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Von
der gerade einmal drei Meter breiten "Eisernen Pforte" ist es
nicht mehr weit bis zum offiziellen Ausgang der Schlucht, wo an einem
Kassenhäuschen die Tickets wieder eingesammelt werden, um so zu prüfen,
ob alle Wanderer die Schlucht auch wieder verlassen haben. Anschließend
führt der Weg durch die alte Siedlung Palea Agia Roumeli, die 1952 nach
schweren Zerstörungen durch ein Hochwasser aufgegeben wurde.
Knapp
eine Stunde nach Passieren der engsten Stelle der Schlucht erscheinen die
ersten Häuser von Agia Roumeli im Blickfeld der Zielgruppe, von denen
der ganze Ort lebt. Mit Transparenten über der "Zielgeraden"
werben Supermärkte und Tavernen, wollen alle für gutes Geld vor allem
kühle Getränke an die nach den überstandenen Strapazen durstigen
Schluchtenbezwinger bringen. Agia Roumeli wird seinem Ruf als
Touristenschleuse gerecht ...
Umso
erfreulicher dann der Anblick des Strandes in Erwartung eines erfrischendes
Bades. Ist man früh am Morgen in die Schlucht gestiegen, hat man nun einen
Logenplatz sicher: Hunderte erschöpfter Wanderer "fallen" in den
Ort ein und nehmen sämtliche Tavernenplätze in Beschlag.
Nun
klingelt die Kasse bis zum späten Nachmittag wenn alle Schiffe abgelegt
haben und wieder Ruhe einkehrt. Da die Abfahrtszeiten der Schiffe von Jahr
zu Jahr variieren, empfiehlt es sich, sofort nach Ankunft die Schiffskarten
zu kaufen und sich nicht unbedingt auf die letzte, im Fahrplan genannte
Abfahrtszeit zu verlassen. Sonst kann eine unfreiwillige Übernachtung die
Folge sein.
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