Ostkreta

Kritsa

600 Jahre altes Kleinod Ostkretas

Äußerlich eher schlicht und unscheinbar, ziert die Kirche Panagia i Kera doch die Titelseiten von zahlreichen Reiseführern. Grund dafür ist ihr einzigartiges Innenleben, besser gesagt die byzantinischen Fresken, welche die kompletten Innenwände bedecken. Im über 600 Jahre alten Mittelschiff finden sich die ältesten Exemplare, leider teilweise zerstört. Die beiden Seitenschiffe wurden später angebaut. Filmen und Fotografieren ist im Inneren nicht erlaubt, Bildbände sind jedoch im benachbarten Souvenirshop erhältlich.

In der Nähe der Panagia i Kera liegt das Örtchen Kritsa, bekannt durch seine Web- und Häkelarbeiten. Zwar hat man sich mittlerweile auf die vielen Tagestouristen eingestellt, jedoch bietet Kritsa – zumindest abseits der Hauptstraße – immer noch den ursprünglichen Charme eines typischen kretischen Dorfes.

Etwa drei Kilometer nordöstlich von Kritsa liegen, hoch über dem Ort, die Reste der antiken dorischen Siedlung Lato. Lange nach der minoischen Zeit gebaut, war Lato im Gegensatz zu den unbefestigten Palästen der Minoer eine regelrechte Bergfestung mit meterdicken Mauern und quasi uneinnehmbar.

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