Lassithi-Hochebene

Tausende Mühlen ...

FotoFotoEs waren einmal viele tausend dieser weißbe-tuchten Windräder, die das Bild dieses auf 800 m Meereshöhe liegenden Plateaus prägten. Doch mittlerweile hat auch hier die moderne Technik ihren Einzug gehalten.
FotoFotoMotorpumpen fördern nun das zur Bewässerung der weitläufigen Felder not-wendige Wasser aus dem Boden. Bis heute sorgt ein von den Venezianern ent-wickeltes Kanalsystem für dessen Verteilung in dem fast runden Gebirgskessel.
FotoFotoGleicht die Ebene nach der Schneeschmelze im Frühjahr eher einem Stausee, so sickert das Wasser anschließend in das Kalk-gestein des Untergrundes und bildet dort in zahlreichen riesigen Hohl-räumen natürliche Speicher.
FotoFotoBedingt durch diese alljährlichen Überschwemmungen finden sich die Dörfer der Lassithi-Hochebene ausnahmslos in etwas höherer Lage am Rand des Plateaus. Von Stalida (Stalis) an der Küste führt eine steile Serpentinenstrecke - mit tollem Blick über den gesamten Küstenabschnitt von Chersonisou bis Malia - hinauf nach Mochos und weiter zur Lassithi-Hochebene. Nach interessanter Fahrt, bei der man einen Abstecher nach Krasi einplanen sollte, erreicht man die Ebene über den Pass von Ambelos (900 m), der gesäumt wird von den Ruinen ehemaliger Getreidemühlen. 
FotoFotoHier nutzte man in früheren Zeiten die im Sommer starken Meltemi-Winde, die stets aus dem Norden kamen und deshalb eine starre Ausrichtung der im Durchmesser bis zu 10 m  messenden, feststehenden Windräder ermöglichten. 

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