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Wie bei allen kretischen Palästen reihen sich die Gebäude um einen recht-eckigen Innenhof, der schon fast Sportplatz-Größe hat. Lichtschächte sorgen für die Beleuchtung der fast fensterlosen Räume auch in den unteren Geschossen, in denen die Besucher auch im Sommer eine angenehme Kühle erwartet. Gleichzeitig mit den Palästen in Malia und Festos etwa 2000 v.Chr. erbaut, wurde Knossos um 1700 v.Chr. wohl durch ein Erdbeben zerstört, 100 Jahre später jedoch wieder aufgebaut, schöner und noch größer als je zuvor. Von hier aus beherrschten Minos und seine Nachfolger das gesamte östliche Mit-telmeer. Um 1450 v.Chr. fiel auch Knossos jener rätsel-haften Katastrophe zum Opfer, die durch einen Vulkanausbruch auf Santorin ausgelöst worden sein soll und mit einer riesigen Flut-welle an Kretas Nordküste schwere Verwüstungen ver-ursachte. |
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Nach erfolgtem Wiederaufbau durch die Mykener, die da-mals Kreta eroberten,
wurde Knossos 50 Jahre später aber durch wieder neue Eroberer endgültig
zerstört. Reste der großartigen Wandfresken, die das Innere des Palastes
schmückten, sowie die zahlreichen faszinierende Funde aus dem Inneren des
Palastes (wie auch aus den anderen Palästen und Villen Kretas) sind
im Archäologischen Museum in Heraklion zu
bewundern.
Gerade einmal 2 km südlich von Knossos, an der Straße in Richtung Archanes, dem Zentrum des kretischen Weinbaus, findet sich ein auffälliges Zeugnis türkischer Baukunst. Kurz vor Spilia, wo die Straße ein kleines Tal überquert, bauten die damaligen Besatzer um 1840 einen Aquädukt, um Heraklion mit Wasser aus den Quellen von Archanes zu versorgen. |
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» Panorama-Foto
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Leserbeitrag
von Dieter:
"Am besten sonntags besuchen, da dann freier Eintritt, das gilt für alle archäologischen Ausgrabungsstätten und Museen. Urteil schwankt zwischen "archäologischem Disneyland" und "interessanter Rekonstruktion". Besuch kombinieren mit Archäologischem Museum (sehenswert, ein unbedingtes Muss) und Historischem Museum (viele Exponate aus dem 2. Weltkrieg, Arbeitszimmer des Nikos Katzantzakis)." |
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| Leserfotos von Marlene (1) und Jörg (14) | |||||
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