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den Jahrhunderten zuvor prägte die strategisch einmalige Lage der Insel
Kalidon ihre Geschichte: Seit dem 15. Jahrhundert errichteten die
Venezianer auf solchen vorgeschobenen Posten, von denen wichtige Seewege
wie hier die Zufahrt in die Bucht von Elounda
beherrscht werden konnten, ihre stärksten Küstenforts (wie auch an der
Spitze der Halbinsel Gramvousa am westlichen Ende
Kretas oder an der Zufahrt zur Souda-Bucht bei Chania). |
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Die Leprakranken ließen im Laufe der Jahre
ein richtiges Dorf auf Kalidon entstehen. Zwar gab es kein fließendes
Wasser und auch erst nach dem Zweiten Weltkrieg elektrischen Strom in einigen Gebäuden, doch Ende der dreißiger Jahre verbesserten
sich die bis dahin erbärmlichen medizinischen und menschlichen
Verhältnisse, als eine Desinfektionskammer gebaut wurde. Endlich war die
völlige Isolation der Erkrankten aufgehoben und Verwandte konnten die Kranken besuchen. |
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