mythologie sind mit hineingewoben ins Geflecht des sozialen Lebens. Dort auch findet sich der rote Faden der Gastfreundschaft. Ohne ihn findet der Gast auf Kreta weder aus noch ein. Der Dorfplatz ist immer bei der Kirche. Weihrauch und der Duft von Hammelbraten betören Himmlische und Irdische gleichermaßen. Freiheitskampf und Mittagsruhe haben die Kreter Europa ins Stammbuch geschrieben. Der Autor erzählt von Kreta, von Begegnungen mit seinen Menschen und mit ihrer Frömmigkeit, von der noch lebendigen Mythologie und von minoischen Wurzeln. Selbsterlebtes und gelegentliche Tagträume verdichten sich zu synkretistischen Geschichten.

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Kreta 1817
Ein historischer Reisebericht

von Franz Wilhelm Sieber
Broschiert - 107 Seiten - Verlag Dr. Thomas Balistier
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2001

1817 bereist der Arzt und Naturforscher Franz Wilhelm Sieber Kreta und erkundet die Insel, die zu dieser Zeit Provinz des Osmanischen Reiches ist. Der politische Statthalter ist der Oberpascha von Candia (Heraklion), das damals rund 15.000 Einwohner zählt - die eine Hälfte Griechen, die andere Hälfte Türken. Das Straßenbild prägen "mohammedanische Trachten und Turbane", der Muezzin ruft die Gläubigen vom Minarett zum Gebet, die Stadttore sind bewacht von Janitscharen, die jeden Griechen, der in die Stadt hinein will, zwingen von seinem Maultier zu steigen. Sieber begegnet so hochgestellten Persönlichkeiten, wie z. B. dem Oberpascha oder dem Metropoliten, vor allem aber Menschen aus dem Volk. Er stellt sie uns in ihrer Unterschiedlichkeit vor, mit ihren Liebenswürdigkeiten, aber auch mit ihren menschlichen Schwächen, er berichtet uns von angenehmen und unangenehmen, von lustigen und traurigen Begebenheiten. Neben dem zum Teil intimen Einblick in die kretische Gesellschaft des Jahres 1817 und ihrer "high society" verdanken wir Sieber eine unterhaltsame Beschreibung der Schönheit und Vielfalt der kretischen Landschaften.

Sorbas war ganz anders
Kretische Impressionen

von Arn Strohmeyer
Taschenbuch - Fotosatz. Druckformherstellung
Verlag Manfred Simmering, Lilienthal - ISBN 3-927723-53-3

Kreta - die "Insel im purpur-wogenden Meer", die Homer schon preist, ist die Wiege der abendländischen Kultur. Ihre geschichtsgesättigte und mythenbeladene Erde, ihre grandiosen Landschaften und ihre herzlichen und traditionsbewussten Menschen haben den Autor über Jahrzehnte seines Lebens immer wieder fasziniert und begleitet. Dieses Buch ist die Summe seiner Kreta-Erfahrungen. Es ist vor allem auch eine Liebeserklärung an diese große und herrliche Insel. "Kreta", sagt der Erzähler in Nikos Kazantzakis' berühmten Roman "Alexis Sorbas" - "und mein Herz schlug schneller". Ein wunderbareres Kompliment kann man dieser Insel nicht machen.
Der ausufernde Tourismus hat inzwischen aber auch schlimme Auswüchse und Fehlentwicklungen mit sich gebracht. Der lebenspralle Sorbas ist sein klischeehaftes Aushängeschild geworden. Arn Strohmeyer will das so nicht hinnehmen, er sucht das wahre, unverfälschte, uralte Kreta - und deshalb nennt er sein Buch: "Sorbas war ganz anders".